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        <name>SAR</name>
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    <title>Blog / Atom Feed</title>
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    <updated>2026-05-02T05:55:21+02:00</updated>
    
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            <title type="text">bowie - SHOW vom 31.01.2026 im CASSIOPIA berlin</title>
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                                            Mode ist kein Schutzraum. Sie ist ein Spiegel.
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                <![CDATA[
                  bowie  
   Eine Kolumne von Marie Lichtenstein   
  &amp;nbsp;  
  bowie – ein politisches Statement. Und ja: absichtlich unbequem.  
  &amp;nbsp;  
  Mode darf das. Mode muss das sogar.  
  &amp;nbsp;  
  Denn was Sven Appelt 2026 in Berlin formulierte, war mehr als Ästhetik. Es war eine Frage an jene, die diese Stadt regieren – und an jene, die glauben, Kunst solle bitte still sein, solange sie gut aussieht.  
  &amp;nbsp;  
  Ein Künstler oder gar ein Designer hat nicht nur das Recht, sondern fast die Pflicht, politische Arbeit zu hinterfragen, wenn die Realität der Stadt sichtbar auseinanderdriftet. Und Berlin driftet. Nacht für Nacht.  
  &amp;nbsp;  
  Während sich am Wochenende immer mehr Menschen – Paare, Nicht-Paare, Suchende, Verlorene – in chemischen Parallelwelten auflösen, wirkt die politische Reaktion fragmentiert, zögerlich, beinahe verlegen. Drogentaxis fahren präziser als Präventionskonzepte. Verantwortung wird delegiert, verschoben, vertagt.  
  &amp;nbsp;  
  Wenn man die Berliner Senatsverwaltung betrachtet, dann entsteht – zugespitzt formuliert – ein Bild politischer Selbstbeschäftigung. Präsenz ersetzt Substanz. Sichtbarkeit ersetzt Strategie. Die Stadt Berlin wird inszeniert, während sie an zentralen Stellen unbehandelt bleibt. Das ist kein persönlicher Angriff, sondern eine strukturelle Beobachtung: Eine Metropole, die sich mehr mit ihrer Außenwirkung beschäftigt als mit ihren inneren Krisen, verliert langfristig beides.  
  &amp;nbsp;  
  Auch Frau Dr. Felor Badenberg steht exemplarisch für ein Dilemma, das tiefer reicht als eine einzelne Person. Die Justizverwaltung wirkt überlastet, die Staatsanwaltschaften unterbesetzt, teils fachlich überfordert. Wer mit internen Reibungsverlusten kämpft, kann keine entschlossene Front gegen organisierte Drogenkriminalität aufbauen. Hier entsteht kein Vorwurf der Untätigkeit, sondern eine Frage nach Prioritäten, Ausbildung, Verantwortung.  
  &amp;nbsp;  
  Die Show „bowie“ übersetzte genau dieses Versagen in Bilder.  
  Attraktive Models – aber mit absichtlich gezeichneten Gesichtern. Verlaufenes Make-up. Dunkle Augenränder. Schönheit, die nicht gefeiert, sondern angegriffen wird. Die Aussage war klar und schmerzhaft: „Eine kaputte Umgebung macht selbst schöne Menschen müde. Und irgendwann hässlich.“  
  &amp;nbsp;  
  Das ist keine Provokation um der Provokation willen. Das ist politische Übersetzung. Kunst als Seismograf. Mode als Kommentar.&amp;nbsp;  
  Genau hier berührt sich „Sex and the City“ mit Berliner Realität: Die Freiheit der Großstadt kippt, wenn niemand mehr hinschaut. Wenn Genuss zur Flucht wird. Wenn Eskapismus zur Dauerlösung erklärt wird.  
  &amp;nbsp;  
  Ein Designer steht nicht außerhalb der Gesellschaft. Er ist Teil von ihr – und sieht oft früher, was kippt. Weil Mode Körper liest. Müdigkeit. Überforderung. Leere.  
  &amp;nbsp;  
  „bowie“ fragte nicht: Wer ist schuld?  
  Sondern: Warum passiert so wenig, obwohl alle es sehen?  
  &amp;nbsp;  
  Berlin 2026 braucht keine weiteren Imagefilme tanzender Senatoren auf TikTok.  
  Es braucht Mut zur Ehrlichkeit.  
  Und den Raum, in dem Kunst sagen darf, was Politik gerade nicht formulieren kann.  
  &amp;nbsp;  
  Mode ist kein Luxusproblem.  
  Sie ist ein Frühwarnsystem.  
  &amp;nbsp;  
  Denn eines lernte Sven Appelt in den letzten zwei Jahren:  
  Bei Frau Akgüc ersetzt Schuldverschiebung die Wahrheitsfindung.  
  Die Sucht eines Dritten wird zur Ausrede,  
  der Falsche zum Verantwortlichen erklärt.  
  So wird Arbeit vermieden  
  und das eigene Versagen administrativ neutralisiert  .  
 &amp;nbsp; 
 
 
 
 
 &amp;nbsp;  
 
 
 &amp;nbsp;  
 
 
 &amp;nbsp; 
   
 
 
 
 
 &amp;nbsp;  
 
 
  &amp;nbsp; 
 
 
 &amp;nbsp;  
 
 
 
 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 
 
 
 
 &amp;nbsp;  
 
 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
   
 
 
 
 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
   Das gefährliche Halbwissen   
    Ein Text aus der Sicht des Designers    
  &amp;nbsp;  
  Mode bewegt sich heute oft im Spannungsfeld zwischen schneller Aufmerksamkeit und leerer Provokation. Bilder zirkulieren schneller als Inhalte, Ästhetik ersetzt Haltung, Halbwissen wird zur Währung. Genau darin liegt die eigentliche Gefahr: nicht im Zeigen von Extremen, sondern im Zeigen ohne Kontext.  
  &amp;nbsp;  
  Diese Arbeit ist kein Versuch, zu schockieren.  
  Sie ist der Versuch, zu erinnern.  
  &amp;nbsp;  
  Wenn man mit Zeitzeugen spricht – wirklich spricht, ohne Filter, ohne Romantisierung –, dann bleibt am Ende nicht der Glamour, nicht die Freiheit, nicht der Mythos. Es bleibt immer dieselbe Konstante: Verlust. Müdigkeit. Tod. Genau darüber wird in der Mode selten gesprochen.  
  &amp;nbsp;  
  Aus diesem Grund habe ich mich bewusst gegen ein perfektes Styling entschieden.  
  Die Models erscheinen nicht makellos, nicht heroisch, nicht begehrlich.  
  Sie tragen den klassischen Heroin-Chic nicht als Trend, sondern als Zustand: Augenränder, die von Schlaflosigkeit erzählen. Haare, nach hinten gekämmt, fettig wirkend, nass, gelig – nicht sexy, sondern erschöpft. Körper, die müde sind, abgespannt, leer.  
  &amp;nbsp;  
  Diese Ästhetik ist kein Zitat.  
  Sie ist eine Konsequenz.  
  &amp;nbsp;  
  Mode hat Epochen, ja. Sie hat Referenzen, Zyklen, Wiederholungen. Aber sie trägt auch Verantwortung. Wer historische Bilder übernimmt, ohne ihre Realität mitzudenken, reproduziert genau das gefährliche Halbwissen, das Exzess verharmlost und Leid ästhetisiert.  
  &amp;nbsp;  
  Das letzte Stück dieser Arbeit ist bewusst gesetzt.  
  Es ist formal ein Kleid, das an ein Brautkleid erinnert. Aber es zeigt keine Braut. Es zeigt kein Versprechen, keine Zukunft, keine Vereinigung. Es steht symbolisch für das, was in all diesen Geschichten immer wieder benannt wird, wenn man genau hinhört: den Tod.  
  &amp;nbsp;  
  Nicht als Provokation.  
  Nicht als Effekt.  
  Sondern als Wahrheit.  
  &amp;nbsp;  
  Diese Arbeit will nicht polarisieren um der Polarisierung willen. Sie will etwas bewegen. Sie will zeigen, dass Mode mehr kann als Oberfläche. Dass sie gesellschaftliche Missstände sichtbar machen kann, ohne sie auszubeuten. Dass sie Räume öffnen kann für Gespräche, die sonst verdrängt werden.  
  &amp;nbsp;  
  Mode ist kein Schutzraum.  
  Sie ist ein Spiegel.  
  &amp;nbsp;  
  Und manchmal muss ein Spiegel unbequem sein, damit man erkennt, was wirklich vor einem steht.  
 &amp;nbsp; 
 
