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    <author>
        <name>SAR</name>
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    <updated>2026-04-16T08:36:22+02:00</updated>
    
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            <title type="text">MARIS deckt auf - Andreas Wilking und Ehefrau</title>
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                   Disclaimer   
    Die folgenden Inhalte enthalten Originalzitate, Schriftstücke und sprachliche Äußerungen, die aus heutigen Perspektiven als verletzend, herablassend, diskriminierend oder unangenehm empfunden werden können.     
    Einige der dargestellten Aussagen stammen von Andreas Wilking, geboren 1954, sowie von seiner Ehefrau. Sie spiegeln sprachliche Muster, Denkhaltungen und Ausdrucksweisen einer anderen Zeit wider. Diese können bei einzelnen Leserinnen und Lesern Trigger, Unbehagen oder emotionale Reaktionen auslösen.    
    Für die verwendete Sprache, insbesondere für Schimpfwörter, abwertende Formulierungen oder entwürdigende Aussagen, entschuldigt sich die Redaktion ausdrücklich.    
    Gleichzeitig haben wir uns bewusst dafür entschieden, diese Passagen nicht zu verfälschen, nicht zu beschönigen und nicht zu zensieren, da sie nachweislich nicht von Sven Appelt oder Dritten stammen, sondern ausschließlich von Andreas Wilking und seiner Ehefrau.    
    Die Veröffentlichung erfolgt aus dokumentarischen und journalistischen Gründen. Sie dient der Einordnung, dem Verständnis und der Darstellung kultureller, sozialer und sprachlicher Unterschiede zwischen Generationen, insbesondere zwischen einem Jahrgang 1954 und späteren Generationen.    
    Ziel ist es nicht, diese Ausdrucksweisen zu legitimieren,    
    sondern sie sichtbar zu machen.    
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
  Liebe Leserinnen, liebe Leser,  
  was erwartet Sie hier?  
  &amp;nbsp;  
  Diese Unterkategorie existiert nicht aus Neugier.  
  Sie existiert aus Notwendigkeit.  
  &amp;nbsp;  
  Ich habe sie nicht gegründet, weil mir langweilig war.  
  Ich habe sie gegründet, weil es Menschen gibt, deren bloße Existenz ein journalistisches Korrektiv erzwingt.  
  In diesem Fall: Andreas Wilking.  &amp;nbsp;  
 &amp;nbsp; 
          
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
    Was Sie hier lesen werden    
  &amp;nbsp;  
  Hier finden Sie keine Meinungsstücke ohne Grundlage.  
  Keine Gerüchte.  
  Keine anonymen Andeutungen.  
  &amp;nbsp;  
  Was Sie hier erwartet, sind Originale:  
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 
 
 
 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
   &amp;nbsp;   
   &amp;nbsp;   
   &amp;nbsp;   
   &amp;nbsp;   
   &amp;nbsp;   
   &amp;nbsp;   
   &amp;nbsp;   
   Nicht interpretiert.   
   Nicht ausgeschmückt.   
   Sondern eingeordnet.   
 
 
    Auszüge aus Strafanzeigen – ja, Strafanzeigen.         Schriftverkehr zwischen Staatsanwaltschaft und Betroffenen im Umfeld der Wilkings.   
    Briefe und E-Mails der Kanzlei EKSK, insbesondere von Johannes Eisenberg.   
    E-Mails von Zainab Hassan Cheab, verfasst unter fremdem Namen, adressiert an sich selbst – voller&amp;nbsp;Hass, voller Selbstverfluchung, dokumentiert, gesichert, aktenkundig.      Fakten. Bilder. Sprachnachrichten.   
 
 
 
 
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
    Zur rechtlichen Klarstellung    
  &amp;nbsp;  
  Am 13.12.2025 hat die Staatsanwaltschaft Berlin offiziell bestätigt und eingewilligt,  
  dass sämtliche Dokumente, die in den Strafverfahren gegen Sven Appelt, Dagmar Karin Brigitte Kalmus sowie weitere Beteiligte eingereicht wurden, journalistisch verwendet werden dürfen.  
  &amp;nbsp;  
  Ebenfalls freigegeben wurden Sprachnachrichten von Zainab Hassan Cheab jetzt nennt sie sich &quot;Zainab Teresa Wilking&quot; zur öffentlichen Berichterstattung.  
  &amp;nbsp;  
  Diese Freigabe erfolgte nach Antragstellung durch Herrn Appelt, über das Amtsgericht Tiergarten, mit dem Ziel, die Öffentlichkeit sachlich und dokumentiert zu informieren.  
  &amp;nbsp;  
  Nicht zu diffamieren.  
  Nicht zu verzerren.  
  Sondern aufzuklären.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
    Warum das alles zulässig ist    
  &amp;nbsp;  
  Weil Meinungsfreiheit nicht endet, wenn sie unbequem wird.  
  &amp;nbsp;  
  Mehrere Versuche, Herrn Appelt mittels Unterlassungsforderungen zum Schweigen zu bringen,  
  unter anderem durch Kai-Elmer Kempkens und Johannes Eisenberg,  
  sind gerichtlich gescheitert.  
  &amp;nbsp;  
  Sinngemäß – und bemerkenswert klar – äußerte ein Richter:  
  &amp;nbsp;  
   „Herr Eisenberg, ehrlich: Wir sollen Herrn Appelt untersagen, seine Meinung über Sie zu äußern? Das geht doch gar nicht.“   
  &amp;nbsp;  
   &quot;Herr Appelt darf – auch satirisch, auch scharf – über   
   Andreas Wilking, Zainab Hassan Wilking, Kai-Elmer Kempgens und Johannes Eisenberg berichten.&quot;   
  &amp;nbsp;  
  Die einzige Grenze ist klar und eindeutig:  
 &amp;nbsp; 
    Keine Unwahrheiten. Keine Lügen.    
  &amp;nbsp;  
  Und genau deshalb wird hier mit Akten gearbeitet – nicht mit Fantasie.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
    Und wer bin ich?    
  &amp;nbsp;  
  Falls Sie sich fragen, an wen Sie sich wenden müssen, wenn Ihnen das hier nicht gefällt:  
  &amp;nbsp;  
  Nicht an mich.  
  &amp;nbsp;  
  Ich bin Reporterin.  
  Mehr nicht.  
  Weniger auch nicht.  
  &amp;nbsp;  
  Ich begleite Sven Appelt seit über zehn Jahren.  
  Durch Verfahren gegen Ex-Partner und sowas wie die Wiliings.  
  Durch Auseinandersetzungen mit Anwälten, deren Ego größer war als ihre Argumente.  
  Und nun durch den Konflikt mit einer der bekanntesten Kanzleien Berlins.  
  &amp;nbsp;  
  Ich war bei Verhandlungen.  
  Ich habe Protokolle gelesen.  
  Ich habe Schweigen gesehen – und Zusammenbrüche.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
    Warum das hier geschieht    
  &amp;nbsp;  
  Weil Herr Appelt sich nicht unterkriegen lässt.  
  Und weil sein Kampf längst nicht mehr nur seiner ist.  
  &amp;nbsp;  
  Der 11.12.2025 war dabei ein Wendepunkt.  
  Ein Tag, der ihm sichtbar den Rücken stärkte –  
  und einen 72-jährigen Mann noch ein Stück kleiner wirken ließ.  
  &amp;nbsp;  
  Zur Klarstellung:  
  Nicht Johannes Eisenberg.  
   Andreas Wilking.   
  &amp;nbsp;  
  Was Sie hier lesen werden, ist unbequem.  
  Aber notwendig.  
  &amp;nbsp;  
  Maris Lichtenstein  
   Maris deckt auf   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
  BERICHT: 13.12.2025  
 &amp;nbsp; 
  Liebe Leser, lasst uns kurz ehrlich sein.  
  &amp;nbsp;  
  Manchmal beginnt Wahrheit nicht mit Akten, sondern mit einer Tasche.  
  &amp;nbsp;  
  Sven Appelt sitzt im Gerichtssaal. Eine Hermès Birkin neben ihm, eine schlichte Hugo-Boss-Hose, ein Ralph-Lauren-Cashmere-Pullover auf der Haut. Und er sagt mit einer Ruhe, die man nicht kaufen kann: „Es tut mir leid, ich habe leider wirklich keinen Cent auf meinem Konto.“  
  &amp;nbsp;  
  Und plötzlich versteht jeder im Raum: Das hier ist keine Lüge, das ist kein Widerspruch, das ist Stil als Haltung in absoluter Perfektion.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
    Etikette ist kein Luxus – sie ist Respekt    
  &amp;nbsp;  
  Du kannst finanziell am Boden sein und trotzdem aufrecht bleiben. Du kannst angegriffen werden und dennoch nicht verwahrlosen – weder innerlich noch äußerlich.  
  &amp;nbsp;  
  Sven setzt Etikette. Nicht, um zu glänzen. Sondern um dem Gericht zu zeigen: Ich respektiere diesen Raum – auch dann, wenn andere ihn missbrauchen.  
  &amp;nbsp;  
  Während andere in viel zu großen Roben verschwinden, die weder Körper noch Charakter tragen können, bleibt er sichtbar.  
  &amp;nbsp;  
  Eine Hugo-Boss-Hose ist kein Statement. Sie ist eine bewusste Entscheidung gegen Effekthascherei, gegen Lautstärke, gegen Überkompensation.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   Der Gerichtssaal als Laufsteg der Wahrheit   
  &amp;nbsp;  
  Ich sitze da und denke – ganz Maris-mäßig: Was verrät Kleidung, wenn Worte kollabieren?  
  &amp;nbsp;  
  Die Antwort ist brutal einfach: Haltung lässt sich nicht leihen.  
  &amp;nbsp;  
  Während Narrative implodieren und Akten sich gegenseitig widersprechen, bleibt Sven konstant. Ruhig. Aufrecht. Anwesend.  
  &amp;nbsp;  
  Die Birkin ist kein Affront. Sie ist ein Symbol: Ich bin mehr als das, was man mir nehmen wollte.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  Und ja – Eisenberg in der Robe  
  &amp;nbsp;  
  Lasst uns fair bleiben.&amp;nbsp;  
  Auch Abwehrtiere verdienen Ehrlichkeit.  
  &amp;nbsp;  
  Johannes Eisenberg in einer Robe wirkt, sogar nicht sehr optisch berauschend aber gleichgestellt zu seinen Kollegen mir Akademischen Titeln.  
  &amp;nbsp;  
  Manche Menschen brauchen diese zweite Haut, um Autorität zu empfinden. Die Robe als Schutzschild. Als Verstärker. Als theatrale Grenze zwischen sich und der Welt.  
  &amp;nbsp;  
  Das ist nicht verwerflich. Es ist nur bezeichnend.  
  &amp;nbsp;  
  Sven braucht keine Robe. Er braucht keine Rolle. Er sitzt da – und ist da.  
  &amp;nbsp;  
  Und vielleicht ist genau das die größte Provokation in diesem Raum.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  Ich frage mich – und Euch gleich mit  
  &amp;nbsp;  
  Was bleibt am Ende? Die große Robe – oder die leise Würde? Die laute Verteidigung – oder die ruhige Präsenz? Die Angst vor Kontrollverlust – oder die Eleganz, ihn auszuhalten?  
  &amp;nbsp;  
  Ich weiß, wo ich sitze. Neben der Birkin. Neben dem Cashmere. Neben einer Hugo-Boss-Hose, die nichts beweisen muss. Neben jemandem, der nichts besitzt – außer Haltung.  
  &amp;nbsp;  
  Und manchmal, verstehe ich Appelt´s: „Das ist alles !“  
  &amp;nbsp;  
  Maris Lichtenstein  
   Maris deckt auf   
 &amp;nbsp; 
  11.12.2025 - Amtsgericht Kreuzberg  
  Richter: Dr. Ammann  
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
  Guten Morgen liebe Leserschaft (das wollte ich immer mal schreiben),  
  &amp;nbsp;  
  dann ist es jetzt offiziell.  
     Maris deckt auf.     
     &amp;nbsp;     
  Nicht juristisch – dafür ist Sven Appelt da.  
  Sondern psychologisch. Präzise. Sezierend. Unbequem.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
    Der erste Fall    
  &amp;nbsp;  
   Andreas Wilking – oder: Die Lust an der Lüge?   
   Eine Kolumne von Maris Lichtenstein   
  &amp;nbsp;  
  Es gibt Menschen, die lügen aus Angst.  
  Und es gibt Menschen, die lügen aus Lust.  
  &amp;nbsp;  
  Andreas Wilking gehört eindeutig zu welcher Kategorie?  
  &amp;nbsp;  
  Was sich in den letzten zwei Jahren vor Berliner Gerichten abgespielt hat, ist kein klassischer Rechtsstreit mehr. Es ist ein psychologisches Schauspiel. Eines, bei dem die Bühne längst nicht mehr ihm gehört – und genau das scheint ihn zu treiben.  
  &amp;nbsp;  
  Am 11.12.2025, im Amtsgericht Kreuzberg, wurde etwas sichtbar, das sich nicht protokollieren lässt, aber jeder im Raum gespürt hat:  
  Respekt ist nichts, was man einklagen kann. Und Wilking besitzt ihn nicht mehr.  
  &amp;nbsp;  
  Der Richter war neutral. Sachlich. Ruhig.  
  Nicht feindlich. Nicht parteiisch.  
  Ein Richter, wie er sein sollte.  
  &amp;nbsp;  
  Und genau das ist für narzisstische Persönlichkeiten unerträglich.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   Die Kränkung als Motor   
  &amp;nbsp;  
  Narzissmus ist kein großes Ego.  
  Narzissmus ist eine fragile Konstruktion, die ständig bestätigt werden muss.  
  &amp;nbsp;  
  Was Wilking in zahllosen Schriftsätzen, Aussagen und Erzählungen produziert, ist kein kohärentes Narrativ mehr – es ist ein permanentes Nachjustieren der eigenen Rolle. Täter, Opfer, Unwissender, Verfolgter, Missverstandener. Je nach Publikum.  
  &amp;nbsp;  
  Dabei fällt ein Muster auf, das psychologisch hochinteressant ist:  
  &amp;nbsp;  
  •&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;Widersprüche werden nicht vermieden, sondern produziert  
  •&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;Übertreibungen ersetzen Fakten  
  •&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;Intime Details Dritter werden instrumentalisiert, ohne Rücksicht auf deren Schutz oder Würde  
  &amp;nbsp;  
  Das ist kein Versehen.  
  Das ist Selbstinszenierung.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   Der Verlust der Autorität   
  &amp;nbsp;  
  Das eigentlich Entscheidende aber ist dies:  
  &amp;nbsp;  
  Wilking wird nicht mehr ernst genommen.  
  &amp;nbsp;  
  Nicht von Richtern.  
  Nicht von Gerichten.  
  Nicht einmal mehr von den eigenen Darstellungen.  
  &amp;nbsp;  
  Wenn Aussagen sich über Jahre hinweg widersprechen, verlieren sie ihr Gewicht. Wenn jede neue Version die vorige negiert, bleibt nichts übrig als Misstrauen.  
  &amp;nbsp;  
  Und genau das war am 11.12. spürbar:  
  Keine Empörung. Keine Aufregung.  
  Nur professionelle Distanz.  
  &amp;nbsp;  
  Für Narzissten ist das die größte Strafe.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   &amp;nbsp;   
   Und dann ist da noch der Sumpf   
  &amp;nbsp;  
  Wilking steht nicht allein.  
  Er bewegt sich in einem Umfeld, das geprägt ist von Verschiebung, Projektion und permanenter Opfererzählung. Eine Dynamik, die nicht zufällig wirkt, sondern sich gegenseitig verstärkt.  
  &amp;nbsp;  
  Wenn Herkunft zur Ausrede wird.  
  Wenn Kritik als Verfolgung umgedeutet wird.  
  Wenn Verantwortung grundsätzlich bei anderen liegt.  
  &amp;nbsp;  
  Dann entsteht kein Schutzraum – sondern ein Sumpf.  
  &amp;nbsp;  
  Und Sümpfe verschlucken am Ende ihre eigenen Erbauer.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   Ausblick   
  &amp;nbsp;  
  Dies ist erst der Anfang.  
  &amp;nbsp;  
  Nicht, weil noch Skandale „enthüllt“ werden müssten.  
  Sondern weil sich hier exemplarisch zeigt, wie Narzissmus Justiz missbraucht, ohne sie kontrollieren zu können.  
  &amp;nbsp;  
  Die Gerichte bleiben ruhig.  
  Die Akten sprechen.  
  Und Menschen wie Wilking reden sich – ganz ohne äußeren Zwang – selbst um Kopf und Kragen.  
  &amp;nbsp;  
  Fortsetzung folgt mit der Mail an Thomas W.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  Maris Lichtenstein  
   Maris deckt auf   
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; &amp;nbsp;  
  Maris fragt – Sven antwortet  
  &amp;nbsp;  
  Fall 1: Andreas Wilking, die Vereinsmail und die große Geste der Eskalation  
   &amp;nbsp;   
   MARIS:   
   Hey Sven, wir arbeiten seit September 2025 an der Aufarbeitung des Falls Wilking für die Staatsanwaltschaft Berlin.   
   Im Zentrum steht diese E-Mail an Vereinsmitglieder – unter anderem an Thomas W. – verbunden mit der Drohung, dem Verein „alles“ zukommen zu lassen.   
   Ich möchte dich um ein kurzes Statement bitten. Wie ordnest du diese Mail ein? Und wie gehst du mit den Vorwürfen um, die darin gegen dich erhoben werden?   
  &amp;nbsp;  
   SVEN:   
   Oh Maris, danke dir. Ich versuche es wirklich kurz. Du weißt ja, „kurz“ ist bei mir immer relativ.   
   &amp;nbsp;   
   Eigentlich ist es sehr traurig, dass man für Frau Akgüc die Arbeit überhaupt übernehmen musste, Du kennst ja die Anklageschrift aus 02/25.   
  &amp;nbsp;  
   MARIS:   
   Ach, Scheiße - stimmt! Existiert die noch so, also in der falschen Fassung?   
  &amp;nbsp;  
   SVEN:   
   Ja, und das ist auch gut so.   
   &amp;nbsp;   
   Zurück zu Deiner Frage, Zunächst: Ein Großteil der Vorwürfe in dieser E-Mail ist nachweislich unwahr. Dazu gehören Behauptungen über angebliche Sachbeschädigungen, angebliche ausgedachte Straftaten, die angeblich die Wilkings begannen hätten und Zuschreibungen, die mir psychische Auffälligkeiten oder polizeiliche Einstufungen unterstellen. Die Polizei hat selbst klargestellt, dass solche Darstellungen nicht der Wahrheit entsprechen.   
   &amp;nbsp;   
   Einige dieser Vorwürfe bewegen sich aus meiner Sicht klar im Bereich der Vortäuschung von Straftaten. Auch das wird rechtlich geprüft.   
   &amp;nbsp;   
   Was mich wirklich trifft ist der „rassistische“ Vorwurf.   
   Gerade jetzt, wo ich in einem Komitee sitze und mit anderen über gelungene „Integration“&amp;nbsp;&amp;nbsp;und einer solchen preiswürdigen Auszeichnung abstimme.   
  &amp;nbsp;  
   Diese Sprachnachricht sagt alles:   
  &amp;nbsp;  
      
