2025 ist zu Ende. Und ich sage es ganz offen: Ich bin dankbar. Nicht, weil alles leicht war. Sondern weil am Ende etwas passiert ist, das in dieser Zeit selten geworden ist: Ein Jahr hat sich – trotz allem – positiv geschlossen.
Die neue Kollektion steht zwischen Bewegung und Haltung.
Zwischen Körper und Oberfläche. Zwischen Latex und Licht.
Zwischen Körper und Oberfläche. Zwischen Latex und Licht.
...Warum „Janine“. – Ein Statement von Sven Appelt
Der Song „Janine“ war einer der ersten deutschsprachigen Tracks, der sexualisierte Gewalt an Minderjährigen radikal konkret erzählte. Für mich war er damals ein Schock – und ein Moment von Wahrheit. Nicht provozierend, sondern schonungslos ehrlich.
Dass dieser Song nie die Öffentlichkeit bekam, die er inhaltlich verdient hätte, lag nicht an seinem Thema, sondern an einem späteren urheberrechtlichen Konflikt. Infolge eines Urteils des Landgerichts Hamburg wegen Sampling-Fragen waren bestimmte Veröffentlichungen zeitweise eingeschränkt. Für mich fühlte sich das wie ein Aufschieben einer notwendigen gesellschaftlichen Debatte an: nicht zensiert, aber praktisch gebremst.
Paradoxerweise wurde Janine danach für viele erst richtig prägnant. Für mich jedoch war der Song über Jahre ein innerer Referenzpunkt – emotional überfordernd, aber prägend. Er hat meine Zivilcourage und meine Haltung im Umgang mit diesem Thema mitgeformt.
Zwanzig Jahre später ist Kindesmissbrauch medial präsenter, aber nicht konsequent bekämpft. Meine Ausstellung setzt genau hier an: Schönheit als Einstieg, Irritation als Erkenntnis. High-End-Fashion trifft auf Aktenzeichen – Symbole realer Geschichten.
Es geht nicht um Skandal. Es geht um Verantwortung.
Es geht um Kinder.
Der Song „Janine“ war einer der ersten deutschsprachigen Tracks, der sexualisierte Gewalt an Minderjährigen radikal konkret erzählte. Für mich war er damals ein Schock – und ein Moment von Wahrheit. Nicht provozierend, sondern schonungslos ehrlich.
Dass dieser Song nie die Öffentlichkeit bekam, die er inhaltlich verdient hätte, lag nicht an seinem Thema, sondern an einem späteren urheberrechtlichen Konflikt. Infolge eines Urteils des Landgerichts Hamburg wegen Sampling-Fragen waren bestimmte Veröffentlichungen zeitweise eingeschränkt. Für mich fühlte sich das wie ein Aufschieben einer notwendigen gesellschaftlichen Debatte an: nicht zensiert, aber praktisch gebremst.
Paradoxerweise wurde Janine danach für viele erst richtig prägnant. Für mich jedoch war der Song über Jahre ein innerer Referenzpunkt – emotional überfordernd, aber prägend. Er hat meine Zivilcourage und meine Haltung im Umgang mit diesem Thema mitgeformt.
Zwanzig Jahre später ist Kindesmissbrauch medial präsenter, aber nicht konsequent bekämpft. Meine Ausstellung setzt genau hier an: Schönheit als Einstieg, Irritation als Erkenntnis. High-End-Fashion trifft auf Aktenzeichen – Symbole realer Geschichten.
Es geht nicht um Skandal. Es geht um Verantwortung.
Es geht um Kinder.