 
 
 
     
 
 
 
 
 &amp;nbsp; 
  &amp;nbsp;  
   &amp;nbsp;   
   &amp;nbsp;   
   Der Sound – Mode, Konsum und Wegsehen   
    Redaktionelle Einleitung    
  &amp;nbsp;  
  Dieses Interview ist kein nostalgischer Rückblick und keine Verklärung einer Szene. Es ist ein Zeitdokument. Dagmar spricht über den Club Sound nicht als Legende, sondern als gelebten Alltag: als sozialen Raum, in dem Musik, Mode und Drogen selbstverständlich nebeneinander existierten – getragen von einer Generation, die Freiheit suchte und dabei oft übersehen wurde.  
  &amp;nbsp;  
  Politisch zeigt das Gespräch, wie sehr Kontrolle, Aufmerksamkeit und Prävention an äußeren Druck gebunden waren. Die Teilung Berlins erzeugte Beobachtung, Anspannung und Handlungsbereitschaft. Mit dem Wegfall dieses Drucks folgte kein Fortschritt, sondern Verwaltung, Gleichgültigkeit und Schweigen. Der Staat zog sich zurück, während sich die Probleme verschärften.  
  &amp;nbsp;  
  Bildungstechnisch macht das Interview deutlich, warum klassische Prävention scheitert: Jugendliche wissen längst, was existiert. Aufklärung kommt zu spät, wird von Eltern abgewehrt oder gesellschaftlich entschärft. Das Problem ist nicht fehlendes Wissen – es ist kollektives Wegsehen und das Leben in abgeschotteten sozialen Blasen.  
  &amp;nbsp;  
  Diese Haltung bildet die inhaltliche Brücke zur Show am 31.01.2026:  
  Mode wird hier nicht als ästhetische Oberfläche verstanden, sondern als Erinnerung, Kommentar und politische Spur. Nicht nostalgisch, sondern präzise. Nicht dekorativ, sondern unbequem.  
 &amp;nbsp; 
  &amp;nbsp;  
   Interview   
    Sven Appelt fragt. Dagmar K. antwortet.    
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
  Dagmar, wenn heute über den oder das „Sound“ gesprochen wird, klingt das oft wie ein Mythos. Für dich war es Alltag. Ein Ort, an dem Musik, Mode und Drogen einfach da waren. Wie offen war der Umgang damit wirklich?  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
  Gar nicht offen. Das war nichts, worüber man gesprochen hat. Man wusste es einfach. Es lag in der Luft. Der Schweiß in der Luft roch nach den chemischen Zusammensetzungen von LSD, Cartier, Leder und Zigaretten.  
  Wenn man es sichtbar gemacht hätte, wäre es gefährlich geworden. Also hat man geschwiegen, genossen, gelebt – und ist gestorben.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
  Wie bist du selbst damit umgegangen? Wie bist du an die Drogen gekommen?  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
  Ich habe sie mir vorher besorgt. Immer. Ich kannte Leute. Im „Sound“ selbst hätte ich das nie gemacht. Da hatte ich viel zu viel Angst. Man wusste, dass da verdeckte Ermittler unterwegs waren. Dieses Gefühl von Beobachtung war immer da.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
  Weißt du noch, wie sich die erste Begegnung damit angefühlt hat?  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
  Es war Neugier. Ganz ehrlich. Keine große Angst am Anfang. Man wollte dazugehören. Man wollte fühlen, was die anderen fühlten. Die Angst kam erst später – viel später.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
  Du hast im „Sound“ gearbeitet. Garderobe, Bar, Milchbar. Diese Milchbar ist ja fast schon legendär.  
  &amp;nbsp;  
  Dagmar:  
  (lacht) Ja. Offiziell gab es nur Milch. Inoffiziell natürlich auch Alkohol. Die Milch war eher Tarnung. So wie vieles dort. Man hat sich arrangiert.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
  Lass uns über Mode sprechen. Was hat Kleidung im „Sound“ bedeutet?  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
  Sehr viel. Kleidung war kein Beiwerk. Sie war Aussage. Je freizügiger, desto normaler. Niemand hat sich gewundert. Das war Freiheit – zumindest hat es sich so angefühlt.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
  Meinst du den „Heroin-Chic“, der sich in West-Berlin durchsetzte?  
  Wie sahen die Männer aus?  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
  Du meinst das „Fixer-Tuch“. Daran erkannten sich die Fixer und schnorrten sich gegenseitig an.  
  Oft Jeans oder Lederhosen. Tanktops. Viele mit freiem Oberkörper. Aber fast alle mit diesem schmalen Tuch um den Hals.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
  Dieses Ascot-Tuch.  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
  Genau. Eigentlich ein echt schönes Accessoire. Es war kein Zufall. Das war ein Zeichen. Man konnte daran lesen, wer jemand war. Die Schwulen hatten farbige Tücher – Stoff und Farbe hatten Bedeutung.  
  &amp;nbsp;  
   &amp;nbsp;   
   Sven:   
  Die queeren Codes?  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
  Ja. Hanky-Code, Anspielungen. Man musste nicht reden. Man wusste, was man gleich erlebt.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
  Du hast Christiane F. erlebt. Nicht als Figur aus dem Film, sondern als echtes Mädchen. Wie hast du sie wahrgenommen?  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
  Sie war sehr jung. Viel jünger, als man heute denkt. Und sie bestellte bei mir oft Kirsch-Banane, ein Getränk an der Milchbar.  
  Sie war unglaublich schön und sah unheimlich reif aus: klare Haut, schönes Haar. Dass sie erst 14 war, sah man nicht sofort.  
  Am Anfang wirkte sie fast brav. Sie trug Seidenblusen, neutrale Sachen. Und ja – sie trug die Schuhe ihrer Mutter. Das hat sie später selbst erzählt. Christiane zog sich im „Sound“ immer die Schuhe um. Ich sehe die abgeranzte Wertheim-Tüte noch vor mir, in der sie ihre Turnschuhe hatte.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
  Wann hast du gemerkt, dass sich etwas verändert?  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
  Als sie diese Bowie-Jacke trug. Diese College-Jacke. Da wurde der Verfall sichtbar. Sie wurde dünner. Die Haare wurden stumpf, trocken. Kein Glanz mehr. Viele Mädchen färbten sich damals die Haare rot. Das war ein Zeichen. Mode als Halt, obwohl alles wegrutschte.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
  Im „Sound“ waren auch viele Prominente. Bowie zum Beispiel. Wie wurde mit ihnen umgegangen?  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
  Sie wurden bevorzugt, ja. Stammplätze, schnelle Bedienung. Aber sie waren mitten unter uns. Kein Abgrenzen. Kein Separee.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
  Wie wurde Bowie beschrieben?  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
  Sehr präsent. Immer mit Leuten um sich. Nie allein. Sein Stil war auffällig, geschminkt, außergewöhnlich. Er war sofort da, auch ohne ein Wort zu sagen. Und er kam mit jedem ins Gespräch – extrem offen.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
  Würdest du sagen, der „Sound“ hat den Konsum verharmlost und euch als Personal dulden lassen, was dort gesehen wurde?  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
  Er hat ihn ignoriert. Niemand hat uns gesagt, wir sollen aufpassen oder eingreifen. Das war jedem selbst überlassen. Das war Freiheit – aber auch gefährlich.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
  Du hast mir einmal diese Geschichte mit dem Clubbesitzer erzählt.  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
  (lacht) Ja. Offen schwul. Sehr präsent. Wir waren einmal in seiner Wohnung über dem Club – und als wir raus wollten, war die Tür zugemauert. Das war absurd, aber typisch für diese Zeit.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
  Wie war das Arbeiten dort?  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
  Schön. Wirklich. Wir hatten einen starken Zusammenhalt. Viel Nähe. Keine Grabenkämpfe.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
  Trotzdem: Wie viele Menschen hast du verloren?  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
  Einige. Sehr junge. Das hat wehgetan. Manche sind einfach verschwunden. Oder man sah ihr Bild später in der Bild-Zeitung. Das war Horror.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
  Was ist geblieben – der Rausch oder die Leere?  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