  &amp;nbsp;  
   Was tatsächlich zutrifft, ist überschaubar – fast schon enttäuschend wenig:   
   Es existierte ein gerichtlicher Beschluss vom 28. Mai, der mittlerweile abgelaufen ist. Nach dem 27. bzw. 30.06.2025 habe ich mehrere E-Mails ausschließlich an Andreas Wilking geschickt. Inhaltlich ging es um eine Aufforderung zur außergerichtlichen Einigung und um Schadensersatzregulierung. Dazu stehe ich offen.   
   &amp;nbsp;   
   Meines Wissens nach ging nicht eine einzige dieser E-Mails an Frau Wilking, aber das interessiert mich auch nicht.   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   MARIS:   
   Warum diese klare Trennung?   
   &amp;nbsp;   
   SVEN:   
   Ganz einfach: Mein Konflikt betrifft Andreas Wilking. Punkt.   
   &amp;nbsp;   
   Frau Wilking habe ich seit über einem Jahr nicht mehr kontaktiert und auch nicht für relevant gehalten. Nicht aus Ignoranz, sondern aus Konsequenz. Für die sachliche Klärung spielte sie keine Rolle. Nach Aussage von Andreas Wilking, hat sie nicht alle Perlen am Rosenkranz und lügt auf Grund von Eifersucht und Verlustangst, gegenüber Dritte erklärt er starke narzisstische Störungen bei ihr.   
   &amp;nbsp;   
   Ich habe meine Kommunikation bewusst auf Herrn Wilking beschränkt, weil ich ihn als die entscheidende, handlungsrelevante und gefährlichere Person wahrgenommen habe. Entsprechend zielgerichtet und begrenzt war mein Vorgehen.   
   &amp;nbsp;   
   Alle gegenteiligen Behauptungen – ich hätte sie kontaktiert, bedrängt oder in Auseinandersetzungen einbezogen – treffen garantiert nicht zu.   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   MARIS:   
   Und wie bewertest du die Rolle der Kanzlei?   
  &amp;nbsp;  
   SVEN:   
   Sagen wir es so: Mein Eindruck ist nicht, dass es hier jemals ernsthaft um Schlichtung ging. Der Fokus lag sehr früh auf Eskalation, Kosten und juristischer Maximierung.   
   &amp;nbsp;   
   Aber gut – Mieten sind teuer, auch in der Görlitzer Straße 74.   
   Ich kann also nachvollziehen, dass man wirtschaftlich denkt und auch schwierige Mandate annimmt. Das ist nicht verwerflich. Anwälte müssen schließlich auch leben, selbst wenn man das von der optischen Darstellung eines besonderen Anwaltes aus dieser Clique,optisch nicht behaupten kann,   
   &amp;nbsp;   
   Dass man zu einer Anhörung dann einen Referendar schickt, ist ebenfalls kein Skandal. Das passiert.   
   Zumal Richter Dr. Ammann sehr klar gemacht hat, dass an diesem Termin niemand von der Kanzlei hätte erscheinen müssen, weil es ihm ausschließlich um eine sachliche Klärung ging.   
   &amp;nbsp;   
   Das sagt eigentlich alles.   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   MARIS:   
   Ein letzter Satz?   
  &amp;nbsp;  
   SVEN:   
   Ja.   
   Ich lasse die Aussagen der Wilkings für sich sprechen.   
   Die Ergebnisse der Psychologischen Einschätzung habe ich Dir daher auch überlassen.   
   Denn manchmal sagt das, was jemand selbst schrieb, mehr als tausend Worte –   
   selbst wenn sie in wunderschönem italienischem Organza verpackt sind.   
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; Maris Lichtenstein  
   Maris deckt auf   
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 13.12.2025 - Das Interview 
 &amp;nbsp; INTERVIEW – PART 1  
  &amp;nbsp;  
  Analyse der privaten E-Mail von Andreas Wilking an Thomas W.  
  &amp;nbsp;  
  (Fragen: Maris · Antworten: psychologische Einordnung)  
  &amp;nbsp;  
   MARIS:   
   Worum geht es in dieser privaten E-Mail von Andreas Wilking an Thomas W. im Kern?   
  &amp;nbsp;  
   PROF. DR. WENGER:   
   Nicht um Information, sondern um Kontrolle. Die E-Mail setzt sofort einen Rahmen, in dem Rollen verteilt werden: Täter, Opfer, Mitläufer. Es gibt kein Gesprächsangebot, sondern ein Ultimatum. Das Ziel ist soziale Abschreckung, nicht Klärung.   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   MARIS:   
   Warum ist der Ton dieser E-Mail psychologisch relevant?   
  &amp;nbsp;  
   PROF. DR. WENGER:   
   Weil er maximalisiert. Statt konkreter Sachverhalte werden extreme Etiketten verwendet. Das ist typisch für Schreiben, die Macht sichern sollen: Wer so schreibt, versucht, die Deutungshoheit zu übernehmen, bevor Fakten geprüft werden.   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   MARIS:   
   Was sagt die Ansprache von Thomas W. über die Strategie aus?   
  &amp;nbsp;  
   PROF. DR. WENGER:   
   Thomas W. wird instrumentalisiert. Er soll sich positionieren, trennen, Abstand nehmen. Das ist kein Dialog auf Augenhöhe, sondern sozialer Druck über Dritte – ein klassisches Mittel, um Isolation zu erzeugen.   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   MARIS:   
   Ist diese E-Mail eher ein Hilferuf oder eine Drohung?   
  &amp;nbsp;  
   PROF. DR. WENGER:   
   Psychologisch ist sie eine Drohkulisse. Ein Hilferuf sucht Unterstützung durch Offenheit. Dieses Schreiben sucht Gefolgschaft durch Angst vor Konsequenzen.   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   MARIS:   
   Welche Rolle spielt Sven Appelt in dieser E-Mail?   
  &amp;nbsp;  
   PROF. DR. WENGER:   
   Er wird nicht als konkrete Person dargestellt, sondern als abstrakte Gefahr. Das ist wichtig: Wer entpersonalisiert, muss nicht belegen. Es reicht, ein Bild zu erzeugen.   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   MARIS:   
   Wie ordnen Sie diese E-Mail im Gesamtverlauf ein?   
  &amp;nbsp;  
   PROF. DR. WENGER:   
   Als frühes Frame-Setting. Bevor Gerichte prüfen, wird sozial vorgebaut. Täter-Opfer-Rollen werden festgelegt, damit spätere Korrekturen emotional weniger wirken.   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   &amp;nbsp;   
   MARIS:   
   Was ist die zentrale psychologische Schwäche dieser E-Mail?   
  &amp;nbsp;  
   PROF. DR. WENGER:   
   Sie überzieht. Je stärker die Dramatisierung, desto größer das Risiko, dass sie bricht, sobald überprüfbare Fakten ins Spiel kommen.   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   MARIS:   
   Kurzfazit?   
  &amp;nbsp;  
   PROF. DR. WENGER:   
   Diese E-Mail dient der Machtabsicherung, nicht der Wahrheitssuche.   
   Sie will nicht klären – sie will festlegen.   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;Sprachnachrichten von Andreas Wiking und Zainab Teresa Wilking an mich:  
 &amp;nbsp; 
      
 &amp;nbsp; 
  &amp;nbsp;  
  INTERVIEW – TEIL 2  
  &amp;nbsp;  
  Maries im Gespräch mit Prof. Dr. Wenger  
  &amp;nbsp;  
  Psychologische Analyse der Vereins-E-Mail von Andreas Wilking, der Anhörung vom 11.12.2025 und der daraus entstandenen Kommunikationsdynamik  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   MARIES:   
   Frau Prof. Dr. Wenger, wir sprechen jetzt über die E-Mail, die Andreas Wilking vor der Anhörung am 11.12.2025 an Vereinsmitglieder verschickt hat. Ganz grundsätzlich: Was ist diese E-Mail psychologisch betrachtet?   
  &amp;nbsp;  
   PROF. DR. WENGER:   
   Diese E-Mail ist keine Information, sondern eine Vorab-Erzählung.   
   Sie will nicht klären, sondern festlegen, wie die Beteiligten gesehen werden sollen, bevor Fakten geprüft werden.   
   &amp;nbsp;   
   Psychologisch nennt man das Frame-Setting:   
   Die Geschichte wird zuerst erzählt, damit spätere Erkenntnisse nur noch innerhalb dieses Rahmens gelesen werden.   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   MARIES:   
   Die Vorwürfe in der Mail sind extrem: Terror, massive Bedrohung, Existenzvernichtung. Wie wirkt das?   
  &amp;nbsp;  
   PROF. DR. WENGER:   
   Das ist Überwältigungsrhetorik.   
   Viele harte Begriffe in kurzer Abfolge sorgen dafür, dass Leser emotional reagieren, nicht analytisch.   
   &amp;nbsp;   
   Statt: „Was ist passiert?“   
   entsteht: „Das klingt gefährlich.“   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   &amp;nbsp;   
   MARIES:   
   Warum werden Familie und insbesondere ein Kind so stark betont?   
  &amp;nbsp;  
   PROF. DR. WENGER:   
   Das ist der stärkste moralische Hebel.   
   Ein Kind wirkt als Diskussionsstopper.   
   Sobald ein Kind ins Spiel gebracht wird, wird Widerspruch sozial riskant.   
   &amp;nbsp;   
   Psychologisch ist das eine Schutzmauer, hinter der sich jede weitere Eskalation rechtfertigen lässt.   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   &amp;nbsp;   
   MARIES:   
   Dann kam am 11.12.2025 die Anhörung beim Familiengericht mit Richter Dr. Ammann. Was ist dort psychologisch entscheidend passiert?   
  &amp;nbsp;  
   PROF. DR. WENGER:   
   Das Gericht hat die Situation eingehegt.   
   Es wurde festgestellt, dass:   
   &amp;nbsp;   
   &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;die extrem beleidigenden E-Mails nicht von Herrn Appelt stammen,   
   &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;Herr Appelt lediglich fünf bis sieben sachliche E-Mails schrieb,   
   &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;ausschließlich an Andreas Wilking, nicht an dessen Ehefrau,   
   &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;und dass keine konkrete Gefährdungslage vorliegt.   
   &amp;nbsp;   
   Das ist eine klare Realitätskorrektur eines zuvor dramatisierten Narrativs.   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   MARIES:   
   Wie verändert diese gerichtliche Einordnung die Bewertung der vorherigen Vereins-E-Mail?   
  &amp;nbsp;  
   PROF. DR. WENGER:   
   Sie macht deutlich, dass die E-Mail nicht auf Fakten reagiert, sondern ihnen vorgreift.   
   Die Bedrohung lag nicht im Verhalten von Herrn Appelt, sondern in der Möglichkeit, dass das eigene Narrativ überprüft wird.   
   &amp;nbsp;   
   Psychologisch ist das ein präventiver Abwehrmechanismus.   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   MARIES:   
   Ein zentraler Punkt: Die Vorwürfe des Kindesmissbrauchs stammen nicht von Herrn Appelt, sondern aus dem innerfamiliären Kontext. Herr Appelt hat Behörden eingeschaltet, um prüfen zu lassen, nicht um vorzuverurteilen. Wie ordnen Sie das ein?   
  &amp;nbsp;  
   PROF. DR. WENGER:   
   Das ist wichtig, aber auch differenziert zu betrachten.   
   &amp;nbsp;   
   Einerseits:   
   Jemand, der Hinweise auf mögliche Kindeswohlgefährdung ernst nimmt und eine Prüfung anstößt, zeigt Zivilcourage.   
   &amp;nbsp;   
   Andererseits:   
   Psychologisch ist es selten völlig losgelöst von persönlicher Konfliktnähe.   
   Wenn es bereits eine starke Auseinandersetzung gibt, wird Verantwortung schneller als Dringlichkeit erlebt.   
   &amp;nbsp;   
   Beides kann gleichzeitig wahr sein.   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   MARIES:   
   Es gibt aber auch die Frage: War es klug, neben dem Jugendamt auch die Polizei einzuschalten?   
  &amp;nbsp;  
   PROF. DR. WENGER:   
   Das ist eine berechtigte Selbstreflexion.   
   &amp;nbsp;   
   Das Jugendamt wird kulturell eher mit Schutz und Prüfung verbunden.   
   Die Polizei hingegen löst bei vielen Menschen sofort das Gefühl von Kriminalisierung aus – auch dann, wenn sie formal gar nicht beschuldigt sind.   
   &amp;nbsp;   
   Psychologisch kann das dazu führen, dass sich jemand existenziell angegriffen fühlt, obwohl er nicht der Ursprung der Vorwürfe ist.   
   &amp;nbsp;   
   Rückblickend wäre der Weg Jugendamt zuerst, Polizei später vermutlich eskalationsärmer gewesen.   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   MARIES:   
   Gleichzeitig hat Andreas Wilking immer wieder behauptet, die Polizei habe ihn unterstützt oder Maßnahmen veranlasst. Wie bewerten Sie das?   
  &amp;nbsp;  
   PROF. DR. WENGER:   
   Das ist ein klassisches Autoritäts-Framing.   
   Die Polizei wird dargestellt, als hätte sie Entscheidungen getroffen oder abgesegnet – was rechtlich nicht zutrifft.   
   &amp;nbsp;   
   Psychologisch dient das der nachträglichen Legitimation eigenen Handelns.   
   Verantwortung wird auf eine höhere Instanz projiziert.   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   MARIES:   
   In der Vereins-E-Mail wird erneut behauptet, Herr Appelt sei ein „polizeibekannter Psychopath“. Die Polizei hat das dementiert.   
  &amp;nbsp;  
   PROF. DR. WENGER:   
   Das ist Pathologisierung mit Autoritätsanstrich.   
   „Polizeibekannt“ suggeriert Gefahr und staatliche Bewertung – selbst wenn es faktisch leer ist.   
   &amp;nbsp;   
   Wenn solche Zuschreibungen widerlegt werden, entsteht oft noch mehr Eskalation, nicht Rücknahme.   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   MARIES:   
   Viele sprechen von Täter-Opfer-Umkehr. Trifft das zu?   
  &amp;nbsp;  
   PROF. DR. WENGER:   
   Psychologisch ja.   
   Wir sehen eine Machtvertauschung durch Erzählung:   
   Wenn Fakten nicht tragen, soll das Narrativ tragen.   
   &amp;nbsp;   
   Die Opferrolle wird nicht erlebt, sondern aktiv hergestellt und verteidigt.   
  &amp;nbsp;  
   MARIS:   
   Was ist der Charakter dieser Vereins-E-Mail von Andreas Wilking?   
  &amp;nbsp;  
   PROF. DR. WENGER:   
   Sie ist vor allem ein Reputations- und Rollenbrief. Nicht nüchtern informierend, sondern rahmensetzend: Wer ist Täter, wer Opfer, wer „muss“ sich positionieren. Das Schreiben wirkt wie eine vorsorgliche soziale Absicherung, bevor Fakten sauber geprüft werden.   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   MARIS:   
   Sie haben im ersten Teil von „Frame-Setting“ gesprochen. Woran erkennt man das hier?   
  &amp;nbsp;  
   PROF. DR. WENGER:   
   Daran, dass die E-Mail nicht versucht, eine überprüfbare Ereigniskette zu erklären, sondern eine Emotion zu erzeugen: Gefahr, Bedrohung, „wir müssen uns schützen“. Der Text zielt weniger auf Klärung als darauf, die Gruppe in eine Loyalitätsbewegung zu bringen.   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   MARIS:   
   Ein Punkt fällt besonders auf: In der Mail wird offenbar ein sensibles psychisches Thema einer dritten Person (Christian) thematisiert. Was sagt das psychologisch aus?   
  &amp;nbsp;  
   PROF. DR. WENGER:   
   Das ist ein sehr starkes Signal – und hier wird ein Muster sichtbar, das man psychologisch als instrumentalisierten Intimitätsbruch beschreiben kann.   
   &amp;nbsp;   
   Wenn der Absender sich einerseits darüber beklagt, dass ein sensibles Thema nur wenige Personen kannten – und es dann andererseits selbst in einer Rundmail an eine große Gruppe verbreitet –, dann zeigt das:   
   Die Privatsphäre der betroffenen Person hat im Moment der Eskalation keine Priorität.   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   MARIS:   
   Warum ist das ein Hinweis auf narzisstisch gefärbtes Verhalten?   
  &amp;nbsp;  
   PROF. DR. WENGER:   
   Nicht, weil man daraus eine Diagnose machen könnte – das kann man nicht – sondern weil das Kommunikationsmuster typisch ist:   
   &amp;nbsp;   
   •&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;Das Bedürfnis, das eigene Narrativ zu stützen, steht über dem Schutz Dritter.   
   •&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;Private Informationen werden als „Beweisstück“ oder als dramaturgischer Verstärker genutzt.   
   •&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;Der Schaden für eine unbeteiligte Person wird in Kauf genommen, wenn er die eigene Rolle absichert.   
   &amp;nbsp;   
   Das wirkt wie: „Hauptsache, meine Geschichte sitzt – egal, wen es mitzieht.“   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   MARIS:   
   Und dieser Widerspruch: Er beschwert sich, dass es nur zwei Leute wussten – und erzählt es dann über 70?   
  &amp;nbsp;  
   PROF. DR. WENGER:   
   Genau dieser Widerspruch ist psychologisch aufschlussreich.   
   Er deutet darauf hin, dass es nicht um „Schutz“ ging, sondern um Wirkung.   
   &amp;nbsp;   
   Wenn wirklich Schutz das Motiv wäre, würde man sensibel mit solchen Informationen umgehen, nicht sie verbreiten. Dass das Gegenteil passiert, spricht für eine Eskalationskommunikation ohne Empathie-Grenze.   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   MARIS:   
   Was bedeutet das für Christian als betroffene Person?   
  &amp;nbsp;  
   PROF. DR. WENGER:   
   Aus psychologischer Sicht ist das potenziell schwerwiegend. Eine Depression oder ein anderes psychisches Thema ist kein Werkzeug in einem Konfliktbrief. Wenn so etwas ohne Not in einen großen Verteiler geht, kann das als Entblößung erlebt werden.   
   &amp;nbsp;   
   Wenn ich aus der Perspektive von Christian denke: Ja – das wäre ein Punkt, den man nicht einfach schlucken müsste. Mindestens wäre eine klare Grenzziehung oder Richtigstellung nachvollziehbar.   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   MARIS:   
   Was ist die Kernbotschaft dieser Passage in der E-Mail?   
  &amp;nbsp;  
    PROF. DR. WENGER:    
   Dass der Absender bereit ist, Dritte mit hineinzuziehen, wenn es seiner Rollenstabilisierung dient. Das ist sozial riskant: Es zerstört Vertrauen im Umfeld, weil jeder sich fragt: „Bin ich der Nächste, dessen Privates zur Munition wird?“   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   &amp;nbsp;   
   MARIS:   
   Und was hat dann die Anhörung am 11.12.2025 verändert?   
  &amp;nbsp;  
   PROF. DR. WENGER:   
   Sie hat den dramatischen Rahmen eingehegt: Beleidigungs-Mails wurden Appelt nicht zugeordnet, es gab nur wenige sachliche Kontaktmails, und eine konkrete Gefährdungslage wurde nicht bestätigt. Dadurch steht die Vereins-E-Mail rückblickend noch stärker als das da, was sie psychologisch war: eine vorsorgliche Deutungserzählung, die Fakten eher übertönt als abwartet.   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   MARIS:   
   Kurzfazit?   
  &amp;nbsp;  
   PROF. DR. WENGER:   
   Die Vereins-E-Mail wirkt wie Eskalationskommunikation mit hoher Dramatisierung. Besonders kritisch ist der Umgang mit sensiblen Informationen Dritter: Das zeigt eine geringe Rücksicht auf Nebenbeteiligte und ist als Muster sozial zerstörerisch – unabhängig davon, wie der eigentliche Konflikt ausgeht.   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   MARIES (LETZTE FRAGE):   
   Sind das narzisstische Züge – und wenn ja, wie erklären Sie diese?   
  &amp;nbsp;  
   PROF. DR. WENGER:   
   Ja, das gezeigte Muster ist vereinbar mit narzisstischen Zügen – ohne klinische Diagnose.   
   &amp;nbsp;   
   Typisch sind:   
 &amp;nbsp; 
   &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;Opferinszenierung bei gleichzeitiger Machtausübung   
   &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;starke Kränkung bei Kontrollverlust   
   &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;Autoritäten zählen nur, wenn sie nützen   
   &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;Abwertung anderer zur Selbststabilisierung   
   &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;konsequente Täter-Opfer-Umkehr   
   &amp;nbsp;   
   Kurz gesagt:   
   &amp;nbsp;   
   Es geht weniger um Schutz – und mehr darum, die Kontrolle über die Geschichte zu behalten   
  &amp;nbsp;  
   MARIES:   
   Frau Prof. Dr. Wenger, Sie haben gesagt, dass Herr Appelt mit seiner Meldung eher auf Prüfung und Schutz abgezielt habe – also nicht auf Vorverurteilung. Gleichzeitig stellt sich eine Frage: Warum mischt er sich überhaupt ein? Ist das Zivilcourage – oder ist das auch durch die persönliche Konfliktdynamik mit Andreas Wilking beeinflusst? Und wäre es psychologisch nicht klüger gewesen, nur das Jugendamt zu informieren, statt zusätzlich die Polizei einzuschalten, weil sich Andreas sonst noch stärker angegriffen fühlen könnte – obwohl er gar nicht der Ursprung der Vorwürfe ist?   
  &amp;nbsp;  
   PROF. DR. WENGER:   
   Das ist eine sehr wichtige, reife Frage, weil sie beide Ebenen zulässt: Zivilcourage und Eskalationsrisiko.   
   &amp;nbsp;   
   Erstens: Ja – man kann das als Zivilcourage lesen.   
   Wenn jemand Hinweise auf mögliche Kindeswohlgefährdung hört, ist es grundsätzlich nachvollziehbar, dass er nicht wegschaut, sondern eine Prüfung anstößt.   
   &amp;nbsp;   
   Zweitens: Gleichzeitig ist es psychologisch fast nie „rein“ nur Zivilcourage.   
   In realen Konflikten mischen sich Motive: Verantwortung, Wut, Angst, Gerechtigkeitssinn – und auch persönliche Vorgeschichte.   
   Das heißt nicht automatisch, dass die Handlung falsch ist. Es heißt nur: Konfliktnähe verstärkt Dringlichkeit.   
   &amp;nbsp;   
   Drittens: Zur Frage Jugendamt vs. Polizei – da steckt viel psychologische Logik drin.   
   Das Jugendamt ist in solchen Themen für viele Menschen das „passendere“ Erstportal, weil es weniger nach Strafverfolgung und mehr nach Schutzprüfung wirkt.   
   Die Polizei kann – selbst wenn es sachlich richtig gemeint ist – bei Unbeteiligten oder indirekt Betroffenen sofort das Gefühl auslösen:   
   „Ich werde kriminalisiert.“   
   &amp;nbsp;   
   Und das führt zu einem psychologischen Effekt:   
   Jemand, der eigentlich gar nicht „Täter“ ist, kann sich trotzdem existenziell angegriffen fühlen, einfach weil „Polizei“ in unserer Kultur nicht neutral klingt, sondern nach Schuld, Akte, Stigma.   
   &amp;nbsp;   
   Viertens: Der Punkt, dass die ursprünglichen Anschuldigungen aus dem innerfamiliären Kontext stammen und über Jahre im Raum stehen, ohne dass sie sauber geklärt wurden, ist psychologisch hoch toxisch.   
   Solche jahrelangen Vorwurfslagen vergiften Beziehungen, weil niemand mehr weiß, was Realität ist und was Erzählung – und weil das Thema so moralisch absolut ist, dass es kaum „leise“ werden kann.   
   &amp;nbsp;   
   Am Ende würde ich sagen:   
   Die Handlung, eine Prüfung anzustoßen, kann verantwortungsvoll sein – gleichzeitig kann der Kommunikationsweg (Jugendamt zuerst, Polizei später) psychologisch klüger sein, weil er weniger Eskalation auslöst.   
   Und wenn man weiß, dass ein Konflikt ohnehin geladen ist, ist es besonders wichtig, nicht nur das Richtige zu wollen, sondern auch den Weg so zu wählen, dass er möglichst wenig Nebenkriegsschauplätze erzeugt.   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
      Rechtlicher Hinweis &amp;amp; journalistischer Rahmen      
    &amp;nbsp;    
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    &amp;nbsp;    
    ⸻    
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    Die Veröffentlichung wahrer Tatsachen von öffentlichem Interesse ist durch die Pressefreiheit geschützt. Dies gilt auch dann, wenn die Berichterstattung kritisch, pointiert oder satirisch erfolgt.    
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    &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;eine sorgfältige journalistische Prüfung erfolgt.    
    &amp;nbsp;    
    So hat der Bundesgerichtshof (BGH, Urteil vom 19.06.2007, VI ZR 12/06) entschieden, dass Medien über wahre Tatsachen berichten dürfen, selbst wenn dies für Betroffene nachteilig ist, sofern ein berechtigtes Informationsinteresse der Öffentlichkeit besteht.    
    Auch das Bundesverfassungsgericht betont regelmäßig, dass die Pressefreiheit ein tragendes Element der demokratischen Ordnung ist und nicht durch pauschale Unterlassungsforderungen eingeschränkt werden darf, wenn die Berichterstattung auf Tatsachen beruht und der öffentlichen Meinungsbildung dient.    
    &amp;nbsp;    
    ⸻    
    &amp;nbsp;    
    Hinweise zu Ansprüchen, Korrekturen und Gegendarstellungen     &amp;nbsp;   
    Sollten einzelne Tatsachenbehauptungen nachweislich fehlerhaft sein, besteht selbstverständlich die Möglichkeit, eine sachliche Korrektur oder Gegendarstellung zu verlangen. Entsprechende Anfragen sind direkt an den Betreiber bzw. die Redaktion dieser Seite zu richten und müssen die konkret beanstandete Passage benennen.    
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    Diese Seite verfolgt kein diffamierendes Interesse, sondern erfüllt einen journalistischen Aufklärungsauftrag.    
                ]]>
            </content>

