AUF EIN GLAS WEIN ! - Sara

Auf ein Glas Wein

 

Intro zur nächsten Folge mit Sara.

 

Ein Tisch.

Eine Flasche Wein.

Zwei Gläser.

 

Sven trifft Sara.

Kein Protokoll.

Keine Inszenierung.

 

Auf ein Glas Wein.

Und alles, was man sagt, wenn man nichts mehr erklären muss.

 

  

Einleitung – Sara, Gericht, dieser Moment

 

Manchmal verschwinden Texte.

Und manchmal tauchen sie genau dort wieder auf, wo sie mehr sagen als jede Erklärung.

 

In dieser Folge von „Auf ein Glas Wein“ geht es um einen Tag am Amtsgericht Kreuzberg.

 

Um Sprache.

Um Tonfall.

Und um den Unterschied zwischen Behauptung und Beschluss.

 

Und dann gibt es diesen einen Moment, den Sara mitbringt.

Einen ruhigen, beinahe unscheinbaren Moment im Gerichtssaal.

 

Keine große Szene.

Keine Worte für die Akte.

Nur eine Referendarin der Kanzlei EKSK.

Eine Geste dieser Referendarin. 

Kein Kalkül.

 

„Das war das Berührende“, sagt Sara.

„Dass selbst dort Menschlichkeit möglich ist.“

 

Ein Satz, der hängen bleibt.

Nicht, weil er entschuldigt.

Sondern weil er etwas sichtbar macht.

 

Mir persönlich hat genau dieser Moment viel gezeigt.

Diese Referendarin hat mir nicht erklärt, wie Abneigung entsteht –

sondern wie Anwaltschaft funktioniert.

 

Zwischen Nähe und Distanz.

Zwischen echtem Mitgefühl

und einer berechnenden Abneigung,

die parallel aufgebaut werden muss, um sich als Anwalt zu schützen.

 

Und genau dort setzt dieses Gespräch an.

Nicht laut.

Nicht anklagend.

Sondern präzise.

 

Auf ein Glas Wein.

Einen Tisch.

Einen Moment.

Und das, was zwischen zwei Sätzen sichtbar wird.

 

 

Sprachnachrichten von Zainab Hassan Wilking:

 

 

1. Der Verkauf des Studios in der Reichsstrasse 86

 

 

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