  Die Leere. Als der „Sound“ geschlossen wurde, fehlte etwas. Nicht nur ein Club. Ein Teil von mir.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
  Was hast du aus dieser Zeit mitgenommen?  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
  Die Musik. Ganz klar. Die war mein Rausch. Ich bin zum DJ gegangen, habe gefragt, was das für Platten sind, bin losgezogen und habe sie gekauft. Musik hat mich getragen.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
  Wenn du heute junge Menschen siehst – was würdest du ihnen sagen?  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
  Seid vorsichtig. Die Drogen heute sind nicht mehr dieselben. Viel gefährlicher. Man verliert sich schneller, als man glaubt. In der Szene,&amp;nbsp;  
   &amp;nbsp;   
    Chemsex, Ekstase und Müdigkeit    
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
  Dagmar, wenn du heute auf die Szene blickst – und damit meine ich nicht nur die homosexuelle Szene, sondern genauso die heterosexuelle –, wie nimmst du diese neuen Formen von Exzess wahr?  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
  Ganz ehrlich?&amp;nbsp;  
  Diese ChemSex-Partys sind unfassbar populär geworden. Und ich meine wirklich alle Szenen. Man ballert sich die Birne weg mit allem, was irgendwie greifbar ist: Koks, Keta, Crystal, alles wird aufgenommen. Und zum Schluss noch ein schöner Tropfen GHB obendrauf. Dann wird gefeiert bis zur vermeintlichen Ekstase oder bis zum Tod.  
  &amp;nbsp;  
  Aber was dabei völlig ausgeblendet wird: die Folgen.  
  Und ich rede jetzt nicht von HIV oder ähnlichem – das hat man, zumindest nach außen hin, halbwegs im Griff. Außer in Afrika, aber das ist ein ganz anderes Thema, über das ihr euch als Verein wirklich einmal ernsthaft zusammensetzen solltet. Das, was dort passiert, ist eine Schande.  
  &amp;nbsp;  
  Ich bin dafür ehrlich gesagt zu alt geworden. Ich kann nichts mehr bewegen. Und ich will es auch nicht mehr. Ich bin müde. Müde von dieser Regierung, müde von diesem Land.  
  &amp;nbsp;  
  Aber eines will ich jungen Menschen trotzdem mitgeben:  
  Seid wachsam. Feiert – von mir aus. Seid exzessiv, wenn ihr meint. Aber bleibt euch wenigstens einer Sache treu. Lasst diese tödlichen Cocktails weg. Diese Mischungen, die heute nur noch gestreckt sind mit irgendwelchem Chemikalien-Dreck, der euch die Zähne ausfallen lässt und euch innerlich zerstört.  
  &amp;nbsp;  
  Ich sehe das ja auch im Vergleich. Ich gucke oft rüber, Sven, du bist ja sehr viel in Los Angeles. Und ganz ehrlich: Wenn du mir erzählst, wie Hollywood inzwischen aussieht, glaube ich das manchmal kaum. Du hast mir letztens ein Video geschickt – ich habe geweint. Wirklich geweint.  
  &amp;nbsp;  
  Und dann höre ich junge Menschen im Bus reden. Oder früher, als ich noch im Café Ulrichs gearbeitet habe, was die Leute dort erzählt haben, was sie erleben, worauf sie sich einlassen müssen – mir sind die Tränen gekommen. Das ist nicht nachvollziehbar. Nicht vorstellbar, wie man ein Leben wegwerfen kann.  
  &amp;nbsp;  
  Und das Schlimmste ist ja: Es geht oft noch nicht einmal um Sex. Die sind so zugedröhnt, dass sie körperlich gar nichts mehr können. Das ist doch das eigentlich Kranke an der Sache.  
  &amp;nbsp;  
   &amp;nbsp;   
    Politik, Kontrolle und das Wegsehen    
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
  Dagmar, du hast Berlin in sehr unterschiedlichen politischen Zeiten erlebt. Wenn du heute zurückblickst: Würdest du sagen, die Politik hat den Drogenkonsum damals gewähren lassen? Gab es Prävention, Maßnahmen, irgendetwas?  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
  Du wirst lachen, aber ich glaube, das hatte ganz viel mit der Teilung Berlins zu tun. Mit der DDR. Mit dem Druck von außen.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
  Was meinst du damit konkret?  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
  Vor dem „Sound“ standen regelmäßig diese Männer. Stasi-Spitzel. Die haben Fotos gemacht, Videos gedreht. Wenn wir drüben im Park standen und uns übergeben haben. Wenn gedealt wurde. Wenn es Razzien gab. Wenn Dealer festgenommen wurden.  
  Diese Typen mit ihren schwarzen und grauen Mänteln, diesen hässlichen beigefarbenen Anoraks – diese Bilder werde ich nie vergessen. Diese unangenehmen, unattraktiven Männer. Die waren immer da.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
  Und das hatte Auswirkungen?  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
  Ja. Ich glaube wirklich, dass die Politik damals wachsamer war. Angespannter. Weil man wusste: Da schaut jemand zu. Da wird dokumentiert. Da gibt es Druck von außen.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
  Und heute?  
   &amp;nbsp;   
   Dagmar:   
  Heute, ganz ehrlich, verwaltet sich die Politik selbst. Und die Polizei auch. Ich glaube, die haben gar keine Zeit mehr, sich um so einen kleinen Fixer zu kümmern. Manchmal denke ich sogar, die sind froh, wenn einer weniger Stress macht.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
  Also keine Prävention?  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
  Überhaupt nicht. Null. Ich kann mich noch an Plakate erinnern: „Keine Macht den Drogen.“ Die hingen überall. Heute siehst du nichts davon.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
  Was siehst du stattdessen?  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
  Abgehalfterte C-Promis auf riesigen Postern, die dir sagen, du sollst das Dschungelcamp gucken. Das ist doch absurd. Das ist die eigentliche Gefahr.  
  Was Drogen mit einem machen, wird überhaupt nicht mehr erklärt.  
   &amp;nbsp;   
   &amp;nbsp;   
    Schule, Prävention und die deutsche Bubble    
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
  Dagmar, lass uns über Schule sprechen. Über Aufklärung. Über Prävention. Ganz ehrlich: Funktioniert das aus deiner Sicht überhaupt?  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
  Ganz ehrlich? Nein. Willst du wirklich eine Lehrerin hinstellen, die Jugendlichen erklärt, worauf sie achten sollen? Die lachen dich doch aus. Die Jugendlichen wissen längst, was auf dem Markt abgeht und kennen schon „fast“ alles.  
  Die sind viel informierter, als man denkt. Die nehmen das alles nicht ernst.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
  Und die Eltern?  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
  Oft werden auch die Eltern nicht ernst genommen. Oder sie wollen es selbst nicht sehen. Das ist ein riesiges Problem.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
  Man hört ja oft, man müsse viel früher anfangen.  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
  Ja, eigentlich müsstest du in der Grundschule anfangen. Aber dann hast du sofort diese überorganisierten Prenzlauer-Berg-Eltern, die mit Klagen drohen.  
  „Mein Kind wird an Drogen herangeführt“, sagen sie dann.  
  Dabei geht es um Aufklärung, nicht um Verführung.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
  Also ein gesellschaftliches Dilemma?  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
  Absolut. Du merkst doch selbst: Die Gesellschaft in Deutschland hat verlernt, klar zu denken. Jeder will nur noch in seiner eigenen kleinen Bubble leben.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
  Was meinst du mit Bubble?  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
  Prenzlauer Berg, Charlottenburg, Wilmersdorf, Steglitz – jeder Bezirk, jede Szene, jede Blase. Jeder bleibt unter sich. Keiner will wirklich raus. Keiner will hinschauen, was außerhalb passiert.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
  Und was bedeutet das für junge Menschen?  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
  Dass sie allein gelassen werden. Dass Probleme verdrängt werden, statt sie anzusprechen. Und das ist gefährlich. Nicht die Aufklärung ist das Problem – das Wegsehen ist es.  
  &amp;nbsp;  
   &amp;nbsp;   
   Sven:   
  Dagmar, danke dir. Wirklich.  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
  Danke dir, mein Schatz.  
  &amp;nbsp;  
                ]]>
            </content>