                            <updated>2025-12-16T07:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">UNSER ZAINAB, in vier Persönlichkeiten</title>
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                <![CDATA[
                
                                            Hier kommt unser Zainab. Sie lebt in Berlin. Sie weiß vieles – und erklärt alles. Manchmal richtig, manchmal… na ja. Vier Geschichten. Vier Erkenntnisse. Und ganz viel unser Zainab. 
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                      Unser Zainab&amp;nbsp;      
  &amp;nbsp;  
  Hier siehst du unser     Zainab     und Sven.  
  Unser Zainab ist eine Frau, die gerne schminken möchte.  
  Aber so richtig klappt das nicht.  
  Dafür erklärt sie es umso lieber.  
  &amp;nbsp;  
  Daneben auf dem Bild: Sven.  
  Sven ist ungefähr genauso alt wie unser Zainab.  
  Sven ist Baujahr 1981.  
  Unser Zainab ist auch Baujahr 1981.  
  Oder 1980.  
  Oder 1978.  
  Das hängt davon ab, was sie gerade für ein Gefühl zu ihrem Geburtsjahr hat.  
  &amp;nbsp;  
  Früher wollte unser Zainab mal Kosmetikerin werden.  
  Dann wurde sie aber lieber:  
  „Ich versuche mich in allem“.  
  Von Visagistin bis Geschäftsführerin – je nach Laune.  
  &amp;nbsp;  
  Sven dagegen ist geblieben, was er ist:  
  Sven.  
  &amp;nbsp;  
  Früher waren unser Zainab und Sven richtig gute Freunde.  
  Fast schon unzertrennlich.  
  Unser Zainab hat Sven sogar mal geliebt.  
  Sie hat ihm Herzchen geschickt.  
  Und Sprachnachrichten.  
  Und „Ich liebe dich“-Nachrichten.  
  Immer. Wieder. Und Wieder.  
  &amp;nbsp;  
  Sven fand das…  
  nervig.  
  Aber er hat nichts gesagt.  
  Sven ist höflich.  
  &amp;nbsp;  
  Er dachte sich nur:  
  &amp;nbsp;  
  „Ach, die arme kleine pummelige Frau. Ich helf ihr mal oben im Studio.“  
  &amp;nbsp;  
  Dann stellte sich heraus:  
  Unser Zainab hatte längst einen Freund.  
    Andreas Wilking.    
  Andreas ist ein Mann, der laut eigener Aussage immer die Wahrheit sagt.  
  Laut Realität: eher selten.  
  &amp;nbsp;  
  Dann kam der große Streit.  
  Alle gegen alle.  
  Jetzt sind sie nicht mehr befreundet.  
  Jetzt klagen sie sich.  
  &amp;nbsp;  
  Und weil die Staatsanwaltschaft nicht weiterkam,  
  kümmern sich jetzt Strafverteidiger darum.  
  Die verdienen gut daran.  
  &amp;nbsp;  
  Das Ganze nennt man in Berlin:  
  Justiz.  
  Oder:  
  Eine sehr lange WhatsApp-Gruppe mit Gerichtstermin.  
  &amp;nbsp;  
  Sogar die Justizsenatorin von Berlin schaut jetzt zu.  
  Sie soll gesagt haben:  
  &amp;nbsp;  
  „Was ist hier eigentlich los? Sind die noch ganz normal?“  
  &amp;nbsp;  
  Unsere Einschätzung:  
  Nein. Aber es ist spannend.  
  &amp;nbsp;  
  Deshalb gibt es jetzt dieses Format:  
  „Unser Zainab erklärt die Welt.“  
  In einfacher Sprache.  
  Mit Bildern.  
  Und so erklärt,  
  dass auch unser Zainab es versteht.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
 
 
 
 
   Geschichte 1:&amp;nbsp;   
   Unser Zainab und die Wochentage   
  &amp;nbsp;  
  Das hier ist unser Zainab.  
  Unser Zainab lebt in Berlin.  
  Sie möchte ein Kosmetikstudio eröffnen.  
  &amp;nbsp;  
  Andere Menschen beginnen ihre Woche am Montag.  
  Dann kommt Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag.  
  Das steht auch so im Kalender.  
  &amp;nbsp;  
  Unser Zainab macht das anders.  
  Sie fängt die Woche einfach hinten an.  
  Für sie ist Sonntag der erste Tag.  
  Danach kommt Samstag.  
  Dann Freitag.  
  Montag kommt irgendwann. Oder auch nicht.  
  &amp;nbsp;  
  Für viele klingt das verwirrend.  
  Für unser Zainab ist das ganz logisch.  
  So wie sie die Woche fühlt, so nennt sie die Tage.  
  Manchmal ändern sich die Namen auch.  
  &amp;nbsp;  
  Unser Zainab versteht es.  
  Und das reicht ihr.  
 
 
   Geschichte 2:&amp;nbsp;   
   Unser Zainab und die Verantwortung   
  &amp;nbsp;  
  Verantwortung bedeutet, dass man sich kümmert.  
  Zum Beispiel um Menschen, Termine oder Aufgaben.  
  &amp;nbsp;  
  Unser Zainab hat Kinder.  
  Darum sagt sie, dass sie viel Verantwortung trägt.  
  Andere Frauen, wie Sophie oder Gabi, sieht unser Zainab kritisch.  
  Sie findet:  
  &amp;nbsp;  
  „Die übernehmen keine Verantwortung. Ich schon.“  
  &amp;nbsp;  
  Sogar eine Berliner Firma namens City Clean taucht in ihren Erzählungen auf.  
  Was genau City Clean getan hat, weiß niemand.  
  Aber unser Zainab weiß es.  
  Und das reicht.  
  &amp;nbsp;  
  Unser Zainab sagt, sie ist eine der verantwortungsvollsten Frauen Berlins.  
  Deshalb erklärt sie auch gern anderen, wie sie das machen sollen.  
  &amp;nbsp;  
 
 
 
 
   Geschichte 3:&amp;nbsp;   
   Unser Zainab und das Vertrauen   
  &amp;nbsp;  
  Vertrauen heißt, dass man glaubt, jemand macht etwas richtig.  
  Unser Zainab glaubt das nicht so schnell.  
  Deshalb lässt sie lieber alles kontrollieren.  
  &amp;nbsp;  
  Zum Beispiel von Sven.  
  Sven sollte beobachten, wann die Maler kommen.  
  Wie viele Maler da sind.  
  Wie lange sie bleiben.  
  Und am besten: Fotos machen.  
  &amp;nbsp;  
  Warum?  
  Weil unser Zainab Beweise braucht.  
  Für die Versicherung.  
  Für den Buchhalter.  
  Und für später.  
  &amp;nbsp;  
  In unser Zainabs Kosmetikstudio wurde viel gearbeitet.  
  Sie sagt: Es waren mindestens 15 Handwerker.  
  Unser Zainab möchte wissen, wer wann was gemacht hat.  
  Darauf legt sie großen Wert.  
  &amp;nbsp;  
 
 
   Geschichte 4:   
   Unser Zainab und die Buchhaltung   
  &amp;nbsp;  
  In der Buchhaltung schreibt man auf, wie viel Geld man einnimmt und ausgibt.  
  Das ist wichtig für das Finanzamt und für Versicherungen.  
  &amp;nbsp;  
  Unser Zainab sagt, sie ist nicht so gut in Mathe.  
  Deshalb fragt sie oft Sven.  
  Der kennt sich besser aus.  
  &amp;nbsp;  
  Einmal hat unser Zainab eine BWA verschickt.  
  Das ist eine betriebswirtschaftliche Auswertung.  
  Darin steht, wie es ihrem Studio finanziell geht.  
  &amp;nbsp;  
  Sven hat Unstimmigkeiten entdeckt.  
  Dann gab es Streit.  
  Jetzt schaut sich das Finanzamt die Zahlen genauer an.  
  &amp;nbsp;  
  Unser Zainab wartet.  
  Und Sven auch.  
 
 
 
 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
 
 
 
 
  &amp;nbsp;Geschichte 1 - Die Wochentage  
 &amp;nbsp; 
      
 
 
  &amp;nbsp;Geschichte 2 - Verantwortungsvoll  
      
 &amp;nbsp; 
 
 
 
 
  &amp;nbsp;Geschichte 3 - Malerkontrolle&amp;nbsp;  
      
 
 
   &amp;nbsp;Geschichte 4 - gesendete BWA   
        
 
 
 
 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
  &amp;nbsp;  
 
 
 
 
    Geschichte 5:    
    Was mit unser Zainab’s Kosmetikstudio passiert ist    
  &amp;nbsp;  
  Da ist wieder unser Zainab.  
  Unser Zainab ist eine erwachsene Frau.  
  Sie hat ein Kosmetikstudio geführt – mit viel Herz, viel Arbeit und viel Verantwortung.  
  &amp;nbsp;  
  Doch eines Tages ist etwas passiert:  
  Es gab einen Schaden im Studio.  
  Manche sagen, es war ein Brand.  
  Andere sprechen von einem Wasserschaden.  
  &amp;nbsp;  
  Auf jeden Fall:  
  Das Studio war danach nicht mehr wie vorher nutzbar.  
  Unser Zainab musste wichtige Entscheidungen treffen.  
  &amp;nbsp;  
  Sie überlegte:  
  „Kann ich das Studio reparieren?“  
  „Oder ist es besser, es zu verkaufen?“  
  &amp;nbsp;  
  Am Ende entschied sie:  
  Sie möchte das Kosmetikstudio verkaufen.  
  Es ist zu viel für sie allein.  
  Und sie hofft, dass jemand anderes etwas Neues daraus machen kann.  
  &amp;nbsp;  
  Da unser Zainab nicht so schlau ist fragt sie Sven, der ist sprichwörtlich „so dumm“ und hilft unser Zainab.  
  &amp;nbsp;  
  Ein Schaden wie dieser betrifft oft auch die Versicherung.  
  &amp;nbsp;  
  Dafür braucht man ein Gutachten –  
  also eine genaue Einschätzung, wie groß der Schaden ist  
  und wie viel das Studio jetzt noch wert ist.  
  &amp;nbsp;  
  Ein Mann namens Andreas hat so ein Gutachten erstellt.  
  Er ist Gutachter.  
  Einige Leute sagen jetzt:  
  „Andreas kennt unser Zainab. Vielleicht hat er das Gutachten extra verändert, damit sie mehr Geld bekommt.“  
  &amp;nbsp;  
  Aber:  
  Das sind nur Behauptungen.  
  Ob sie stimmen oder nicht – das kann nur die Polizei klären.  
  Denn es ist wichtig, dass alles gerecht und ehrlich geprüft wird.  
  &amp;nbsp;  
  Unser Zainab sagt:  
  „Ich habe nichts falsch gemacht.“  
  &amp;nbsp;  
  Jetzt wird überprüft, ob die Behauptungen stimmen –  
  oder ob sie vielleicht von Menschen stammen,  
  die nur Gerüchte verbreiten wollen.  
  Wenn jemand absichtlich falsche Dinge sagt,  
  dann muss sich diese Person erklären – nicht unser Zainab.  
  &amp;nbsp;  
  Währenddessen macht unser Zainab weiter.  
  Sie schaut, wie sie das Studio am besten verkaufen kann.  
  Sie will einen fairen Preis.  
  Und sie will, dass alles richtig und ordentlich abläuft.  
  &amp;nbsp;  
  Unser Zainab bleibt ruhig.  
  Denn sie weiß:  
  Man kann nur das tun, was richtig ist.  
  Und das tut sie - oder auch nicht.  
 
 
    Geschichte 6:    
    von unser Zainab, den Steuern und der Tasche    
  &amp;nbsp;  
  Unser Zainab hatte im ersten Quartal 2023 sehr viele Kundinnen.  
  Sie arbeitete viel, stellte Rechnungen aus – und machte gute Umsätze.  
  &amp;nbsp;  
  Einige Zeit später kam ein dicker Brief vom Finanzamt.  
  Darin stand:  
  Unser Zainab müsse eine größere Summe Umsatzsteuer zahlen.  
  &amp;nbsp;  
  Unser Zainab war verunsichert.  
  Warum sollte sie so viel abgeben?  
  &amp;nbsp;  
  Sven erklärte es ihr:  
  &amp;nbsp;  
  „Wenn du Rechnungen schreibst, musst du 19     % Umsatzsteuer dazulegen.  
  Diese 19     % gehören dem Staat.  
  Du darfst sie nicht behalten – du sammelst sie nur ein und gibst sie weiter.“  
  &amp;nbsp;  
  Unser Zainab nickte.  
  Langsam verstand sie.  
  Sven ergänzte:  
  &amp;nbsp;  
  „Mit diesem Geld wird unter anderem auch die Justiz bezahlt.  
  Zum Beispiel Staatsanwälte wie Akgüc.  
  Sie arbeitet sehr klar, zielgerichtet und lösungsorientiert.  
  Und sie ist – aus meiner Sicht – jeden Cent ihres Gehalts wirklich wert.“  
  &amp;nbsp;  
  Gleichzeitig wollte unser Zainab auch ihr Kosmetikstudio verkaufen.  
  Eine Interessentin – sie wird in den Gesprächen oft von unser Zainab als „die Asiatin“ bezeichnet – war zunächst sehr interessiert.  
  Aber sie zögerte beim Kauf.  
  &amp;nbsp;  
  Nicht, weil sie nicht bezahlen wollte –  
  sondern weil der von unser Zainab angesetzte Preis ihr zu hoch erschien.  
  Sie war unsicher, ob sie wirklich so viel ausgeben wollte.  
  &amp;nbsp;  
  Diese Zurückhaltung verunsicherte unser Zainab.  
  Sie hatte gehofft, dass es schnell geht.  
  Doch nun musste wieder Sven helfen.  
  &amp;nbsp;  
  Er schaute sich alles nochmal an.  
  Er formulierte neue Inserate.  
  Er suchte weiter nach möglichen Käufer*innen.  
  &amp;nbsp;  
  Und Sven fand Frau Duman, ach was war da unser Zainab froh und auch der schöne Andi, der war fast noch glücklicher.  
  &amp;nbsp;  
  Unser Zainab schrieb Sven parallel viele Nachrichten.  
  Mal mit Fragen zur Steuer,  
  mal zu Interessenten,  
  manchmal auch persönliche Worte mit Herzen und mit Liebe.  
  &amp;nbsp;  
  Sven antwortete ruhig.  
  Aber es war anstrengend.  
  Nicht körperlich – sondern geistig.  
  &amp;nbsp;  
  Darum beschloss er, sich etwas Gutes zu tun.  
  Etwas für sich selbst.  
  &amp;nbsp;  
  Er ging zu Hermès.  
  Er kaufte eine hochwertige Tasche – für sich selbst.  
  Als Anerkennung.  
  Für Geduld, Erklärung, Ausdauer.  
  &amp;nbsp;  
  Er brachte die Tasche zu Boris.  
  Boris beschriftete sie mit einem Spruch –  
  nicht für jemand anderen, sondern als stilles Zeichen für Sven selbst.  
  &amp;nbsp;  
  Unser Zainab sah die Tasche.  
  Sie dachte kurz, sie sei für sie.  
  Aber das war ein Missverständnis.  
  &amp;nbsp;  
  Denn die Tasche war ein Symbol:  
  &amp;nbsp;  
  „Ich habe viel geleistet. Ich darf mir auch etwas zurückgeben.“  
  &amp;nbsp;  
  Unser Zainab lernt jeden Tag dazu.  
  Über Umsatzsteuer.  
  Über den Wert von Dingen.  
  Und über Geduld.  
  &amp;nbsp;  
  Und Sven?  
  Er arbeitet weiter –  
  ruhig, sachlich, zuverlässig.  
  Mit einer Tasche.  
  Und einem klaren Blick.  
 
 
 
 
    Geschichte 7:    
    In der auch Sven etwas dazulernt    
  &amp;nbsp;  
  In dieser Geschichte geht es um Sven, Andreas  
  und um ein Rehlein, so wurde auch unser Zainab genannt.  
  &amp;nbsp;  
  Sven glaubt oft, dass er schon viel verstanden hat.  
  Über Menschen, über Begriffe, über Zusammenhänge.  
  Aber manchmal passiert etwas anderes:  
  Man lernt doch noch etwas Neues.  
  &amp;nbsp;  
  So war es auch mit Andreas.  
  &amp;nbsp;  
  Andreas ist jemand, der gern erklärt.  
  Er ist überzeugt davon, Dinge einordnen zu können.  
  Manchmal glaubt er sogar, ein kleines bisschen schlauer zu sein  
  als der Rest der Welt.  
  &amp;nbsp;  
  An diesem Tag erklärte Andreas dem Sven etwas.  
  Und diesmal hörte Sven zu.  
  &amp;nbsp;  
  Es ging um das Wort „Rehlein“.  
  Andreas sagte, das sei ein sehr alter Begriff.  
  Ein Kosename.  
  Altdeutsch.  
  Nicht böse gemeint.  
  &amp;nbsp;  
  Er erklärte weiter,  
  dass dieser Begriff nicht aus einer dunklen deutschen Zeit stammt,  
  wie manche vielleicht vermuten könnten.  
  &amp;nbsp;  
  Nein, sagte Andreas.  
  Der Begriff sei ihm bekannt aus einer sehr alten Fernsehserie.  
  Eine Serie über einen Kommissar.  
  Andreas hatte sie schon als junger Mann gesehen.  
  &amp;nbsp;  
  Er erzählte das mit großer Sicherheit.  
  So sicher,  
  dass Sven kurz dachte,  
  Andreas sei vielleicht sogar bei den Dreharbeiten dabei gewesen.  
  &amp;nbsp;  
  Sven hörte zu.  
  Und zum ersten Mal sagte er nichts dagegen.  
  Er nahm es einfach auf.  
  &amp;nbsp;  
  Unser Rehlein, um das es eigentlich ging,  
  konnte dazu nichts sagen.  
  Nicht, weil sie nicht wollte –  
  sondern weil sie gar nicht wusste,  
  worüber die beiden Männer gerade sprachen.  
  &amp;nbsp;  
  Zwei Männer.  
  Zwei Erklärungen.  
  Ein Begriff.  
  Und viel Bedeutung, die eigentlich niemand eingefordert hatte.  
  &amp;nbsp;  
  Damit endet diese Geschichte.  
 
 
    Geschichte:    
    Frohe Weihnachten    
  &amp;nbsp;  
  Die nächsten Geschichten werden erst später erzählt.  
  Denn auch ein Erzähler braucht manchmal eine Pause.  
  &amp;nbsp;  
  Wenn man lange über dieselben Menschen spricht,  
  über dieselben Namen,  
  über dieselben Erfahrungen,  
  kann es passieren,  
  dass alte Gefühle wieder auftauchen.  
  &amp;nbsp;  
  Das nennt man getriggert sein.  
  Es bedeutet:  
  Etwas erinnert an etwas Schwieriges von früher.  
  &amp;nbsp;  
  Das ist nicht gut und nicht böse.  
  Es ist einfach menschlich.  
  &amp;nbsp;  
  Darum ist jetzt erst einmal Schluss.  
  Die Geschichten machen Pause.  
  Und gehen später weiter.  
  &amp;nbsp;  
  Bis dann.  
 
 
 
 
 &amp;nbsp; 
  &amp;nbsp;  
 
 
 
 
  Geschichte 5 - unser Zainab will verkaufen  
 &amp;nbsp; 
      
 
 
  Geschichte 6 - unser zainab und die Steuer  
 &amp;nbsp; 
      
 
 
 
 
  Geschichte 7 - Andreas Wilking erzählt aus seiner Jugend  
 &amp;nbsp; 
      
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 
 
  &amp;nbsp;PAUSE  
 
 
 
 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
  Vergesst nicht:    DER SCHÖNE ANDI&amp;nbsp;     
  Andi deckt auf, was Zainab vergaß.  
 &amp;nbsp; 
  Link:     DER SCHÖNE ANDI               
 &amp;nbsp; 
  Das war „Unser Zainab erklärt die Welt“.  
  Demnächst vielleicht mit noch mehr Geschichten aus der Ulandstraße 170, 10719 Berlin –  
  und den Menschen, die sie nie vergessen werden.  
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
  Rechtlicher Hinweis / Bildquellenangabe  
  &amp;nbsp;  
  Sämtliche Urheber- und Nutzungsrechte an den verwendeten Bildern liegen ausschließlich bei Sven Appelt.  
  Die Bilder wurden von Sven Appelt erstellt bzw. basieren auf von ihm angefertigten Originalaufnahmen.  
  &amp;nbsp;  
  Der gestalterische Ansatz, insbesondere die Verwendung eines lebhaften Pinktons, ist eine bewusste künstlerische Entscheidung von Sven Appelt. Diese Farbwahl steht im Zusammenhang mit einer persönlichen Bezugnahme auf Johannes Eisenberg, der als großer Befürworter und Liebhaber dieser Farbe bekannt ist. In diesem Kontext hatte Sven Appelt Johannes Eisenberg bereits vorgeschlagen, für ihn eine Robe in lebhaftem Pink anzufertigen.  
  &amp;nbsp;  
  Die dargestellten vier Charaktere von Zainab Hassan Wilking sind künstlerische Interpretationen und beziehen sich auf Originalfotos, die im Zusammenhang mit Sven Appelt entstanden sind. Die Darstellungen stellen keine Tatsachenbehauptungen dar, sondern eine künstlerische Auseinandersetzung mit realen Bildmotiven.  
  &amp;nbsp;  
  Eine weitergehende Nutzung, Vervielfältigung oder Bearbeitung der Bilder ist ohne ausdrückliche Zustimmung von Sven Appelt nicht gestattet.  
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                            <updated>2025-12-16T05:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">DER SCHÖNE ANDI, in absoluter Glaubwürdigkeit</title>
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                                            ...
                                        ]]>
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            <content type="html">
                <![CDATA[
                   Die Geschichten des schönen  Andi    
  &amp;nbsp;  
  Der schöne Andi ist 72 Jahre alt, lebt heute in Berlin,  
  hat eine Ex-Frau, vier Söhne – und eine neue Frau.  
  &amp;nbsp;  
  Mit der Ex-Frau und den vier Söhnen lief lange alles ganz ordentlich.  
  Bis zu dem Moment, in dem die Ex-Frau beschloss, sich scheiden zu lassen.  
  Das war für Andi weniger schön und für die Söhne auch.  
  &amp;nbsp;  
  Denn Andi zog dann eine Zeit lang von Sohn zu Sohn,  
  schlief hier ein paar Wochen, dort ein paar Wochen,  
  bis er schließlich eine eigene Wohnung fand.  
  Und dann endlich glücklich vorerst etwas Ruhe fand mit  
  seiner kleinen Kaiserin.  
  Unser Zainab.  
  &amp;nbsp;  
  Heute leben die beiden zufrieden in Wilmersdorf  
  und haben offenbar das Gefühl,  
  dass ihnen die Welt ein bisschen gehört.  
  &amp;nbsp;  
  Was sie sich nehmen, was sie behaupten,  
  und was davon später in Akten, Protokollen und Urteilen landet –  
  das ist allerdings manchmal eine andere Geschichte.  
  &amp;nbsp;  
  Oder besser gesagt: mehrere.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
      Worum es in dieser Reihe geht      
 &amp;nbsp; 
  &amp;nbsp;  
  In dieser Reihe geht es nicht um Meinungen.  
  Nicht um Gerüchte.  
  Nicht um Nacherzählungen.  
  &amp;nbsp;  
  Es geht um öffentliche Stellungnahmen, dokumentierte Abläufe  
  und um das, was Menschen selbst schreiben, sagen und einreichen.  
  &amp;nbsp;  
  Unter anderem:  
  &amp;nbsp;  
 •&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; Die letzten zehn Tage im Atelier  
  Uhlandstrasse 170 · 10719 Berlin  
 &amp;nbsp; 
  •&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;Andi und seine Nachrichten  
  WhatsApp · iMessage · E-Mails an Sven  
 &amp;nbsp; 
  •&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;Andi und das Landgericht Berlin II  
 &amp;nbsp; 
  •&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;Andi und das Amtsgericht Kreuzberg  
 &amp;nbsp; 
  •&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;Andi und die Unehrlichkeit  
  oder: die sehr kleine Ehrlichkeit  
 &amp;nbsp; 
  •&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;Fotografien von Andi  
  im Kontext der dokumentierten Abläufe  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
      Und ja – es wird persönlich      
 &amp;nbsp; 
  &amp;nbsp;  
  Diese Reihe endet nicht bei Akten.  
  &amp;nbsp;  
  Es wird eine exklusive Einladung geben:  
  Auf ein Glas Wein – mit der Ex-Frau des schönen Andis.  
  &amp;nbsp;  
  Kein Tribunal.  
 &amp;nbsp; 
  Keine Inszenierung.  
 &amp;nbsp; 
  Ein Tisch.  
 &amp;nbsp; 
  Zwei Gläser.  
 &amp;nbsp; 
  Eine Geschichte, die bisher niemand hören wollte.  
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
  Was sie erzählt,  
  wie sie die Jahre erlebt hat,  
  und was sie heute anders sieht –  
   das bleibt ihr überlassen.   
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
     An Kai-Elmar Kempgens     
  &amp;nbsp;  
   Dank der großartigen Angela Gentzmer und des ebenso großartigen Arndt Bause ist 1986 ein unheimlich schönes Lied entstanden.   
   Ein Lied, das mir heute – fast beiläufig – wieder in den Sinn gekommen ist.   
   Und das ich hier, ganz frei, ganz bewusst nicht musikalisch, sondern textisch interpretiere.   
   &amp;nbsp;   
   Als eine einzige, immer wiederkehrende Frage.   
   Eine Frage, die sich Kai-Elmer Kempgens offenbar regelmäßig stellt.   
 &amp;nbsp; 
   Mit echtem Ernst.   
   Mit echtem Rätselblick.   
   &amp;nbsp;   
      Wo ist sein Geld bloß geblieben?      
   &amp;nbsp;   
   Eine Frage so alt wie das Lied selbst.   
 &amp;nbsp; 
   Und vielleicht genauso zeitlos.   
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
   &quot;Ick rauche nich′, ick trinke nich&#039;,   
   na höchstens an Jeburtstach.   
   Da schlach ick zu janz fürchterlich,   
   obwohl ick jar keen Durscht hab.   
   Schön, Silvester mal′n Glas Roederer,   
   &#039;ne Kiste Amarone zu Neujahr,   
   och Highland Park, der mir jar nich&#039; schmeckt,   
   zur Not, weil nischt mehr da war.   
   &amp;nbsp;   
   Trotzdem reicht mein Jeld nich′ aus,   
   is′ futsch schon nach drei Taje.   
   Bin arm wie so&#039;ne Kirchenmaus,   
   drum stell ick mal die Frage.   
   Wo ist mein Jeld bloß jeblieben?   
   &amp;nbsp;   
   Wo? Wo? Wo?   
   &amp;nbsp;   
   Wo wer′n die Thaler jetz&#039; liejen?   
   Wo? Wo? Wo?   
   Nu′ irrt es sicher frierend durch die Nacht,   
   und wird von Fremden kurz und klein jemacht.   
   &amp;nbsp;   
   Ick jeh nich&#039; aus, sitz′ nur zu Haus,   
   mach höchstens mal &#039;n Bummel.   
   So durch die Läd&#039;n, rinn und raus,   
   und koof ma′n dutzend Fummel.   
   Na schön, och mal ′n echten Nerz,   
   der schmeichelt unjeheuer.   
   Ick hab&#039; für Tiere eb′nd &#039;n Herz,   
   und is′ doch och nich&#039; teuer.   
   &amp;nbsp;   
   Trotzdem reicht mein Jeld nich′ aus,   
   is&#039; futsch schon nach drei Taje.   
   Bin arm wie so&#039;ne Kirchenmaus,   
   drum stell ick mal die Frage.   
   &amp;nbsp;   
   Wo ist mein Jeld bloß jeblieben?   
   Wo? Wo? Wo?   
   Wo wer′n die Thaler jetz′ liejen?   
   &amp;nbsp;   
   Wo? Wo? Wo?   
   &amp;nbsp;   
   Ick jönn′ mir nischt, ick leist&#039; mir nischt,   
   naja, bis auf Newton &amp;amp; Isaac.   
   Und wenn se och die Kosten spreng,   
   uff ihrn′ Papa stehn se.   
   Der Papa ist nun leider Schrott,   
   seit sein Kontakt mit Wilking´s.   
   Die Richter machen ihn grade Flott,   
   für janz kulante Preise.   
   &amp;nbsp;   
   Trotzdem reicht mein Jeld nich′ aus,   
   is&#039; futsch schon nach drei Taje.   
   &amp;nbsp;   
   Bin arm wie so&#039;ne Kirchenmaus,   
   drum stell ick mal die Frage.   
   Wo ist mein Jeld bloß jeblieben?   
   &amp;nbsp;   
   Wo? Wo? Wo?&quot;   
 &amp;nbsp; 
  &amp;nbsp;  
 