                            <updated>2026-01-31T09:45:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Gestohlenes Kundeneigentum · Nicht gelieferte Ware · PayPal-Missbrauch</title>
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                                            Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Berlin ist es mir nun gestattet, euch offiziell und transparent über einen schwerwiegenden Vorfall zu informieren, der leider auch Eure Bestellungen betroffen hat ab dem 01.07.2023 – 31.05.2024 (PayPal bis 31.10.2024). 
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                    Gestohlenes Kundeneigentum · Nicht gelieferte Ware · PayPal-Missbrauch    
  &amp;nbsp;  
  Liebe Kundinnen und Kunden,  
  &amp;nbsp;  
  nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Berlin ist es mir nun gestattet, euch offiziell und transparent über einen schwerwiegenden Vorfall zu informieren, der leider auch Eure Bestellungen betroffen hat ab dem 01.07.2023 – 31.05.2024 (PayPal bis 31.10.2024).  
  &amp;nbsp;  
  Was ist passiert?  
  &amp;nbsp;  
  Anfang November 2023 wurde das damalige Atelier in der Uhlandstraße 170, 10719 Berlin durch ehemalige Partner, Freunde und Zugriffsberechtigte vollständig geräumt und in Teilen absichtlich zerstört und gerade die Latexsachen vernichtet (Bestellungen und Order vom 01.07.2023 - 07.11.2023, (Reparaturen und fertige Bestellungen, zur Zeit 20 Kunden, sind davon ebenfalls betroffen).  
  &amp;nbsp;  
  Dabei wurde:  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;Kundeneigentum entsorgt oder unsachgemäß gelagert&amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;maßgefertigte Ware beschädigt oder unbrauchbar gemacht  
  &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;bestellte, bereits angezahlte Produkte zerstört  
  &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;Firmenunterlagen, Technik und Zugänge entwendet  
  &amp;nbsp;  
  Ein Teil der Ware wurde über mehrere Monate hinweg in ungeeigneten Containern gelagert, teils bei Minusgraden. Dadurch ist ein erheblicher materieller Schaden entstanden – für euch als Kundinnen und Kunden ebenso wie für uns als Unternehmen.  
  &amp;nbsp;  
  Foto- und Videomaterial zur Dokumentation dieses Schadens stellen wir unten zur Verfügung.  
  &amp;nbsp;  
  Ermittlungsstand  
  &amp;nbsp;  
  Die Staatsanwaltschaft Berlin ermittelt seitdem wegen mehrerer Straftatbestände, unter anderem wegen Sachbeschädigung, Unterschlagung und des Verdachts auf missbräuchliche Nutzung von Zahlungsdiensten (u. a. PayPal und Identitätsraub meiner Person gegenüber).  
  &amp;nbsp;  
  Erst im Verlauf der Ermittlungen stellte sich heraus, dass über einen längeren Zeitraum weiterhin Zugriffe auf:  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;den damaligen Onlineshop  
  &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;Zahlungsdienste  
  &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;Firmengeräte  
  &amp;nbsp;  
  möglich waren, obwohl wir selbst keinen Zugriff mehr hatten. In dieser Zeit gingen Bestellungen ein, von denen wir nachweislich keine Kenntnis hatten und auf die wir nicht zurückgreifen können.  
  &amp;nbsp;  
  Wichtig für betroffene Kunden  
  &amp;nbsp;  
  Alle Kundinnen und Kunden, von denen uns belegbare Bestellungen oder Anzahlungen aus dieser Zeit (ab dem 08.11.2023 - 31.04.2024) vorliegen, wurden bzw. werden von uns direkt kontaktiert.  
  &amp;nbsp;  
  Grundsätzlich gilt:  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;Keine Anzahlung ist „verloren“.  
  &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;Es bestehen zwei Optionen:  
  &amp;nbsp;  
  1.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;Abwarten bis zur rechtlichen Klärung und möglicher Schadensersatzauszahlung  
  2.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;Verrechnung mit einer neuen Bestellung zu den aktuell geltenden Lieferbedingungen  
  &amp;nbsp;  
  Bitte habt Verständnis dafür, dass wir nur Fälle bearbeiten können, die nachvollziehbar belegt sind (z. B. Zahlungsnachweise, Bestellbestätigungen).  
  &amp;nbsp;  
  Warum wir so lange nicht öffentlich gesprochen haben - nicht sollten  
  &amp;nbsp;  
  Uns wurde durch die Ermittlungsbehörden ausdrücklich nahegelegt, bis zur Sicherung der Beweise keine öffentliche Stellungnahme abzugeben oder auf die Diebstähle öffentlich eingehen.&amp;nbsp;  
  Das LKA ermittelte gegen die drei Täter und kam zu einem teilweise erfolgreichen Ergebnis.  
  Dieses Schweigen diente nicht der Verzögerung, sondern dem Schutz der laufenden Ermittlungen.  
  &amp;nbsp;  
  Parallel mussten wir das Unternehmen strukturell vollständig neu aufbauen und das alte Unternehmen abwickeln, da auch Onlinebetrug durch die Täter vollzogen wurde.  
  &amp;nbsp;  
  Lieferzeiten &amp;amp; Transparenz  
  &amp;nbsp;  
  Aktuelle Lieferzeiten findet ihr hier:  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  Zum Abschluss  
  &amp;nbsp;  
  Wir wissen, wie belastend diese Situation für viele von euch war und ist.  
  Wir danken allen Kundinnen und Kunden, die sachlich, respektvoll und geduldig geblieben sind.  
  &amp;nbsp;  
    Ergänzung: Erstattungen &amp;amp; Ausgleichsregelung    
  &amp;nbsp;  
  Abschließend möchten wir noch einmal transparent klarstellen:  
  &amp;nbsp;  
  Für Bestellungen aus dem Zeitraum, in dem es durch unbefugte Zugriffe und betrügerische Handlungen zu Problemen kam, erfolgt keine doppelte Rückerstattung des Kaufpreises durch uns.  
  &amp;nbsp;  
  Viele Kundinnen und Kunden, insbesondere PayPal-Zahlende, haben ihre Zahlungen bereits direkt über PayPal zurückerhalten, da PayPal in diesen Fällen für den entstandenen Schaden eingesprungen ist. Ich persönlich Danke PayPal für eine solche Kooperation.  
  &amp;nbsp;  
  Für Kundinnen und Kunden, die in diesem Zeitraum per Überweisung gezahlt haben, gilt folgende kulante Ausgleichsregelung, die viele von euch bereits angenommen haben:  
  &amp;nbsp;  
  •&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;Der gezahlte Betrag kann vollständig als Warenwert bei uns eingesetzt werden  
  •&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;Zusätzlich erhalten diese Kundinnen und Kunden einen Entschädigungsgutschein über 75 Euro  
  &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;Der Gutschein ist bei einer Folgebestellung einlösbar  
  •&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;Voraussetzung: Die neue Bestellung hat einen Mindestbestellwert von&amp;nbsp;&amp;nbsp;75,00€  
  &amp;nbsp;  
  Der Gutschein ist nicht mit sehr geringwertigen Artikeln kombinierbar (z. B. Einzelartikel unterhalb dieses Warenwertes), sondern dient ausdrücklich als Ausgleich im Rahmen einer regulären Neubestellung.  
  &amp;nbsp;  
  Alle betroffenen Kundinnen und Kunden, bei denen uns die Bestellungen und Zahlungen nachvollziehbar vorliegen, wurden oder werden hierzu individuell kontaktiert.  
  &amp;nbsp;  
   Ausblick   
  &amp;nbsp;  
  Wir blicken nun gemeinsam nach vorne – in ein neues Jahr 2026.  
  Die vergangenen Jahre waren für viele von uns belastend, organisatorisch wie emotional. Umso wichtiger ist es, jetzt wieder Klarheit, Verlässlichkeit und Ruhe einkehren zu lassen.  
  &amp;nbsp;  
  An dieser Stelle möchte ich mich ausdrücklich bei den Berliner Richterinnen und Richtern bedanken, die sich den Sachverhalten mit Sorgfalt, Distanz und Verantwortungsbewusstsein angenommen haben. Rechtsstaatlichkeit lebt von genau dieser Haltung.  
  &amp;nbsp;  
  Wir danken euch für eure Geduld, euer Vertrauen und euren respektvollen Umgang.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  Herzlich  
  &amp;nbsp;  
  Sven Appelt  
                ]]>
            </content>

                            <updated>2026-01-26T05:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">2026 - ALLS NEU</title>
            <id>https://camusic.de/aktuelles/infos/2026-alls-neu</id>
            <link href="https://camusic.de/aktuelles/infos/2026-alls-neu"/>
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                                            2026 ist neu. Und das ist gut so.
                                        ]]>
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            <content type="html">
                <![CDATA[
                   2026. ALLES NEU   
   Ein Essay von Sven Appelt   
  &amp;nbsp;  
  Meine lieben Kundinnen und Kunden, meine lieben Freundinnen und Freunde, meine lieben Partner und Wegbegleiter,  
  &amp;nbsp;  
   2026 beginnt nicht leise.   
   Es beginnt mit einer Entscheidung.   
  &amp;nbsp;  
  Nach Jahren, in denen ich mich mit Systemen beschäftigt habe, die sich selbst verwalten, mit Institutionen, die sich hinter Formularen verschanzen, und mit Debatten, die lieber verschieben als lösen, habe ich für mich entschieden: 2026 wird nicht repariert – 2026 wird neu gedacht.  
  &amp;nbsp;  
  Ich schreibe das bewusst so deutlich, weil dieses Jahr für mich kein Übergang ist, sondern ein Schnitt.  
  &amp;nbsp;  
  Zwei neue Kollektionen – nicht als Ware, sondern als Haltung  
  &amp;nbsp;  
  2026 stehen zwei neue Kollektionen an. Und sie sind kein bloßes „Weiter so“. Sie sind das Ergebnis von Konsequenz. Von Verdichtung. Von dem Wunsch, Mode wieder als Sprache zu begreifen – nicht als Produkt, das sich rechtfertigen muss, sondern als Ausdruck, der etwas fordert.  
 &amp;nbsp; 
 
 
 
 
 &amp;nbsp;  
 
 
 
 
  &amp;nbsp;  
  Diese Kollektionen entstehen nicht, um zu gefallen.  
  Sie entstehen, um Position zu beziehen.  
  &amp;nbsp;  
  Andreas, er nannte mich sein Püppchen  
  &amp;nbsp;  
  Eines der zentralen Projekte 2026 trägt einen Namen, der weh tut – und genau deshalb notwendig ist:  
  &amp;nbsp;  
    „Andreas. Er nannte sie sein Püppchen.“    
  &amp;nbsp;  
  Es ist ein Projekt über Gewalt. Über Macht. Über Strukturen, die so lange wegsehen, bis sie sich selbst entlasten können. Es geht um Kinder, um Abhängigkeiten, um emotionale und körperliche Grenzverletzungen – und um die gesellschaftliche Bequemlichkeit, diese Themen zu delegieren: an Akten, an Zuständigkeiten, an Schweigen.  
  &amp;nbsp;  
  Dieses Projekt ist keine Provokation.  
  Es ist eine Zumutung.  
  Und 2026 ist das richtige Jahr dafür.  
  &amp;nbsp;  
 
 
 
 
 &amp;nbsp;  
 
 
 
 
 &amp;nbsp; 
  Parallel dazu steht Braun.  
  Nicht als Farbe.  
  Nicht als Trend.  
  Sondern als Identität.  
  &amp;nbsp;  
  Braun ist für mich kein Label, das man erklärt, sondern ein Zustand, den man anerkennt. Es geht um Körper, um Zuschreibungen, um Blicke, um das permanente Erklärtwerden-Müssen. Braun ist keine Bitte um Akzeptanz. Es ist die Feststellung von Existenz.  
  &amp;nbsp;  
  2026 wird Braun nicht moderater.  
  Es wird klarer.  
  &amp;nbsp;  
 &amp;nbsp; 
 
 
 
 
   
 
 
   &amp;nbsp;  
 
 
 
 
   &amp;nbsp;  
 
 
   &amp;nbsp;  
 
 
 
 
 &amp;nbsp; 
    Bildung, Kunst, Kultur – und warum ich mich entschied Anfragen der staatlichen Unis, abzulehnen.    
  &amp;nbsp;  
  Und damit kommen wir zu einem Punkt, der mir besonders wichtig ist: Bildung.  
  &amp;nbsp;  
  Ich habe mich ganz bewusst entschieden, mein Wissen nicht mehr an staatlichen Universitäten weiterzugeben. Nicht aus Arroganz. Nicht aus Trotz. Sondern aus einem sehr einfachen Grund: fehlende Wertschätzung.  
  &amp;nbsp;  
  Die Honorare, die staatliche Universitäten – insbesondere in Berlin – für Gastdozenturen anbieten, sind nicht nur niedrig. Sie sind herablassend. Sie signalisieren nicht Sparsamkeit, sondern Geringschätzung. Und ich finde: Wenn ein Senat der Meinung ist, Bildung derart gering zu honorieren, dann darf er sich nicht wundern, wenn Wissen abwandert.  
  &amp;nbsp;  
  Ich habe mich deshalb entschieden, ausschließlich an privaten Universitäten zu lehren. Dort, wo Vorbereitung, Erfahrung und Verantwortung als das behandelt werden, was sie sind: Arbeit. Wertvolle Arbeit.  
  &amp;nbsp;  
  Und ich sage das so deutlich, weil es einen Zusammenhang gibt, den man nicht oft genug benennen kann:  
  Ein Land, das Bildung schlecht bezahlt, kann keine kulturelle Zukunft erwarten.  
  Ein Land, das Kunst als Kostenfaktor betrachtet, wird keine Kunst hervorbringen.  
  Und eine Stadt wie Berlin, die sich gern mit Kultur schmückt, sie aber strukturell aushungert, verwechselt Mythos mit Realität.  
  &amp;nbsp;  
  Deutschland war einmal ein Land der Dichter und Denker.  
  Nicht, weil es talentierter war.  
  Sondern weil es Bildung ernst genommen hat.  
  &amp;nbsp;  
  2026 wird für mich das Jahr, in dem ich diese Ernsthaftigkeit wieder einfordere – nicht mit Appellen, sondern mit Entscheidungen.  
  &amp;nbsp;  
  Berlin, ich bleibe – aber nicht um jeden Preis  
  &amp;nbsp;  
  Ich glaube an Berlin. An seine Geschichte. An seine Brüche. An sein Potenzial. Aber ich glaube nicht mehr an das Märchen, dass Kultur von allein entsteht, wenn man sie nur lange genug romantisiert.  
  &amp;nbsp;  
  Kultur braucht Räume.  
  Kunst braucht Schutz.  
  Bildung braucht Respekt.  
  &amp;nbsp;  
  Und genau dafür setze ich mich 2026 ein – mit meinen Kollektionen, mit meinen Projekten, mit meiner Arbeit als Dozent, mit meiner Stimme.  
  &amp;nbsp;  
  Nicht aus Trotz.  
  Sondern aus Verantwortung.  
  &amp;nbsp;  
    2026 ist neu.    
    Und das ist gut so.    
  &amp;nbsp;  
 &amp;nbsp; 
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
                ]]>
            </content>