 
 
 
   &amp;nbsp;Geschichte 1 - Andi und die letzten 10 Tage im Atelier   
 
 
  &amp;nbsp;Geschichte 2 - Andi und seine Whatsapp  
 
 
 
 
  &amp;nbsp;  Geschichte 1 -&amp;nbsp;  
 
 
    
 
 
 
 
 &amp;nbsp; 
  &amp;nbsp;  
 &amp;nbsp; 
  Ob man mit bestimmten Erzählungen weit kommt,  
  ob man mit bestimmten Darstellungen durchdringt,  
  oder ob irgendwann jemand genauer hinsieht –  
  das wird sich zeigen.  
  &amp;nbsp;  
  Spätestens im Januar.  
  Spätestens dann, wenn Richterin Andrea Wilms hinschaut.  
  &amp;nbsp;  
  Bis dahin gilt:  
  Wir erklären nichts.  
  Wir zeigen, was gesagt, geschrieben und eingereicht wurde.  
  &amp;nbsp;  
  Fortsetzung folgt.  
  &amp;nbsp;  
  Maris Lichtenstein  
  Maris deckt auf  
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
  Rechtlicher Hinweis / Bildquellenangabe  
  &amp;nbsp;  
  Sämtliche Urheber- und Nutzungsrechte an den verwendeten Bildern liegen ausschließlich bei Sven Appelt.  
  Die Bilder wurden von Sven Appelt erstellt bzw. basieren auf von ihm angefertigten Originalaufnahmen.  
  &amp;nbsp;  
  Der gestalterische Ansatz, insbesondere die Verwendung eines lebhaften Pinktons, ist eine bewusste künstlerische Entscheidung von Sven Appelt. Diese Farbwahl steht im Zusammenhang mit einer persönlichen Bezugnahme auf Johannes Eisenberg, der als großer Befürworter und Liebhaber dieser Farbe bekannt ist. In diesem Kontext hatte Sven Appelt Johannes Eisenberg bereits vorgeschlagen, für ihn eine Robe in lebhaftem Pink anzufertigen.  
  &amp;nbsp;  
  Die dargestellten vier Charaktere von Zainab Hassan Wilking sind künstlerische Interpretationen und beziehen sich auf Originalfotos, die im Zusammenhang mit Sven Appelt entstanden sind. Die Darstellungen stellen keine Tatsachenbehauptungen dar, sondern eine künstlerische Auseinandersetzung mit realen Bildmotiven.  
  &amp;nbsp;  
  Eine weitergehende Nutzung, Vervielfältigung oder Bearbeitung der Bilder ist ohne ausdrückliche Zustimmung von Sven Appelt nicht gestattet.  
                ]]>
            </content>

                            <updated>2025-12-16T05:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">SVEN APPELT, in Ich darf das.</title>
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                                            ...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                     Einleitung     
   &amp;nbsp;   
   Manchmal gewinnt man keinen Prozess –   
   sondern die Deutungshoheit.   
   &amp;nbsp;   
   Diese Kategorie ist keine Selbstbeschreibung.   
   Sie ist das Protokoll einer Eskalation, die andere begonnen haben   
   und die ich zu Ende erzähle.   
   &amp;nbsp;   
   Hier geht es nicht um mein Innenleben.   
   Hier geht es um EKSK, um Wilkings,   
   um Menschen, die glaubten, mit Schriftsätzen, eidesstattlichen Fantasien   
   und juristischer Überheblichkeit Realität erzeugen zu können.   
   Spoiler: Hat nicht funktioniert.   
   &amp;nbsp;   
   Was hier folgt, ist keine Verteidigung.   
   Verteidigt man sich, steht man schon auf der falschen Seite des Satzes.   
   Das hier ist eine Dokumentation,   
   erzählt mit dem einzigen Tonfall, den man sich leisten kann,   
   wenn man alles gesehen hat: schwarzer Humor.   
   &amp;nbsp;   
   Es geht um Familie, die plötzlich strategisch wurde.   
   Um Anwälte, die Dramen schreiben,   
   aber keine Verantwortung kennen.   
   Um angebliche Straftaten,   
   die nur existieren, weil jemand laut genug „Tatbestand“ gesagt hat.   
   Und um Verfahren, die weniger über mich aussagen   
   als über ein System, das seine eigenen Geschichten glaubt.   
   &amp;nbsp;   
   Ich habe nicht verloren.   
   Ich habe zugehört.   
   Und wer mir lange genug zuhört,   
   merkt irgendwann, dass hier jemand spricht,   
   der nichts mehr zu beweisen hat.   
   &amp;nbsp;   
   Diese Texte sind keine Rache.   
   Rache ist emotional.   
   Das hier ist präzise.   
   &amp;nbsp;   
   Willkommen in der Akte,   
   die man mir anlegen wollte –   
   und die jetzt öffentlich zurückschreibt.   
 &amp;nbsp; 
    PART 1: Die Familie Wilking – und ich darf das sagen    
  &amp;nbsp;  
  Also, wir steigen direkt ein: Es geht hier nicht um eine Abrechnung mit Einzelpersonen, sondern um eine schlichte Faktensammlung nach rund anderthalb Jahren intensiver Erfahrung mit Rechtsanwalt Kai Kempgens von der EKSK. Die Hauptkategorie könnte man passenderweise nennen: „Sven Appelt &amp;amp; Kai.“  
  &amp;nbsp;  
  Kai Kempgens trägt die Verantwortung für all das hier.  
  Denn durch seine Arroganz und seine primitiven, erzieherischen Maßnahme-Versuche mir gegenüber hat er genau diese Formate erzeugt. Worte sind oft so einfach umzusetzen – stattdessen stellt er seine Mandanten bloß und erklärte vor einem Richter, dass ich für seine Mandanten auf mein Grundrecht zu verzichten habe und endlich akzeptieren solle, dass der große Kai Kempgens nicht mit mir sprechen wird.  
  &amp;nbsp;  
  BTW: Bei der Egolotion, die Kai Kempgens aufträgt, sollte man besser nicht hinter ihm laufen – es besteht das Risiko, auf der glitschigen Spur seines Egos auszurutschen.  
  Dieser Mann hätte am 03.08.2024 alles beenden können. Stattdessen verdient er an Andreas Wilking sehr viel Geld – und dieser hat alles verloren und verliert noch mehr.  
  &amp;nbsp;  
  Eine außergerichtliche Einigung ist wohl nur etwas für durchschnittliche Anwälte – aber nichts für Profis wie Herrn Kempgens.  
  Ich glaube, die Welt würde einfacher funktionieren, wenn der Durchschnitt den Profi ablöst und der Profi sich ernsthafte Hilfe sucht, Herr Kempgens.  
  &amp;nbsp;  
    (Siehe Kempgens’ letztes Schreiben vom 06.01.2026.)    
  &amp;nbsp;  
  Und hier kommt nun endlich die Familie Wilking ins Spiel:  
  Wir sprechen von einer recht „interessanten“ Konstellation. Zainab Hassan, geboren im Libanon, und Andreas Wilking, geboren in Deutschland, trennen etwa 28 Jahre Altersunterschied. Wo die Liebe eben hinfällt, fällt sie hin – und hinterlässt entweder Chaos oder Harmonie.  
  &amp;nbsp;  
       Der schöne Andi:       
  &amp;nbsp;  
  Bei den Wilkings war es eher Chaos – und zwar ordentlich.  
  Beide scheinen sich in einer Art narzisstischem Tango zu bewegen: Sie brauchen sich, begehren sich, hassen und lieben sich, und irgendwo dazwischen gibt es auch eine ordentliche Portion Drama und Gewalt.  
    &amp;nbsp;    
       Unser Zainab:       
  &amp;nbsp;  
  Interessant wird es, wenn man sieht, dass ihr Muster immer dasselbe bleibt. Das erste „Opfer“ war natürlich ich, Sven Appelt. Und danach ging es munter weiter mit einer ganzen Liste von Personen, die inzwischen ebenfalls der Polizei bekannt sind. Die Wilkings hätten es sich so einfach machen können: einfach das gestohlene Eigentum zurückgeben, und gut wäre es gewesen. Stattdessen haben sie gelogen, einen Anwalt mit Größenwahn angeheuert, der meinte, ich würde schon einknicken. Tja – falsch gedacht.  
  &amp;nbsp;  
  Am Ende hat Andreas Wilking so ziemlich alles verspielt, was man verspielen kann: Ruf, Glaubwürdigkeit und Ansehen. Ein Gutachter, der lügt und andere zu Psychopathen erklärt, nur weil sie sich wehren, ist am Ende selbst nicht mehr ernst zu nehmen.  
  &amp;nbsp;  
       Die Opfer:       
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
    PART 2: Wenn zwei Narzissten sich verteidigen    
  &amp;nbsp;  
  Nachdem wir im ersten Akt die Familie Wilking und ihre kleine toxische Tanzfläche beleuchtet haben, gehen wir nun in Part 2 über. Denn was passiert, wenn zwei Narzissten sich nicht nur gegenseitig brauchen, sondern auch anfangen, sich mit allen Mitteln zu verteidigen? Genau: Sie holen sich jemanden, der genauso tickt. Und hier kommt unser beliebter Anwalt Kai Kempgens ins Spiel, der offenbar dachte, dass man mich mit ein bisschen Einschüchterung und großer Klappe schon in die Knie zwingt.  
  &amp;nbsp;  
       Das ist Maris:       
  &amp;nbsp;  
  Das Ganze entwickelte sich zu einer wunderbaren Posse, die nicht nur vor Gericht, sondern auch online ausgetragen wurde. Mit dem Ergebnis, dass am Ende nicht ich klein beigegeben habe, sondern Herr Wilking und sein Anwalt im wahrsten Sinne des Wortes ihren eigenen guten Ruf und ihre Glaubwürdigkeit in Rauch aufgehen sahen.  
  &amp;nbsp;  
  Mit anderen Worten: Was als Einschüchterung geplant war, wurde zu einer ziemlich öffentlichen Blamage. Und so geht es eben weiter. Wir sehen, wie Menschen, die glaubten, sie könnten mit ein paar großen Worten und ein bisschen juristischem Muskelspiel alles unter den Teppich kehren, plötzlich feststellen, dass sie selbst auf diesem Teppich ausrutschen.  
  &amp;nbsp;  
       Auf ein Glas Wein:       
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
  &amp;nbsp;  
   „Wenn Narrative kippen“   
  &amp;nbsp;  
   Sven Appelt im Gespräch mit Dr. Martin R.   
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
  Martin, wir kennen uns lange genug, um nicht mit Höflichkeitsfloskeln anzufangen. Sag mal – wann waren wir eigentlich das letzte Mal zusammen auf der Jagd?  
  &amp;nbsp;  
   Dr. Martin R.:   
  Das kann ich dir ziemlich genau sagen. Das war unten in Bayern, bei Augsburg. Wir haben Moritz besucht. Und ich erinnere mich gut – weil du damals schon dasselbe Problem hattest wie heute.  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
  Aha. Jetzt bin ich gespannt. Welches denn?  
  &amp;nbsp;  
   Dr. Martin R.:   
  Du wartest zu lange.  
  In der Jägersprache nennt man das ein Problem im Abzugsverhalten bei fehlender Führung aus der Hinterhand. Du hast das Ziel sauber im Blick, analysierst jede Bewegung – aber zögerst im entscheidenden Moment. Beim Schwarzwild heißt das: Entweder du gibst den Schuss sauber ab, oder du lässt es laufen. Dazwischen wird es unsauber.  
  &amp;nbsp;  
 &amp;nbsp; 
   Sven:   
  Alles klar, Martin. Danke für die forensische Darstellung meines schlechten Jagdinstinkts.  
  Dann machen wir jetzt den Rollenwechsel. Ich lege dir hier eine Akte hin, die inzwischen schwerer ist als manche Dissertationen.  
  Eidesstattliche Versicherungen, Zeugenaussagen, widersprüchliche Gutachten.  
  Und trotzdem hält ein Anwalt – Kai Kempkens – an einer Geschichte fest, die faktisch längst auseinanderfällt.  
  Sag mir ehrlich: Warum macht man das?  
  &amp;nbsp;  
   Dr. Martin R.:   
  Weil man irgendwann nicht mehr den Fall verteidigt, sondern die eigene Entscheidung.  
  Das ist kein Charakterurteil, sondern ein bekanntes Muster: Früh eine Linie gezogen, öffentlich vertreten, intern verteidigt – und dann kommt der Punkt, an dem Korrektur als Gesichtsverlust empfunden wird. Juristisch ist das kein Zeichen von Stärke, sondern Positionsschutz.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
  Also Ego größer als Vernunft?  
  &amp;nbsp;  
   Dr. Martin R.:   
  Juristisch übersetzt: fehlende Bereitschaft zur Kurskorrektur trotz veränderter Beweislage.  
  Das Problem ist nicht der Irrtum. Das Problem ist, wenn man nicht mehr aufhört, obwohl die Akte längst etwas anderes erzählt.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
  Jetzt reden wir hier nicht über ein bisschen Aussage gegen Aussage. Wir reden über eine wachsende Zahl eidesstattlicher Versicherungen, die plötzlich sagen: Moment – so waren die Dinge nicht.  
  Was passiert rechtlich, wenn so ein Narrativ kippt?  
  &amp;nbsp;  
   Dr. Martin R.:   
  Dann verschiebt sich der Fokus.  
  Ab einem gewissen Punkt fragt das Gericht nicht mehr: Was hat Sven Appelt getan?  
  Sondern: Warum wird hier weiterhin etwas behauptet, das von der Aktenlage nicht mehr getragen wird?  
  Eidesstattliche Versicherungen sind kein Meinungstext. Sie sind ein formelles Mittel der Glaubhaftmachung. Wenn sie konsistent sind, wird Ignorieren gefährlich.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
  Gib mir ein prominentes Fallbeispiel. Kein Drama, kein Klatsch – etwas, das Juristen kennen.  
  &amp;nbsp;  
   Dr. Martin R.:   
  Ein klassisches Beispiel aus der deutschen Prozessgeschichte der 2010er-Jahre:  
  Ein Wirtschaftsstrafverfahren, in dem ein Gutachten jahrelang als tragende Säule galt – bis unabhängige Zweitbewertungen zeigten, dass zentrale methodische Annahmen schlicht falsch waren.  
  Das Verfahren endete nicht mit einem Knall, sondern mit Erosion der Glaubwürdigkeit.  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
  Kein Skandal – sondern langsames Ersticken?  
  &amp;nbsp;  
   Dr. Martin R.:   
  Exakt.  
  Und am Ende fragt niemand mehr, wer recht hatte, sondern: Warum hat niemand rechtzeitig aufgehört?  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
  Jetzt wird’s unangenehm.  
  Wir reden über eine Kanzlei mit Namen, Gewicht, Geschichte: Johannes Eisenberg, Prof. Dr. Stefan König, Dr. Stefanie Schork.  
  Und mittendrin Kai Kempkens, der offensichtlich eskaliert.  
  Ist das Zufall – oder Struktur?  
  &amp;nbsp;  
   Dr. Martin R.:   
  Das ist Struktur.  
  In Kanzleien mit starken Persönlichkeiten entsteht schnell eine Erwartungshaltung: Unfehlbarkeit.  
  Der einzelne Anwalt vertritt dann nicht mehr nur einen Mandanten, sondern – gefühlt – auch den Ruf des Hauses. Rückzug wird als Schwäche gelesen, nicht als Professionalität.  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
  Man kämpft also irgendwann für den Briefkopf?  
  &amp;nbsp;  
   Dr. Martin R.:   
  Funktional ja.  
  Dabei wäre das Gegenteil richtig: Gerade Kanzleien mit großem Namen müssten sagen können: Die Akte hat sich verändert – wir ziehen die Konsequenz.  
  Wenn das nicht passiert, entsteht Eskalation ohne juristischen Mehrwert.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
  Kommen wir zum Gutachter.  
  Der Mann steht inzwischen selbst im Fokus. Aussagen, die so nicht haltbar sind, Näheverhältnisse, die zumindest Fragen aufwerfen.  
  Was macht das mit jemandem?  
  &amp;nbsp;  
   Dr. Martin R.:   
  Für einen Gutachter ist das existenziell.  
  Ein Anwalt darf kämpfen. Ein Mandant darf irren.  
  Ein Gutachter darf das nicht. Seine einzige Währung ist methodische Glaubwürdigkeit.  
  Wenn diese angezweifelt wird, kämpft er nicht mehr um ein Verfahren, sondern um seine berufliche Existenz.  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
  Es gibt Hinweise auf langjährige persönliche Nähe – gleiche Region, alte Bekanntschaften, gemeinsame Freizeit.  
  Reicht das schon?  
  &amp;nbsp;  
   Dr. Martin R.:   
  Es muss nicht strafbar sein. Aber es ist toxisch für Neutralität.  
  Ein Gutachter muss nicht nur neutral sein – er muss neutral erscheinen.  
  Wenn Nähe und Bewertung zusammenfallen, ist das Gutachten angreifbar. Fachlich, nicht emotional.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
  Jetzt zu der Frau, um die angeblich alles kreist – faktisch aber niemand wirklich kämpft.  
  Ich habe oft das Gefühl: Sie ist der Auslöser, aber sonst bedeutungslos.  
  &amp;nbsp;  
   Dr. Martin R.:   
  Strukturell betrachtet stimmt das.  
  Sie ist weder Trägerin der zentralen wirtschaftlichen Risiken noch der rechtlichen Hauptfolgen.  
  In vielen Verfahren gibt es solche Figuren: Auslöser ja – Einsatz nein.  
  Für den Anwalt ist sie Mittel. Für das Gericht Randfigur. Für dich kein Kernproblem. Und für Andreas Wilking eher Projektionsfläche als Partnerin.  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
  Während er alles zu verlieren hat.  
  &amp;nbsp;  
   Dr. Martin R.:   
  Exakt.  
  Ruf, Firma, Existenz, Anschlussfähigkeit.  
  Das ist die Asymmetrie dieses Falls: Die Frau spielt die größte Rolle in der Erzählung – aber die geringste in der rechtlichen Realität.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
  Letzte Provokation, Martin.  
  Ist das noch Recht – oder schon Theater?  
  &amp;nbsp;  
   Dr. Martin R.:   
  Es ist das, was passiert, wenn Recht zu lange ohne Selbstkorrektur betrieben wird.  
  Dann wird es Theater.  
  Und Gerichte haben ein sehr feines Gespür dafür, wann ein Stück zu lange läuft.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   Dr. Martin R.:   
  Sven, eine letzte Frage – und die stelle ich bewusst nüchtern.  
  Hat man inzwischen eigentlich herausgefunden, wer diese extrem obszönen Nachrichten verfasst hat, die wir beide gelesen haben?  
  Ich meine diese Texte mit massivem Inhalt, auffälliger Sprache und einer Vielzahl grober Rechtschreibfehler.  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
  Festgestellt im Sinne eines abgeschlossenen Ermittlungsvermerks: nein.  
  Was wir haben, ist ein wiederkehrendes zeitliches und inhaltliches Muster. Diese Nachrichten tauchen regelmäßig unmittelbar vor oder kurz nach gerichtlichen Terminen auf. Und sie betreffen nicht nur eine Person.  
  Auffällig ist, dass dieselbe Absenderstruktur parallel mehrere Adressaten anschreibt – mal die eigene Person, mal mich – unter wechselnden Namen und Identitäten.  
  Ich hoffe, dass die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen inzwischen forensisch sauber weitergeführt hat, sodass nachvollzogen werden kann, aus welchem Umfeld diese Nachrichten tatsächlich stammen.  
  &amp;nbsp;  
   Dr. Martin R.:   
  Du beschreibst also kein einmaliges Ereignis, sondern ein System?  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
  Genau.  
  Nicht nur Selbstadressierung, sondern gleichzeitige Fremdadressierung, um anschließend wieder eine Eskalation auszulösen – meist in der Form, dass erneut Schriftsätze produziert oder Vorwürfe reaktiviert werden.  
  Das ist kein Bauchgefühl, sondern ein beobachtbares Ablaufmuster.  
 &amp;nbsp; 
 