                            <updated>2026-01-01T13:55:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
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            <title type="text">2025 - UND TSCHÜSS</title>
            <id>https://camusic.de/aktuelles/infos/2025-und-tschuess</id>
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                <![CDATA[
                
                                            2025 ist zu Ende. Und ich sage es ganz offen: Ich bin dankbar. Nicht, weil alles leicht war. Sondern weil am Ende etwas passiert ist, das in dieser Zeit selten geworden ist: Ein Jahr hat sich – trotz allem – positiv geschlossen.
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                   Das war 2025. Und tschüss.   
   Ein Essay von Sven Appelt   
  &amp;nbsp;  
  Meine lieben Kundinnen und Kunden, meine lieben Freundinnen und Freunde, meine lieben Partner und Wegbegleiter,  
  &amp;nbsp;  
  2025 ist zu Ende. Und ich sage es ganz offen: Ich bin dankbar. Nicht, weil alles leicht war. Sondern weil am Ende etwas passiert ist, das in dieser Zeit selten geworden ist: Ein Jahr hat sich – trotz allem – positiv geschlossen.  
  &amp;nbsp;  
  Ich will das zuerst aussprechen, bevor ich irgendwohin abbiege: Danke.  
  Danke für Vertrauen. Für Geduld. Für Transparenz. Für das Mittragen. Für diesen stillen Zusammenhalt, den man nicht bestellen kann wie ein Paket – und den man erst dann versteht, wenn er da ist. Manche von euch sind seit Jahren dabei. Manche sind neu dazugekommen. Und ich habe in diesem Jahr – metaphorisch – 28 neue (Vereins)Freunde kennengelernt: Menschen, die nicht „konsumieren“, sondern verstehen, was es heißt, wenn etwas mit Hand gemacht wird und nicht nur mit Versandetikett.  
  &amp;nbsp;  
  Und ja: Ich bedanke mich auch bei mir selbst. Nicht aus Selbstbeweihräucherung. Sondern weil ich 2025 wieder lernen musste, was Zivilcourage in der Praxis heißt: dranbleiben, wenn es unbequem wird. weitermachen, wenn Systeme träge sind. Handwerk verteidigen, wenn es lächerlich gemacht wird. Und genau das hat etwas möglich gemacht, das man nicht planen kann – aber das man sich verdienen kann.  
  &amp;nbsp;  
    China. Frankreich. Und zwei eigene Kollektionen.    
  &amp;nbsp;  
  2025 war auch ein Jahr, in dem ich international sehr klar gespürt habe, was meine Arbeit wert ist – wenn sie auf Menschen trifft, die nicht mit dem Reflex „Rabatt?“ anfangen.  
  &amp;nbsp;  
  Ich durfte für den größten Sportmodehersteller Chinas eine Kollektion entwerfen. Und ich sage das nicht, um zu protzen – sondern weil es ein Kulturschock war, im besten Sinne. Dort wird nicht in „können wir sparen?“ gedacht, sondern in „wie groß darf es werden?“. Ich erinnere mich an einen Moment, den ich so schnell nicht vergesse: Ich frage nach der Materialmenge – und die Antwort ist sinngemäß: unter 10.000 Metern bestellen wir nicht. Punkt. Meine Kinnlade war kurz auf dem Boden. Nicht, weil ich „Geld geil“ bin, wie einige Anwälte, sondern weil ich gemerkt habe, wie sehr Deutschland sich daran gewöhnt hat, groß zu denken und klein zu handeln – und dann überrascht zu sein, dass am Ende beides nicht mehr zusammenpasst.  
 &amp;nbsp; 
 
 
 
 
  &amp;nbsp;   
 
 
  &amp;nbsp;   
 
 
  &amp;nbsp;   
 
 
 
 
   
 
 
  &amp;nbsp;   
 
 
  &amp;nbsp;   
 
 
 
 
  &amp;nbsp;  
 &amp;nbsp; 
  Parallel dazu habe ich als Consultant für einen großen französischen Konzern gearbeitet – und zwar mit einem sehr konkreten Auftrag: beratend an der kommenden Latex-Kollektion eines Modehauses in Paris mitzuwirken. Das ist die Art von Arbeit, bei der nicht gefragt wird, ob Latex „Fetisch“ ist, sondern ob Latex Mode sein kann. Spoiler: Es kann. Wenn man es ernst nimmt.  
  &amp;nbsp;  
  Und dann – zwischen diesen internationalen Polen – stand ich wieder in meinem eigenen Atelierleben: Zwei eigene Kollektionen habe ich 2025 ebenfalls fertiggestellt. Zwei Stück. Fertig. Auf den Markt gebracht. Damit das nicht nur „Projekt“ bleibt, sondern Realität.  
 &amp;nbsp; 
 
 
 
 
  &amp;nbsp;   
 
 
  &amp;nbsp;   
 
 
  &amp;nbsp;   
 
 
 
 
  &amp;nbsp;   
 
 
  &amp;nbsp;   
 
 
  &amp;nbsp;  
 
 
 