 
 
 
  &amp;nbsp;   
 
 
   &amp;nbsp;  
 
 
  &amp;nbsp;   
 
 
 
 
  &amp;nbsp;  
 &amp;nbsp; 
   Abschlussinterview – Auswertung des Schriftstücks und juristischer Schlusspunkt   
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
  Martin, dann lass uns zum Schluss bitte einmal alles zusammenziehen.  
  Ich habe hier dieses Schriftstück vor mir – Ordnungsmitteleantrag, angeblich eindeutige Urheberschaft, angeblich klare Verstöße.  
  Wenn du das als Jurist liest: Was ist das für ein Text?  
  &amp;nbsp;  
   Dr. Martin R.:   
  Es ist kein Beweisschriftsatz, sondern ein behauptender Schriftsatz.  
  Das ist der zentrale Unterschied.  
  &amp;nbsp;  
  Der Text arbeitet nicht mit neuen Tatsachen, nicht mit überprüfbaren Belegen, nicht mit forensischer Substanz.  
  Er arbeitet mit sprachlicher Setzung:  
  Etwas wird als „eindeutig“, „offenkundig“ oder „feststehend“ bezeichnet, ohne dass diese Feststellung methodisch hergeleitet wird.  
  &amp;nbsp;  
  Juristisch ist das problematisch, weil Wiederholung keine Beweisqualität ersetzt.  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
  Also viel Text, wenig Erkenntnis?  
  &amp;nbsp;  
   Dr. Martin R.:   
  Sehr nüchtern formuliert: ja.  
  Der Schriftsatz enthält keinen Erkenntnisgewinn gegenüber dem bereits bekannten Sachstand.  
  &amp;nbsp;  
  Er nutzt einen klassischen Zirkelschluss:  
  Die Nachricht passt in das bekannte Narrativ – also muss sie vom Antragsgegner stammen.  
  Das ist keine Beweisführung, sondern Narrativbestätigung.  
  &amp;nbsp;  
  Gerade im digitalen Kontext ist das unzulässig, wenn keine forensischen Kriterien benannt werden:  
  keine IP-Zuordnung, keine Header-Analyse, keine Geräte- oder Zeitstempelkorrelation, kein Sprachprofilvergleich.  
  &amp;nbsp;  
  All das fehlt vollständig.  
   &amp;nbsp;   
   Sven:   
  Und trotzdem wird so geschrieben, als sei alles geklärt.  
  &amp;nbsp;  
   Dr. Martin R.:   
  Genau.  
  Der Text simuliert Gewissheit, wo tatsächlich nur Behauptung vorliegt.  
  Das ist rhetorisch wirkungsvoll, aber rechtlich leer.  
  &amp;nbsp;  
  Und an diesem Punkt wird es entscheidend:  
  Denn dieser Schriftsatz steht nicht im luftleeren Raum, sondern in einem Verfahren mit einem Richter, der sehr genau liest.  
   &amp;nbsp;   
   Sven:   
  Du meinst Dr. Amann.  
  &amp;nbsp;  
   Dr. Martin R.:   
  Ja.  
  Und das sage ich ausdrücklich: Dr. Amann ist ein sehr guter Richter.  
  Sachlich, klar, strukturiert – und vor allem jemand, der sehr deutlich macht, wann ein Punkt erreicht ist.  
  &amp;nbsp;  
  Er hat unmissverständlich zu erkennen gegeben, dass ihn diese Vorbringen nicht mehr interessieren.  
  Nicht, weil er sie nicht verstanden hätte.  
  Sondern weil sie rechtlich irrelevant geworden sind.  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
  Weil die Urheberschaft geklärt ist.  
   &amp;nbsp;   
   Dr. Martin R.:   
  Exakt.  
  Und damit ist der Kern des Schriftstücks erledigt.  
  &amp;nbsp;  
  Ab diesem Moment gilt:  
  Es geht nicht mehr um Aufklärung, sondern nur noch um Wiederholung.  
  Und Wiederholung erzeugt im Recht keine neue Relevanz.  
  &amp;nbsp;  
  Es ist kein „noch einmal schreiben“, kein „noch zehnmal schreiben“, kein „noch hundertmal schreiben“.  
  Ein Gericht ändert seine Einschätzung nicht, weil jemand nicht aufhört.  
   &amp;nbsp;   
   Sven:   
  Was passiert dann stattdessen?  
  &amp;nbsp;  
   Dr. Martin R.:   
  Dann verschiebt sich der Blick.  
  Weg vom angeblichen Fehlverhalten des Gegners –  
  hin zur Rolle des Anwalts selbst.  
  &amp;nbsp;  
  Denn ein Anwalt wird nicht daran gemessen, wie lange er schreibt,  
  sondern daran, ob er erkennt, wann ein Punkt juristisch abgeschlossen ist.  
  &amp;nbsp;  
  Wenn ein Richter klar signalisiert, dass ein Vorbringen keine Rolle mehr spielt,  
  und man dennoch daran festhält,  
  dann gefährdet man nicht den Gegner.  
  &amp;nbsp;  
  Man gefährdet den eigenen Ruf, die eigene Glaubwürdigkeit und die eigene professionelle Autorität.  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
  Mit anderen Worten?  
   &amp;nbsp;   
   Dr. Martin R.:   
  Mit anderen Worten:  
  Je länger Rechtsanwalt Kempkens mit dir weiterschreibt,  
  desto weniger spricht er über dich –  
  und desto mehr über sein eigenes Verständnis von anwaltlicher Verantwortung.  
  &amp;nbsp;  
  Oder ganz nüchtern:  
  Wenn er jetzt nicht aufhört, schadet er nicht dir.  
 &amp;nbsp; 
  Er schadet sich selbst.  
  &amp;nbsp;  
 &amp;nbsp; 
   Dr. Martin R. (abschließend):   
  Dann lass mich das zum Schluss forensisch und ohne Emotion einordnen – als Rat an alle Beteiligten.  
  &amp;nbsp;  
  Wenn es Hinweise auf wiederkehrende, obszöne Kommunikation gibt, dann ist nicht der Inhalt das Erste, sondern die Metadaten:  
  Zeitpunkte, IP-Ketten, Gerätefingerabdrücke, Schreibmuster, Sprachprofile.  
  Das ist Standardarbeit – keine Spekulation.  
  &amp;nbsp;  
  Mein Rat wäre dreigeteilt:  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;1.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;An die Staatsanwaltschaft:  
  Nicht bewerten, sondern rekonstruieren. Muster erkennen, nicht Narrative bedienen.  
  &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;2.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;An den anwaltlichen Vertreter:  
  Abstand halten von eskalierenden Zuschreibungen, solange die Urheberschaft nicht zweifelsfrei geklärt ist. Alles andere ist rechtlich riskant.  
  &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;3.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;An dich, Sven:  
  Weiter dokumentieren, nicht interpretieren.  
  Akten sprechen lauter als Empörung.  
  &amp;nbsp;  
  Und ja – realistisch betrachtet wissen wir beide, dass man von der Staatsanwaltschaft Berlin selten zeitnahe Rückmeldungen erhält.  
  Nicht aus bösem Willen, sondern aus struktureller Überlastung.  
  Die Ausstattung ist – nüchtern gesagt – eher schlechter als in anderen Bundesländern.  
  Das ändert aber nichts daran, dass sorgfältige Ermittlungsarbeit der einzige saubere Weg ist.  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
  Das ist ein gutes Schlusswort. Danke dir, Martin.  
 &amp;nbsp; 
  Rechtlicher Hinweis / Bildquellenangabe  
  &amp;nbsp;  
  Sämtliche Urheber- und Nutzungsrechte an den verwendeten Bildern liegen ausschließlich bei Sven Appelt.  
  Die Bilder wurden von Sven Appelt erstellt bzw. basieren auf von ihm angefertigten Originalaufnahmen.  
  &amp;nbsp;  
  Der gestalterische Ansatz, insbesondere die Verwendung eines lebhaften Pinktons, ist eine bewusste künstlerische Entscheidung von Sven Appelt. Diese Farbwahl steht im Zusammenhang mit einer persönlichen Bezugnahme auf Johannes Eisenberg, der als großer Befürworter und Liebhaber dieser Farbe bekannt ist. In diesem Kontext hatte Sven Appelt Johannes Eisenberg bereits vorgeschlagen, für ihn eine Robe in lebhaftem Pink anzufertigen.  
  &amp;nbsp;  
  Die dargestellten vier Charaktere von Zainab Hassan Wilking sind künstlerische Interpretationen und beziehen sich auf Originalfotos, die im Zusammenhang mit Sven Appelt entstanden sind. Die Darstellungen stellen keine Tatsachenbehauptungen dar, sondern eine künstlerische Auseinandersetzung mit realen Bildmotiven.  
  &amp;nbsp;  
  Eine weitergehende Nutzung, Vervielfältigung oder Bearbeitung der Bilder ist ohne ausdrückliche Zustimmung von Sven Appelt nicht gestattet.  
                ]]>
            </content>

                            <updated>2025-12-16T05:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">AUF EIN GLAS WEIN ! </title>
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                                            Sven Appelt trifft Freunde: essayistische Gespräche über Johannes Eisenberg, Andreas Wilking, Zainab Cheab und somit über Macht, Projektion, Sprache, Konflikte und Erinnerung – sarkastisch, analytisch, unversöhnlich ehrlich.
                                        ]]>
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                <![CDATA[
                     Auf ein Glas Wein     
  &amp;nbsp;  
  Auf ein Glas Wein ist ein schriftliches Podcast-Format von Sven Appelt.  
  In essayistischen Dialogen spricht Appelt mit engen Freunden über  Konflikte , Macht, Projektion, Sprache und die Absurditäten persönlicher wie institutioneller Auseinandersetzungen.  
  &amp;nbsp;  
  Ausgangspunkt sind reale Dokumente – E-Mails, Briefe, Sprachnachrichten – die nicht als Beweise, sondern als Erzählmaterial dienen. Mit schwarzem Humor, Sarkasmus und analytischer Schärfe werden Narrative seziert, Selbstbilder entlarvt und historische Begriffe (wie etwa Stasi, Tschekisten, Loyalität, Staat) in ihrer rhetorischen Funktion hinterfragt.  
  &amp;nbsp;  
  Begleitet von Musik und bewusst ohne therapeutischen Anspruch ist Auf ein Glas Wein kein Versöhnungsformat, sondern ein Gedächtnisraum: für Gespräche, die man eigentlich beenden möchte – aber nicht kann, solange sie Wirkung entfalten.  
 &amp;nbsp; 
    Es beginnt immer gleichbleibend Langweilig...    
  &amp;nbsp;  
  Er heißt Sven.  
  Und das hier ist kein Gespräch, das etwas lösen will.  
  &amp;nbsp;  
  Er sitzt an einem Tisch.  
  Da steht ein Flasche Wein.  
  Manchmal auch zwei.  
  Mehr Rahmen braucht es nicht.  
  &amp;nbsp;  
  Sven lädt Menschen ein, die er kennt.  
  Freunde. Wegbegleiter. Leute, die geblieben sind.  
  Nicht, weil alles leicht war –  
  sondern weil nicht alles leicht war.  
  &amp;nbsp;  
  Sie reden über Dinge, über die man eigentlich nicht mehr reden möchte.  
  Aber muss.  
  Weil sie sonst nicht verschwinden.  
  &amp;nbsp;  
  Es wird ruhig.  
  Es wird unangenehm.  
  Manchmal auch komisch.  
  Meistens gleichzeitig.  
  &amp;nbsp;  
  Das hier ist kein Podcast mit Antworten.  
  Das hier ist ein Ort, an dem Erinnerungen ausgesprochen werden dürfen,  
  ohne dass jemand klatscht oder heilt.  
  &amp;nbsp;  
  Wenn es sich schief anfühlt,  
  ist es wahrscheinlich richtig.  
  &amp;nbsp;  
 &amp;nbsp; 
  Der erste Gast von Sven ist sein Freund, Rene, 40, Berlin  
  klicke auf René und lese den PodCast.  
 &amp;nbsp; 
    René - 14.12.2025    
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
  &amp;nbsp;  
                ]]>
            </content>