 
  &amp;nbsp;  
 &amp;nbsp; 
  Und jetzt kommen wir zu dem Punkt, an dem das Jahr 2025 für mich seine eigentliche Schärfe bekommt.  
    &amp;nbsp;    
    Handwerk in Deutschland – und warum wir uns gerade selbst verlieren    
  &amp;nbsp;  
  Ich sage es hart, weil weich hier niemanden mehr rettet: Deutschland redet gern über „Qualität“. Aber Deutschland hat sich über Jahre eine Kultur antrainiert, in der Qualität wie ein Luxus behandelt wird, den man bitte gratis dazugeben soll.  
  &amp;nbsp;  
  Du baust ein Haus – und ich baue gerade auch eins – und du willst eine Heizung. Du willst Fenster. Du willst Elektrik. Du willst eine Küche. Und dann hörst du Sätze, die in keinem wirtschaftlich ernstzunehmenden Land normal wären: „In zwei, vielleicht drei Jahren.“  
  Nicht, weil Handwerker schlecht wären – im Gegenteil. Sondern weil Handwerk hier zu teuer, zu langsam, zu ausgedünnt ist. Und weil Strukturen, die eigentlich schützen sollten, sich oft in Verwaltung verfangen.  
  &amp;nbsp;  
  Was viele nicht aussprechen: Viele Menschen wollen keinen deutschen Handwerker mehr.  
  Nicht aus Verachtung. Sondern aus Angst vor Zeitverlust, Kostenexplosion, Planungschaos.  
  &amp;nbsp;  
  Und jetzt kommt die Ironie: Wir haben gleichzeitig eine Generation, die immer noch stolz diesen alten Werbesatz mit sich herumträgt – „Geiz ist geil“ – als wäre das eine Lebensphilosophie. Als wäre es ein Zeichen von Klugheit, alles billig zu bekommen. Dieser Slogan war eine Zeitlang Popkultur. Heute ist er ein Brandbeschleuniger. Und das Tragische ist: Diese Mentalität wird oft von genau jener „alten“ Selbstgewissheit getragen, die ich spöttisch „Generation Eisenberg“ nenne – Menschen, die mit maximaler Überzeugung erklären, wie die Welt zu laufen hat, während sie die Folgen ihres eigenen Denkens nicht mehr mittragen müssen.  
  &amp;nbsp;  
    Und die Kammern?    
 &amp;nbsp; 
  Handwerkskammern und Industrie- und Handelskammern sind rechtlich starke, historisch gewachsene Institutionen. Sie haben Aufgaben: Ausbildung, Prüfungen, Beratung, Interessenvertretung. Sie sind Teil des Systems „Selbstverwaltung“. Und ja, das kann sinnvoll sein – wenn es funktioniert.  
  &amp;nbsp;  
  Aber hier liegt mein Punkt: Viele erleben heute, dass diese Kammern vor allem sich selbst verwalten. Pflichtbeiträge, Gremien, Prozesse, Papier. Und das Gefühl, dass der Laden vor allem weiterläuft, weil er weiterlaufen muss.  
  &amp;nbsp;  
  Gleichzeitig ist die Pflichtmitgliedschaft nicht irgendein Mythos – sie ist juristisch abgesichert: Das Bundesverfassungsgericht hat die IHK-Pflichtmitgliedschaft und Beitragspflicht ausdrücklich für verfassungsgemäß erklärt.&amp;nbsp;&amp;nbsp;  
  Das heißt: Du kommst da nicht „einfach raus“. Du zahlst. Du musst. Punkt.  
  Und wenn du dann als Unternehmer das Gefühl hast, du bekommst zu wenig zurück, ist der Frust strukturell eingebaut.  
  &amp;nbsp;  
  Und genau deshalb führe ich – das ist mein ironischer Kommentar – ab 2025 eine Seriennummer für jedes Stück ein.  
  Nicht, weil ich mich für Rolex halte. Sondern als Zeichen. Als Spiegel. Als Botschaft:  
  &amp;nbsp;  
  An die Handwerkskammer: „Wenn ein Latex-Designer euch schon mit einer Seriennummer ironisch vorführt“, dann ist es vielleicht Zeit, dass ihr wieder über eure Rolle nachdenkt – weniger über Selbsterhalt, mehr über Zukunft.  
  &amp;nbsp;  
  Denn der deutsche Kunde ist nicht dumm. Der deutsche Kunde sieht: Aus China kommt vieles schneller. Oft günstiger. Manchmal erschreckend gut. Und der deutsche Kunde fragt sich: Warum dauert hier alles so lang? Warum ist hier alles so teuer? Warum fühlt sich Handwerk wie ein Museum an, statt wie ein Motor?  
  &amp;nbsp;  
  Und jetzt wird es noch bitterer: Das ist nicht nur Handwerk. Das ist Bildung. Das ist Kultur. Das ist eine gesamte Haltung.  
  &amp;nbsp;  
    Bildung und KI – Deutschland spart sich klein, Amerika denkt nach vorn    
  &amp;nbsp;  
  Ich bin seit Jahren jemand, der Wissen weitergibt. Als Designer. Als Dozent. Als jemand, der nicht nur Produkte baut, sondern auch Denkweisen.  
  &amp;nbsp;  
  Und 2025 ist mir etwas passiert, das ich wirklich als Ehre empfinde:  
  Ich wurde in Kalifornien angefragt, mit Studierenden zum Thema Kostümdesign zu arbeiten – und zwar mit KI-Programmen rund um ChatGPT-Workflows, also genau dort, wo das Thema nicht als „Untergang des Abendlandes“ diskutiert wird, sondern als Werkzeugkiste.  
  &amp;nbsp;  
  In den USA ist die Debatte deutlich pragmatischer: Wie integrieren wir KI sinnvoll? Wie schützen wir Integrität – ohne Innovation zu töten? Wie machen wir Studierende „AI-fluent“? Große Hochschulen rollen GenAI-Programme in großem Maßstab aus oder testen sie campusweit – etwa mit ChatGPT-Programmen in großen Universitätssystemen oder Pilotprojekten, die Chancen und Risiken zugleich untersuchen.&amp;nbsp;&amp;nbsp;  
  Und die Forschungslage zeigt ebenfalls: US-Unis entwickeln Richtlinien und didaktische Modelle – nicht nur Verbote.&amp;nbsp;&amp;nbsp;  
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  Was ich dort gemacht habe, war nicht „KI ersetzt Handwerk“. Sondern: KI unterstützt Handwerk.  
  Wir haben mit Studierenden in Workshops gearbeitet: Moodboards, Charakterentwicklung, Kostüm-Narrative, Materiallogik, Silhouetten-Entscheidungen – und dann KI als Sparringspartner: Ideen variieren, Varianten prüfen, Referenzen strukturieren, Textkonzepte präzisieren, Produktionsschritte planbarer machen. Nicht als Maschine, die „macht“, sondern als Modul, das anregt, spiegelt, beschleunigt, ohne die Handschrift zu klauen.  
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    Und jetzt kommt der deutsche Kontrast – und der tut weh.    
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  In Berlin und in Deutschland sehe ich seit Jahren, wie Kultur und Bildung gerne gelobt werden – aber finanziell behandelt werden wie ein Hobby. Berlin diskutierte und beschloss Sparmaßnahmen, die auch Wissenschaft und Hochschulen massiv treffen sollten; Universitäten warnten öffentlich vor drastischen Folgen.&amp;nbsp;  
  Diese Kürzungen waren nicht nur „ein bisschen weniger“. Es ging um dreistellige Millionenbeträge, die im Raum standen, und um konkrete Auswirkungen auf Lehre, Personal und Infrastruktur.&amp;nbsp;&amp;nbsp;  
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  Und dann reden wir über Lehre – über Lehraufträge.  
  Über die Realität, dass freie Dozentinnen und Dozenten oft nach Stunden vergütet werden, häufig in Größenordnungen, die – wenn man Vor- und Nachbereitung ehrlich rechnet – schnell wie ein Taschengeld wirken. Das ist kein Gefühl, das ist ein strukturelles Thema: Lehrauftragsvergütungen sind in der Praxis oft niedrig und stark formalisiert (45-Minuten-Einheiten, Sätze, Richtlinien).&amp;nbsp;&amp;nbsp;  
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  Und genau deshalb sage ich offen:  
  Ich unterrichte in Deutschland inzwischen vor allem an privaten Hochschulen. Nicht, weil ich elitär bin. Sondern weil die staatliche Realität häufig so aussieht, dass ein Dekan eine Anfrage stellen muss, von der er im Grunde schon weiß, dass sie scheitert – weil das Honorar die Arbeit nicht respektiert. Und das ist nicht nur ein persönlicher Ärger. Das ist ein Symptom: Deutschland schätzt kulturelle Arbeit gern rhetorisch – aber finanziell oft herablassend.  
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  Und dann wundern wir uns, warum wir im internationalen Vergleich nicht mehr die Strahlkraft haben, die wir einmal hatten. Wir müssten wieder dahin kommen, wirtschaftlich, kulturell, handwerklich das zu sein, was wir waren – nicht als Nostalgie, sondern als Entscheidung.  
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  KI ist dabei für mich kein Monster.  
  KI ist ein Werkzeug.  
  Ein Wegbegleiter.  
  Ein Ideengeber.  
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  Und wenn wir das richtig nutzen, kann KI sogar das Gegenteil von Verdummung sein: ein System, das Menschen wieder zum Denken zwingt, weil es Fragen schneller macht – und dadurch die Ansprüche an Antworten steigen.  
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                            <updated>2025-12-31T21:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Die Neue Kollektion 2026</title>
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                                            Die neue Kollektion steht zwischen Bewegung und Haltung. Zwischen Körper und Oberfläche. Zwischen Latex und Licht.
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                <![CDATA[