                            <updated>2025-12-14T05:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">AUF EIN GLAS WEIN ! - Folge 1 - René</title>
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                                            Sven Appelt trifft Freunde: essayistische Gespräche über Johannes Eisenberg, Andreas Wilking, Zainab Cheab und somit über Macht, Projektion, Sprache, Konflikte und Erinnerung – sarkastisch, analytisch, unversöhnlich ehrlich.
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                     Auf ein Glas Wein     
  &amp;nbsp;  
  Auf ein Glas Wein ist ein schriftliches Podcast-Format von Sven Appelt.  
  In essayistischen Dialogen spricht Appelt mit engen Freunden über Konflikte, Macht, Projektion, Sprache und die Absurditäten persönlicher wie institutioneller Auseinandersetzungen.  
  &amp;nbsp;  
  Ausgangspunkt sind reale Dokumente – E-Mails, Briefe, Sprachnachrichten – die nicht als Beweise, sondern als Erzählmaterial dienen. Mit schwarzem Humor, Sarkasmus und analytischer Schärfe werden Narrative seziert, Selbstbilder entlarvt und historische Begriffe (wie etwa Stasi, Tschekisten, Loyalität, Staat) in ihrer rhetorischen Funktion hinterfragt.  
  &amp;nbsp;  
  Begleitet von Musik und bewusst ohne therapeutischen Anspruch ist Auf ein Glas Wein kein Versöhnungsformat, sondern ein Gedächtnisraum: für Gespräche, die man eigentlich beenden möchte – aber nicht kann, solange sie Wirkung entfalten.  
 &amp;nbsp; 
    Es beginnt immer gleichbleibend Langweilig...    
  &amp;nbsp;  
  Er heißt Sven.  
  Und das hier ist kein Gespräch, das etwas lösen will.  
  &amp;nbsp;  
  Er sitzt an einem Tisch.  
  Da steht ein Flasche Wein.  
  Manchmal auch zwei.  
  Mehr Rahmen braucht es nicht.  
  &amp;nbsp;  
  Sven lädt Menschen ein, die er kennt.  
  Freunde. Wegbegleiter. Leute, die geblieben sind.  
  Nicht, weil alles leicht war –  
  sondern weil nicht alles leicht war.  
  &amp;nbsp;  
  Sie reden über Dinge, über die man eigentlich nicht mehr reden möchte.  
  Aber muss.  
  Weil sie sonst nicht verschwinden.  
  &amp;nbsp;  
  Es wird ruhig.  
  Es wird unangenehm.  
  Manchmal auch komisch.  
  Meistens gleichzeitig.  
  &amp;nbsp;  
  Das hier ist kein Podcast mit Antworten.  
  Das hier ist ein Ort, an dem Erinnerungen ausgesprochen werden dürfen,  
  ohne dass jemand klatscht oder heilt.  
  &amp;nbsp;  
  Wenn es sich schief anfühlt,  
  ist es wahrscheinlich richtig.  
  &amp;nbsp;  
    Heute sitzt ihm René gegenüber.    
    Der Wein ist offen.    
 &amp;nbsp; 
    Das Gespräch kann beginnen -&amp;nbsp;       Auf ein Glas Wein – Folge 1     
  &amp;nbsp;  
  Sven Appelt im Gespräch mit René  
   (Ein Tisch. Zwei Gläser. Der Wein ist offen, das Thema eigentlich geschlossen – wären da nicht die Realität und Andreas Wilking.)   
  &amp;nbsp;  
 &amp;nbsp; 
   Sven:   
   René, grüß dich.   
   Du bist mein erster Gast, in diesem Format - Bevor wir überhaupt anfangen, eine Frage, die ich ab jetzt jedem meiner Gäste stelle. Du kennst mich seit… was? Fünfzehn Jahren?   
  &amp;nbsp;  
  René:  
  Ungefähr. Österreich-Zeit.&amp;nbsp;  
  Eine andere Epoche.  
   &amp;nbsp;   
   Sven:   
   Genau. Jetzt bist du seit Jahren in Deutschland. Und sag mir ehrlich:   
   Dieses Thema „Wilking und ich“ – das nervt doch, oder?   
  &amp;nbsp;  
  René (lacht trocken):  
  Natürlich nervt es. Wie oft hast Du mir das erzählt?  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
   Danke. Endlich sagt es mal jemand.   
  &amp;nbsp;  
  René:  
  Aber es nervt nicht wegen Dir. Es nervt, dass es nicht endet und dieses Machtgehabe des alten Mannes nervt.  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
   Der ist doch erst 72, im April&amp;nbsp;    ??    .   
   Du hast mit mir die Reste meines Eigentums abgeholt. Nachdem die Cheab es in diese drei Kisten presste. Du hast gesehen, was übrig war.   
  &amp;nbsp;  
  René:  
  Ja, und ich habe gesehen wie Du geweint hast.  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
   Die übergossenen Kundensachen. Farbe ausgeschüttet über meine Unterlagen,&amp;nbsp;   
   Zusammengeklebter Bauschutt und ihre benutzten Binden.   
   Dinge, die da nichts zu suchen hatten.   
   Wusstest Du eigentlich das die Cheab noch zweimal Zeug aus meinen Kisten geklaut hat, nachdem der Wilking der Polizei meldete das er alles ordnungsgemäß mit der Polizei verpackt hätte?   
  &amp;nbsp;  
  René:  
  Leider ja - der Angestellte der Firma schrieb das sogar in einer Erklärung und ich erinnere mich an die Unordnung. Das war Zerstörung pur. Respektlos und ehrverletztend.  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
   Und trotzdem sitzt du jetzt hier. Also frage ich mich:   
   Bist du genervt – oder bist du einfach nur nett?   
  &amp;nbsp;  
  René:  
  Weder noch.  
  Ich sitze hier, weil ich gesehen habe, dass du nicht verrückt bist und weil Du mir wichtig bist.  
  Aber in erster Linie um aufzustehen - denn ich weiß das Du den anderen Frauen Kraft gibst um zu kämpfen.  
  &amp;nbsp;  
   (kurze Pause)   
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
   Das bringt mich zur zweiten Frage.   
   Natürlich gibt es immer zwei Seiten. Ich bin nicht unschuldig.   
   Aber René – von heute auf morgen zu behaupten, man kenne mich, mich - Sven Appelt?   
   Mich zu ignorieren.   
   Die Polizei zu rufen und zu sagen, ich sei psychisch krank und dann lügen beide auch noch so extrem die Polizei an, als hätten beide nicht mehr alle Perlen am Rosenkranz.   
  &amp;nbsp;  
  René:  
  Das ist doch Betrug, und warum hat er als Gutachter, der sich für so „geil“ hält nicht einfach Dein Eigentum zurückgeben und seine Freundin ignoriert.  
  Die Cheab hat doch eh nichts, außer ihre Lügen!  
  Ich meine, die ist klein und unbedeutend.  
  Nicht einmal der Eisenberg beachtet die!  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
   Er ist ein alter, schwacher Mann, 71 und hat nachweislich nicht alle Nadeln an der Tanne, denn sonst hätte er wirklich nicht so gelogen, als Gutachter.   
   &amp;nbsp;   
   Und dann diese Geschichte…   
   Ich hätte vor ihrem Laden in meine Hand gekotet und das Schaufenster damit beschmiert.   
   Bei der Menge, was an der Tür klebte, frage ich mich bis heute wie viel Tage ich wohl nicht kacken war.&amp;nbsp;    ??    &amp;nbsp;Eine Woche ?&amp;nbsp;   
   Die Richter müssen bei diesen Lügen von den beiden auch nur noch lachen, bin ich mir sicher.   
   Eisenberg und dann diese beiden, das ist Satire in Reinform und besser als El Honzo.   
  &amp;nbsp;  
  René:  
  Das sagt mehr über den Erzähler als über dich.  
  Wer war das denn mit dem SCAT-Fetish?  
   &amp;nbsp;   
   Sven:   
   Na die Cheab selbst, dass hat doch die Zeugin in einer EV geschrieben.   
   Und dann rennt man zu einem Anwalt, der viel kostet und nichts klärt.   
   Im Gegenteil – die Glaubwürdigkeit seiner Mandanten hat er schön in Frage gestellt.   
   &amp;nbsp;   
   Daher vertraue ich keinen Anwälten, was bringen die eigentlich wirklich - außer hohe Rechnungen und Vergleiche.&amp;nbsp;    ??   
  &amp;nbsp;  
  René:  
  Du hast genau deshalb keinen Anwalt genommen.  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
   Genau. Weil ich gelernt habe:   
   Manchmal schützt dich kein Anwalt besser als die eigene Dokumentation und weil ich schauen wollte wie weit ich gehen kann.   
  &amp;nbsp;  
   (Sven nimmt ein Blatt Papier.)   
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
   Ich habe hier diese E-Mail von Andreas Wilking an Thomas W.   
   Was fällt dir als Erstes auf?   
  &amp;nbsp;  
  René:  
  Der Ton.  
  Die Erpressung.  
  Und diesen merkwürdigen und gestörten Vergleich mit der Stasi.  
  Wie alt ist denn dieser Thomas, auch so alt wie der Wilking, also über 70?  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
   Nein, Thomas ist das Gegenteil vom Wilking; jung, attraktiv und sportlich.   
   Daher, Thomas hätte ca. 14 Jahre alt gewesen sein müssen, als die Mauer viel.   
   Und Klar, die DDR hatte mehr Spitzel als Einwohner aber ich bin mir sicher, dass die DDR auch mit Thomas die Wende verpennt hätte.   
   &amp;nbsp;   
   Und ja - das sehe ich auch.   
   Stasi ist kein neutrales Wort. Das ist eine Herabsetzung.   
  &amp;nbsp;  
  René:  
  Natürlich. Niemand benutzt das zufällig.  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
   Der Wilking schon gar nicht, denk an seine verlogene EV vom 07.03.2024.   
   Wenn jemand anderen Stasi unterstellt, sagt er nicht: Ich erkläre.   
   Er sagt: Ich stelle mich über dich und das macht dieser Narzisstische Ältere Herr, sehr gerne und sehr oft.   
  &amp;nbsp;  
  René:  
  Es ist Machtsprache.  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
   Es ist die Sprache eines „dummen“ - Genau.   
   Und interessant ist ja: Wer sich so intensiv mit diesem Begriff beschäftigt, muss ihn innerlich sehr präsent haben.   
  &amp;nbsp;  
  René:  
  Oder er nutzt ihn, weil er weiß, dass er verletzt.  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
   Der, weiß doch gar nichts mehr, immerhin hat er vergessen das es mich gibt, der ihm für 30.000€ ein Kosmetisches Studio verkauft hat und er hat vergessen das er mich beklaut hat.   
   Demenz, das muss altersbedingte Demenz sein.   
   Demenz und Gutachten verträgt sich auch nicht, finde ich.   
  &amp;nbsp;  
  René:  
  Tschekisten.  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
   WAS?   
  &amp;nbsp;  
  René:  
  Tschekisten, Du fragtest was mir einfallen würde.&amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   Sven:&amp;nbsp;   
   Exakt.   
   Und jetzt wird es spannend.   
  &amp;nbsp;  
   (Musik leise im Hintergrund – ein fragmentarischer Hinweis auf das Lied „Der Tschekist“.)   
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
   Der Tschekist – historisch gesehen – ist keine romantische Figur.   
   Aber auch kein Comic-Bösewicht.   
   Er ist ein Instrument.   
   Ein Mensch, der sich einer Ideologie unterordnet.   
  &amp;nbsp;  
  René:  
  Eine Marionette.  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
   Nein und Ja, Genau.   
   Dzerzhinski als Vorbild: Heiligenlegende statt Lebenslauf   
   Der Mann wird als eine Art Schutzpatron der inneren Sicherheit inszeniert – inklusive Leidensnarrativ („Kerker, Verbannung…“) als Echtheitszertifikat.   
   Sarkastisch gesagt: Wer gelitten hat, kann später nicht unmenschlich sein – das ist hier die implizite Logik.   
   Und das macht aus politischer Polizei eine Berufung.   
   &amp;nbsp;   
   Und das Lied „Der Tschekist“ ist kein Loblied.   
   Es ist ein Porträt von Einsamkeit, Härte, Selbstaufgabe.   
   &amp;nbsp;   
   Das eigentliche Thema des Liedes: Identität   
   Das Lied ist weniger „Handlungsanweisung“ als Identitätsstiftung:   
   Du bist Erbe. Du trägst Banner. Du schützt Glück.   
   Wenn man unbedingt die These „nicht menschenverachtend“ vertreten will, dann so:   
   Es ist der Soundtrack einer Selbstwahrnehmung, in der man sich als Schutzschild der Republik empfindet – nicht als Gefahr.   
  &amp;nbsp;  
  René:  
  Das Lied beschreibt keinen Helden.  
  Es beschreibt jemanden, der funktioniert – und dabei verschwindet.  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
   Und deshalb frage ich mich:   
   Warum projiziert man das auf andere?   
   &amp;nbsp;   
   Wir halten Wacht“: romantisierte Fürsorge   
   „Wacht halten“ klingt wie Nachtwächter mit Thermoskanne – nicht wie Machtapparat.   
   In der Wohlfühl-Interpretation ist das keine Überwachung, sondern Achtsamkeit mit Uniform:   
   Nicht „Ich beobachte dich“, sondern „Ich passe auf dich auf“.   
   Das Lied verkauft Kontrolle als Fürsorge. Das ist die ganze Magie.   
   &amp;nbsp;   
   Und eigentlich das, was Wilking wollte, also vom Thomas W.&amp;nbsp;   
  &amp;nbsp;  
  René:  
  Wilking wollte absoluten Gehorsam?  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
   „Partei treu ergeben“: die moralische Abkürzung   
   Hier wird die Logik elegant vereinfacht:   
   Wenn die Partei „das Gute“ ist, dann ist Treue automatisch Tugend.   
   Das erspart lästige Einzelfallprüfungen wie: War das gerade gerecht? War das verhältnismäßig? War das menschlich?   
   Das Lied sagt: Moral ist geklärt – du musst nur noch loyal sein.   
  &amp;nbsp;  
  (Pause.)  
  &amp;nbsp;  
  René:  
  Vielleicht, weil man es selbst spürt.  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
   Ich sehe in Andreas keinen allmächtigen Strippenzieher.   
   Ich sehe einen Mann, der sich größer macht, weil er sich innerlich klein fühlt.   
   Einen Feigling, einen seelischen Verlierer und moralisch ein Wrack.   
   &amp;nbsp;   
   Der anderen Begriffe überstülpt, um nicht auf sich selbst schauen zu müssen.   
  &amp;nbsp;  
  René:  
  Das erklärt auch dieses permanente „Ich bin wer“, wie in der Aussage von März 2024.  
  Titel. Funktionen. Gutachter. Mehrheitsgesellschafter.  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
   Götterkomplex light.   
   Sehr deutsch. Sehr männlich. Sehr einsam.   
  &amp;nbsp;  
  René:  
  Und am Ende?  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
   Am Ende bleibt jemand, der sich erpressbar machte - weil er log und dachte schlauer als jeder andere zu sein.   
  &amp;nbsp;  
  René:  
  Nicht aus Liebe.  
  Nicht aus Stärke.  
  Sondern aus Angst.  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
   Nein - Heißes Herz - Kühler Kopf!   
   Der Kern-Claim: „Heißes Herz, kühler Kopf …“   
   Das ist der Slogan einer Behörde, die sich selbst gern als ethisch hochgerüstet verkauft: Gefühl ja – aber bitte normiert. Denken ja – aber bitte dienstfähig.   
   Und in dieser Lesart ist das Lied ein HR-Clip aus der Zeit, als man „Wertekodex“ noch als Marschtempo vertont hat.   
   Der Satz erinnert an das (auch außerhalb des Liedes zirkulierende) Motto mit „kühlem Kopf / warmem Herzen“.   
   &amp;nbsp;   
   Ein passendes Lied für einen einsamen, unglaublich unglücklichen und traurigen Mann - aber nicht für Thomas W.   
  &amp;nbsp;  
  René:  
  Dann ist sprichwörtlich der „Tschekist“ nicht der andere.&amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
   Sondern er selbst.   
   Vom Alter passt es - er war und ist zum Beispiel auch ein Fan von der Serie „Der Kommissar“ und „Der Alte“.   
   &amp;nbsp;   
  Sprachnachrichten von Zainab Hassan Wilking und ihrem Ehemann Andreas Wilking.&amp;nbsp;  Sven war zu der Zeit in den USA:  
 &amp;nbsp; 
      
 &amp;nbsp; 
   (Beide lachen kurz. Müdiges Lachen.)   
   &amp;nbsp;   
   Sven:   
   René, der Wein ist leer.   
  &amp;nbsp;  
  René:  
  Wie passend.  
  &amp;nbsp;  
   Sven:   
   Wein zu Ende und Mail zerlegt!   
   Danke dir.   
   Beim nächsten Mal analysiere ich mit Sara die Mail an die Vereinsmitglieder.   
   Das wird… unterhaltsam.   
  &amp;nbsp;  
  René:  
  Schade, darauf hätte ich Bock gehabt.  
  &amp;nbsp;  
   Sven:&amp;nbsp;   
   Eigentlich müsste ich das mit diesem Christian W. machen - denn schließlich stellt der Wilking ihn in seiner perfiden narzisstischen Art - bloß. Was vorher 3 wussten wissen jetzt wohl 200 Mitglieder, oder weniger oder vielleicht sogar mehr.   
  &amp;nbsp;  
  (Abblende.)  
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
  &amp;nbsp;  
                ]]>
            </content>