                  NEW COLLECTION – „DESIGN“ (Februar 2026)  
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  This is not sportswear.&amp;nbsp;  It’s discipline.  
  &amp;nbsp;  
  Die neue Kollektion steht zwischen Bewegung und Haltung.  
  Zwischen Körper und Oberfläche. Zwischen Latex und Licht.  
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  SACberlin zeigt Formen, die sich nicht anpassen.  
  Kleidung, die nicht folgt, sondern führt.  
  Die Schnitte sind präzise, fast mathematisch – wie Architektur auf Haut.  
  &amp;nbsp;  
  Es geht nicht um Show. Es geht um Kontrolle.  
  Um das Spiel zwischen Spannung und Eleganz.  
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  Design. Geometry in motion. Precision as identity.  
                ]]>
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                            <updated>2025-12-27T20:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">ANDREAS. Er nannte sie sein Püppchen</title>
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                                            ...Warum „Janine“. – Ein Statement von Sven Appelt Der Song „Janine“ war einer der ersten deutschsprachigen Tracks, der sexualisierte Gewalt an Minderjährigen radikal konkret erzählte. Für mich war er damals ein Schock – und ein Moment von Wahrheit. Nicht provozierend, sondern...
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                   ANDREAS.    &amp;nbsp;    ER NANNTE SIE SEIN PÜPPCHEN.   
   Eine Kolumne von Marie Lichtenstein   
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  Manchmal stolpert man über einen Satz, der sich nicht mehr aus dem Kopf entfernen lässt. Einen Satz, der so harmlos klingt wie ein Kosewort – und doch ein Tatwerkzeug ist. „Andreas. Er nannte sie sein Püppchen.“ Kein Schrei. Keine Gewalt im Klang. Nur Sprache. Und genau darin liegt das Problem.  
  &amp;nbsp;  
  Ab 2026 wird dieser Satz zum Titel einer Ausstellung von Sven Appelt, realisiert gemeinsam mit Andreas FUX, Sylvie Mopita und dem&amp;nbsp;  Voices of Creation e.V.  . Gefördert durch eine gewonnene Landesausschreibung, ist das Projekt kein Kunstereignis zum Durchatmen. Es ist ein Innehalten. Ein Zwang zum Hinschauen. Und vielleicht – das Seltenste überhaupt – ein Versuch, Verantwortung nicht nur zu benennen, sondern zu sezieren.  
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  Appelt entscheidet sich bewusst gegen den naheliegenden Weg. Keine Kinder. Keine reißerische Bildsprache. Stattdessen: Porzellanpuppen und Models. Aus der Distanz wunderschön. Haute Couture, makellose Körper, perfekte Oberflächen. Bilder, die man hängen lassen möchte. Bilder, die man lieben könnte. Und genau dann kippen sie.  
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  Denn wer nähertritt, entdeckt die Störung. Die Fehler. Die Narben. Jeans – etwa von&amp;nbsp;  Saint Laurent  &amp;nbsp;– innen mit rotem und transparentem flüssigem Latex verschmiert. Nicht sichtbar für den flüchtigen Blick, aber unausweichlich für den, der hinsieht. Latex als Metapher für Eindringen, Gewalt, das Unwiderrufliche. Schönheit als Falle. Eleganz als Tarnung.  
  &amp;nbsp;  
  Zwölf Bilder umfasst die Serie. Zwölf Porzellanpuppen sind ihnen zugeordnet. Jede Puppe steht für ein dokumentiertes Schicksal, recherchiert und begleitet in Zusammenarbeit mit Jugendämtern aus Cottbus, Potsdam und Berlin. Es sind Geschichten, die man nicht „konsumiert“. Man trägt sie hinaus.  
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  Und dann ist da die Entscheidung, die viele verstören wird – vielleicht muss sie das auch: Appelt richtet den Blick nicht nur auf den Vater als Täter, sondern auf die Mutter als zweite Täterin. Die, die zusieht. Die duldet. Die akzeptiert. Die rationalisiert. Natürlich gibt es Mütter, die selbst Opfer sind – gefangen in Angst, Gewalt, Abhängigkeit. Doch Appelt erzählt von einer anderen Realität, die er persönlich kennengelernt hat: einer Mutter, deren Leben finanziert wurde, deren Körper perfektioniert, deren Boutique geschniegelt und geschniegelt in Berlin-Wilmersdorf steht. Und deren Tochter systematisch ausgeliefert wurde. Missbraucht. Geschwängert. Alleingelassen. Das Kind vor einer Kirche abgelegt. Danach der Freitod.  
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  Die Mutter sagt später: „Sie war halt früh reif.“  
  Sätze wie diese wirken wie Eiswasser. Appelt nennt sie schlimmer als jede sexuelle Perversion – weil sie nicht krankhaft, sondern berechnend sind. Psychologisch lässt sich das benennen: Verdrängung, Projektion, Täter-Opfer-Umkehr, narzisstische Abspaltung. Das eigene Überleben wird über das Leben des Kindes gestellt. Nicht aus Angst. Aus Komfort.  
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  Als wäre das nicht genug, öffnet die Ausstellung eine weitere Ebene: Vater – eine Überraschungspräsentation im Raum. Appelt führt Interviews mit Tätern, porträtiert sie. Nicht zur Entlastung, sondern zur Analyse. Und hier trifft die Kunst auf ein bitteres politisches Paradox: In Deutschland ist Prävention oft an Selbstanzeige gebunden. Wer Hilfe sucht, muss sich zuerst selbst belasten. Ein System, das Abschreckung mit Schutz verwechselt. Verwaltung mit Verantwortung.  
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  Vielleicht ist das der Punkt, an dem diese Arbeit wirklich wehtut. Sie zeigt nicht nur Gewalt. Sie zeigt Strukturen. Bürokratie. Schweigen. Sprache als Komplizin. Ein Staat, der erst reagiert, wenn es zu spät ist.  
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  „Andreas. Er nannte sie sein Püppchen.“ ist keine Ausstellung, die man „gut findet“. Sie ist eine, die bleibt. Die anzieht – und im selben Moment abstößt. Wie ein perfektes Outfit, das man erst liebt, bis man merkt, dass es innen brennt.  
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  Und ich frage mich – wenn Sprache schon so viel zerstören kann, wie viel Verantwortung tragen wir dann für jedes Wort, das wir verharmlosend lächeln lassen?  
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  Warum „Janine“. – Ein Statement von Sven Appelt  
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 Der Song  „Janine“  war einer der ersten deutschsprachigen Tracks, der sexualisierte Gewalt an Minderjährigen radikal konkret erzählte. Für mich war er damals ein Schock – und ein Moment von Wahrheit. Nicht provozierend, sondern schonungslos ehrlich. 
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 Dass dieser Song nie die Öffentlichkeit bekam, die er inhaltlich verdient hätte, lag nicht an seinem Thema, sondern an einem späteren urheberrechtlichen Konflikt. Infolge eines Urteils des Landgerichts Hamburg wegen Sampling-Fragen waren bestimmte Veröffentlichungen zeitweise eingeschränkt. Für mich fühlte sich das wie ein Aufschieben einer notwendigen gesellschaftlichen Debatte an: 
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  nicht zensiert,   
  aber praktisch gebremst.  
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 Paradoxerweise wurde &quot; Janine&quot;  danach für viele erst richtig prägnant. Für mich jedoch war der Song über Jahre ein innerer Referenzpunkt – emotional überfordernd, aber prägend. Er hat meine Zivilcourage und meine Haltung im Umgang mit diesem Thema mitgeformt. 
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 Zwanzig Jahre später ist Kindesmissbrauch medial präsenter, aber nicht konsequent bekämpft. 
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 Meine Ausstellung setzt genau hier an: 
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  Schönheit als Einstieg,   
  Irritation als Erkenntnis.   
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 High-End-Fashion trifft auf Aktenzeichen – Symbole realer Geschichten. 
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  Es geht nicht um Skandal.   
  Es geht um Verantwortung.  
  Es geht um Kinder.  
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 Rechtlicher Hinweis / Bildquellenangabe 
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 Sämtliche Urheber- und Nutzungsrechte an den verwendeten Bildern liegen ausschließlich bei Sven Appelt. 
 Die Bilder wurden von Sven Appelt erstellt bzw. basieren auf von ihm angefertigten Originalaufnahmen. 
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 Eine weitergehende Nutzung, Vervielfältigung oder Bearbeitung der Bilder ist ohne ausdrückliche Zustimmung von Sven Appelt nicht gestattet. 
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