                            <updated>2025-12-14T05:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">AUF EIN GLAS WEIN ! - Folge 2 - Dagmar</title>
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                                            Ein Gewaltschutzverfahren als Geschäftsidee Mann, Mann, Mann, Mann, Mann. Auf was sogenannte Star-Anwälte alles kommen, wenn die Mandanten ausgehen. 
                                        ]]>
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            <content type="html">
                <![CDATA[
                    Auf ein Glas Wein    
   &amp;nbsp;   
   Auf ein Glas Wein ist ein schriftliches Podcast-Format von Sven Appelt.   
   In essayistischen Dialogen spricht Appelt mit engen Freunden über Konflikte, Macht, Projektion, Sprache und die Absurditäten persönlicher wie institutioneller Auseinandersetzungen.   
   &amp;nbsp;   
   Ausgangspunkt sind reale Dokumente – E-Mails, Briefe, Sprachnachrichten – die nicht als Beweise, sondern als Erzählmaterial dienen. Mit schwarzem Humor, Sarkasmus und analytischer Schärfe werden Narrative seziert, Selbstbilder entlarvt und historische Begriffe (wie etwa Stasi, Tschekisten, Loyalität, Staat) in ihrer rhetorischen Funktion hinterfragt.   
   &amp;nbsp;   
   Begleitet von Musik und bewusst ohne therapeutischen Anspruch ist Auf ein Glas Wein kein Versöhnungsformat, sondern ein Gedächtnisraum: für Gespräche, die man eigentlich beenden möchte – aber nicht kann, solange sie Wirkung entfalten.   
  &amp;nbsp;  
    Es beginnt immer gleichbleibend Langweilig...    
    &amp;nbsp;    
   Er heißt Sven.   
   Und das hier ist kein Gespräch, das etwas lösen will.   
   &amp;nbsp;   
   Er sitzt an einem Tisch.   
   Da steht ein Flasche Wein.   
   Manchmal auch zwei.   
   Mehr Rahmen braucht es nicht.   
   &amp;nbsp;   
   Sven lädt Menschen ein, die er kennt.   
   Freunde. Wegbegleiter. Leute, die geblieben sind.   
   Nicht, weil alles leicht war –   
   sondern weil nicht alles leicht war.   
   &amp;nbsp;   
   Sie reden über Dinge, über die man eigentlich nicht mehr reden möchte.   
   Aber muss.   
   Weil sie sonst nicht verschwinden.   
   &amp;nbsp;   
   Es wird ruhig.   
   Es wird unangenehm.   
   Manchmal auch komisch.   
   Meistens gleichzeitig.   
   &amp;nbsp;   
   Das hier ist kein Podcast mit Antworten.   
   Das hier ist ein Ort, an dem Erinnerungen ausgesprochen werden dürfen,   
   ohne dass jemand klatscht oder heilt.   
   &amp;nbsp;   
   Wenn es sich schief anfühlt,   
   ist es wahrscheinlich richtig.   
 &amp;nbsp; 
   ------------------------------------   
   &amp;nbsp;   
     Heute sitzt ihm Dagmar gegenüber.     
     Der Wein ist offen.     
   &amp;nbsp;   
     Das Gespräch kann beginnen -&amp;nbsp;          Auf ein Glas Wein – Folge 2       
   Sven Appelt im Gespräch mit Dagmar.   
    &amp;nbsp;    
   Ein Tisch. Zwei Gläser. Der Wein ist offen, das Thema eigentlich geschlossen – wären da nicht die Realität und Andreas Wilking.   
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
   Oh, Sven … was hast du uns denn heute für einen schönen Wein mitgebracht?   
  &amp;nbsp;  
  Sven:  
  Das ist ein Regaleali. Ein italienischer Rotwein.  
  Den bekommst du in der Metro. Relativ günstig – aber wirklich gut.  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
   Ach, schön. Woher kennst du den?   
  &amp;nbsp;  
  Sven:  
  Aus dem Cibo Matto. Damals in Mitte.  
  Ein tolles In-Restaurant. Gibt’s leider nicht mehr.  
  Probier mal.  
  &amp;nbsp;  
  (Dagmar nimmt einen Schluck.)  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
   Der ist wirklich gut.   
   Sag mal … warum bin ich eigentlich genau hier?   
   &amp;nbsp;   
  Sven:  
  Warum bist du wohl hier, Dagmar?  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
   Wegen unserer „ehrlichen“ Freunde.   
   Den Wilkings?   
  &amp;nbsp;  
  Sven:  
  Unter anderem.  
  Eher wegen der Frage der Glaubwürdigkeit.  
  Von Zainab Hassan Wilking.  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
   Glaubwürdigkeit?   
   Oh mein Gott. Die Frau ist doch komplett unglaubwürdig.   
   Das hat doch inzwischen sogar diese Ina-Maria-Polizistin in der E-Mail bestätigt.   
  &amp;nbsp;  
  Sven:  
  Richtig.  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
   Woher weißt du das eigentlich?   
  &amp;nbsp;  
  Sven:  
  Mit Ina-Maria?  
  Ich habe ihre E-Mail gelesen.  
  Ich glaube, ich habe sie Dir dann weitergeleitet.  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
   Stimmt.   
   Da hat sie ja sogar ein Fragezeichen hinter „Glaubwürdigkeit“ gesetzt.   
   Ganz ehrlich – das hätte ich auch gemacht.   
   Die Frau lügt schneller, als ein Pferd laufen kann.   
   Oder schneller, als Andreas Wilking ein Gutachten unterschreiben kann.   
  &amp;nbsp;  
  (Beide lachen.)  
  &amp;nbsp;  
  Sven:  
  Dagmar, wir sind heute aber nicht hier, um uns an ihnen abzuarbeiten.  
  Wir sind hier, um einen konkreten Vorwurf anzuschauen.  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
   Ach ja.   
   Der gestohlene Mietvertrag in der Anklageschrift von der Akgüc?   
  &amp;nbsp;  
  Sven:  
  Genau.  
  Gehen wir das sauber durch.  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
   Also.   
   Den Mietvertrag – wer hat den denn jetzt?   
   Den hat doch die Staatsanwaltschaft?   
   Den hat doch die Cheab am 8. November 2023 aus dem Atelier mitgenommen,   
   und diese Dana Mundelius hat den doch der Staatsanwaltschaft übergeben, oder?   
  &amp;nbsp;  
  Sven:  
  Was ist damals eigentlich genau noch alles verschwunden?  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
   Alles.   
   Die Bürosachen.   
   Die Buchhaltung.   
   Warenunterlagen.   
   Firmenunterlagen.   
   PayPal-Zugänge.   
   Kontozugangsdaten.   
   Bankunterlagen.   
   Die Cheab hat doch sogar das Firmenhandy und das MacBook geklaut.   
  &amp;nbsp;  
  Sven:  
  Und der Mietvertrag?  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
   Der war dabei.   
   Und den hat sie dann dieser Polizistin gegeben.   
   Dana Mundelius, so ’ne Polizistin aus dem Osten.   
  &amp;nbsp;  
  Sven:  
  Oh Gott – Dana, die Quasselstrippe des LKA.  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
   Genau.   
   Die hat mich später angeschrieben und gefragt,   
   ob ich den Mietvertrag gefälscht hätte,   
   da die verlogene Cheab dies behauptete.   
  &amp;nbsp;  
  Sven:  
  Hast du geantwortet?  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
   Ja, klar!   
   Warum sollte ich etwa nicht?   
   Ich habe ihn ja nicht gefälscht,   
   und außerdem hast du da gewohnt.   
  &amp;nbsp;  
  Sven:  
  Gewohnt habe ich da nur bis zum 08.11.2023,  
  bis die Wilkings ihre Medikamente nicht mehr vertragen haben  
  und dachten, die Welt aus der Fasanenstraße zu erobern.  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
   Ich weiß noch, wie die Cheab selbst den Vertrag geschrieben hat.   
   Ich weiß das noch genau.   
   Sie hat dein iPad genommen,   
   hat im Internet recherchiert   
   und sich als Vermieterin ausgegeben,   
   obwohl das Wilking hätte machen müssen.   
   Hat sie das iPad auch geklaut?   
  &amp;nbsp;  
  Sven:  
  Nein, das nicht.  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
   Okay.   
   Dass die Staatsanwaltschaft aber den geklauten Vertrag verwendet, ist komisch.   
   Das ist doch absurd.   
  &amp;nbsp;  
  Sven:  
  Sie wollten mir doch „Einmietbetrug“ anhängen,  
  das hat sich garantiert diese Mundelius ausgedacht.  
  Man kann der einfachen LKA-Beamtin allerdings nicht wirklich einen Vorwurf machen.  
  Die Mundelius ist überfordert, nicht entsprechend ausgebildet,  
  nicht studiert und dazu unterbezahlt – für das, was sie tut.  
  Ich finde es eh gefährlich,  
  wenn ein Apologet die Arbeit eines Staatsanwalts übernehmen muss,  
  nur weil in Deutschland Personal fehlt.  
  Für diese Akgüc war das eine einfache Lösung.  
  Sie musste nicht wirklich Zeitaufwand betreiben,  
  und durch die Meineide des Gutachters Wilking  
  hat jeder gedacht, dass ich der „Böse“ bin.  
  Niemand hätte gedacht,  
  dass ich nicht locker lasse, um mein Eigentum zurückzubekommen.  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
   Natürlich.   
   Was dachten die denn?   
   Und die Wilkings wollten nur,   
   dass die Polizei ihnen glaubt,   
   um das gestohlene Eigentum zu behalten –   
   sehr erbärmlich eigentlich, das ganze Spiel.   
  &amp;nbsp;  
  Sven:  
  Das Lichtsystem allein lag bei über 3.000 Euro.  
  Klar will so einer wie Wilking das nicht hergeben.  
  Die Wilkings denken nicht normal.  
  Die leben in ihrer eigenen Welt  
  und denken, dass alle um sie herum dumm sind.  
  Mich langweilen diese beiden armen Menschen langsam.  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
   Ganz genau.   
   Und das Vorhangsystem auf Maß – über 3.500 Euro.   
   Das wollte sie natürlich nicht zurückgeben.   
  &amp;nbsp;  
  Sven:  
  Aber Eigentum bleibt Eigentum.  
  Und eine sehr einfache Wilking bleibt eine sehr einfache Wilking.  
  Die erste Frau Wilking ist toll.  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
   Kennst du sie?   
  &amp;nbsp;  
  Sven:  
  Erst im März 2026.&amp;nbsp;  ??  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
   Sag mal, Sven –   
   was ist bei dieser Frau eigentlich nicht richtig?   
  &amp;nbsp;  
  Sven:  
  Bei der neuen Frau Wilking –  
  das fragt sich inzwischen jeder.  
  Sogar Frau Lange von der Polizei  
  macht sich über die Glaubwürdigkeit von Zainab Hassan lustig.  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
   Ich frage mich ehrlich gesagt viel mehr,   
   was bei der Polizei bis jetzt auch nicht richtig lief.   
  &amp;nbsp;  
  Sven:  
  Warum?  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
   Weil die Wilkings behauptet hatten,   
   die Polizei hätte beim Einpacken geholfen   
   und alles beaufsichtigt.   
   Für was hält sich Andreas Wilking eigentlich –   
   für eine Art „König“, der alles darf und kann?   
  &amp;nbsp;  
  Sven:  
  Also Billard oder Snooker kann er schon mal nicht spielen,  
  trotz 3.000-Euro-Kö.  
  Schwimmen kann er auch.  
  Er war zum Beispiel ständig 17. bei den Senioren –  
  das will schon was heißen.  
  Er glaubt halt,  
  als Gutachter glaube ihm jeder,  
  was rechtlich unmöglich ist.  
  &amp;nbsp;  
  Und die drei Polizisten vom Abschnitt 25  
  haben doch bestätigt,  
  dass beide Unwahrheiten gesagt haben.  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
   Eben.   
   Dafür braucht es immer einen Gerichtsvollzieher.   
   Und das weiß doch jeder,   
   außer Fatma Akgüc,   
   die alles glaubt, solange es nach wenig Arbeit klingt.   
  &amp;nbsp;  
  Sven:  
  Fatima – sie heißt Fatima –  
  ist 44  
  und hat genau 3,4 Examenspunkte  
  und ist somit Volljuristin  
  bei der Berliner Staatsanwaltschaft.  
  Mit 3,4 Punkten ist sie noch eine Gute,  
  also über dem Durchschnitt von 3,8.  
  Da Andreas und Zainab Hassan nur gelogen haben,  
  gibt es jetzt auch die Verhandlung im Januar.  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
   Sven …   
   warum lügen die beiden eigentlich so konsequent?   
  &amp;nbsp;  
  Sven:  
  Weil sie sich selbst schützen müssen.  
  Ihr Anwalt Kai Kempgens bestärkt beide auch darin,  
  das muss er auch,  
  denn nachweislich weiß er seit dem 03.08.2024  
  von den Lügen seiner Mandanten.  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
   Ich will gar nicht wissen,   
   was da alles noch dranhängt.   
   Auch mit den anderen Frauen aus diesem Kosmetikstudio   
   und der armen kleinen Maria.   
   Weißt du noch,   
   als Andreas dein Atelier im Sommer ’23 vermessen hatte?   
   Sie war dabei,   
   und ich persönlich empfand die Situation   
   als ganz unangenehm und nicht passend.   
  &amp;nbsp;  
  Sven:  
  Dagmar, er ist ihr Stiefvater,  
  und er hat sie an der Hand gehabt,  
  weil sie erst 13 Jahre alt war  
  und sich im Atelier unwohl fühlte.  
  Du hast dich bei Zainab Hassan auch unwohl gefühlt.  
  Okay, du hast dort auch  
  so unwürdige Dinge erleben müssen  
  durch diese sich selbsternannte Hexe.  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
   Ja.   
   Weißt du noch,   
   als sie mir verboten hat, auf Toilette zu gehen?   
  &amp;nbsp;  
  Sven:  
  Natürlich.  
  Weil die Kunden, die es nicht gab,  
  sich von dir gestört fühlen könnten –  
  aber helfen durftest du ihr immer.  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
   Und diese Glaswand –   
   weißt du noch, als Andreas ausgerastet ist,   
   weil sie nicht einmal richtig messen konnte?   
   7.000 Euro.   
   Oval.   
   Und dann komplett falsch vermessen.   
   Alles für den Arsch.   
  &amp;nbsp;  
  Sven:  
  Karma.  
  Die Glaswand im Studio&amp;nbsp;  ??  ,  
  sodass man später nicht mehr  
  um die Kundin im Stuhl herumlaufen konnte.  
  Die konnte echt nur gut Französisch.  
  Als arabische Frau  
  konnte sie das aber wirklich gut.  
  Ich weiß noch,  
  dass sie Reiner Meier, dem Architekten,  
  die Schuld daran gab.  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
   Ganz genau.   
   Sag mal ehrlich –   
   die ist doch nicht besonders intelligent, oder?   
  &amp;nbsp;  
  Sven:  
  Sie kann sehr gut Französisch sprechen,  
  sogar besser als Deutsch.  
  Und meine Füße hat sie gut behandelt,  
  das muss man wirklich sagen.  
  Und ihr jetziger Ehemann, Andreas Wilking,  
  sagte bereits 2020 oder sogar früher:  
  „Sie ist vieles – aber nicht helle.“  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
   Warum sagte Andreas das früher über sie?   
   Dass da immer jemand „mitläuft“.   
  &amp;nbsp;  
  Sven:  
  Das prüft gerade das LKA.  
  Dazu darf ich nichts sagen oder schreiben,  
  das kam ausdrücklich vom Staatsanwalt.  
  Was ich sagen darf:  
  Er erklärte es so:  
  „Sie ist eifersüchtig  
  und dadurch cholerisch  
  und lügt.  
  Sie lügt, um ihren Willen zu bekommen.“  
  &amp;nbsp;  
  „Narzisstisch“ –  
  das sagte er nicht, Dagmar.  
  Das sagte eine Richterin  
  und das LKA.  
  &amp;nbsp;  
  (Stille.)  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
   Das ist schon krank, oder?   
   Was ist Narzissmus?   
  &amp;nbsp;  
  Sven:  
  Ja.  
  Und genau deshalb müssen wir darüber sprechen.  
  &amp;nbsp;  
  Jemandem wegen Narzissmus zu benennen ist aus psychologischer Sicht keine Beleidigung,  
  da es ein Persönlichkeitsmuster ist, das sich um ein extrem fragiles Selbstbild dreht.  
  Ein Mensch mit narzisstischen Strukturen wirkt nach außen oft überlegen, sicher oder dominant –  
  innerlich ist dieses Selbstbild jedoch instabil und abhängig von ständiger Bestätigung.  
  &amp;nbsp;  
  Das zentrale Problem ist Schuld.  
  Narzisstisch geprägte Menschen können Schuld kaum aushalten.  
  Nicht, weil sie sie nicht verstehen,  
  sondern weil Schuld das innere Bild von Kontrolle, Bedeutung oder Überlegenheit zerstören würde.  
  &amp;nbsp;  
  Um dieses Bild zu schützen, passiert Folgendes:  
  Die Realität wird umgedeutet.  
  Aussagen ändern sich.  
  Verantwortung wird verschoben.  
  Andere Menschen werden zu Tätern erklärt,  
  damit man selbst Opfer bleiben kann.  
  &amp;nbsp;  
  Besonders deutlich wird Narzissmus nicht bei Einzelpersonen,  
  sondern in Beziehungssystemen – also bei Paaren oder Familien.  
  Dort stabilisieren sich die Beteiligten gegenseitig:  
  durch gemeinsame Erzählungen,  
  durch wechselnde Schuldzuweisungen,  
  durch das systematische Infragestellen anderer.  
  &amp;nbsp;  
  Nach außen widersprechen sie sich oft.  
  Nach innen brauchen sie einander zwingend.  
  Nicht aus Nähe oder Liebe,  
  sondern aus Abhängigkeit.  
  &amp;nbsp;  
  Im Fall der Familie Wilking zeigt sich genau dieses Muster:  
  Aussagen ändern sich je nach Situation.  
  Gegenseitige Vorwürfe existieren,  
  werden aber immer dann relativiert,  
  wenn es darum geht, ein gemeinsames Bild aufrechtzuerhalten.  
  &amp;nbsp;  
  Das Ziel ist nicht Wahrheit.  
  Das Ziel ist Selbsterhalt.  
  &amp;nbsp;  
  Das Gefährliche daran ist nicht das Ego.  
  Das Gefährliche ist,  
  dass Wahrheit zur Verhandlungsmasse wird  
  und selbst Institutionen in diese Dynamik hineingezogen werden können.  
  &amp;nbsp;  
  Und genau deshalb  
  muss man darüber sprechen.  
  Nicht emotional.  
  Nicht laut.  
  Sondern ruhig.  
  Und sauber.  
  &amp;nbsp;  
  Wenn der Staat mit unzureichend qualifizierten Juristen gegen hochqualifizierte Gegenseiten antritt, ist das kein Ausdruck von Rechtsstaatlichkeit, sondern von struktureller Fehlplanung – deren Kosten am Ende die Allgemeinheit trägt.  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
   Das verstehe ich nicht!   
  &amp;nbsp;  
  Sven:  
  Es wäre dringend geboten, die Zugangshürden im juristischen Staatsexamen neu zu justieren. Ein Rechtsstaat, also Deutschland kann es sich auf Dauer nicht leisten, seine Verfahren von den schwächsten Absolventen (Staatsanwälte) führen zu lassen, während er sich zugleich mit den leistungsstärksten und bestausgebildeten Akteuren (Anwälte in einer Kanzlei) auseinandersetzen muss – und am Ende die Kosten struktureller Inkompetenz selbst trägt (Ergebnis eines eingestellten Verfahrens).  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
   Wir haben das Lied vergessen!   
  &amp;nbsp;  
  Sven:  
  Stimmt, ich wollte Agony von Paloma Faith analysieren.  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
   Sven, wenn man Agony von Paloma Faith hört – worum geht es da eigentlich im Kern? Um Liebe?   
  &amp;nbsp;  
  Sven:  
  Nein. Agony handelt nicht von Liebe, sondern von einem Zustand.  
  Liebe ist darin kein Ort der Sicherheit, sondern ein Dauerzustand von innerer Spannung.  
  Schmerz ist nicht die Ausnahme, sondern das Fundament.  
  Übertragen auf die Wilkings bedeutet das: Beziehung wird nicht als Verbindung gelebt,  
  sondern als permanenter Krisenmodus, der überhaupt erst Halt gibt.  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
   Im Song geht es viel um Nähe – aber sie fühlt sich ungesund an. Woran liegt das?   
  &amp;nbsp;  
  Sven:  
  Weil Nähe dort nicht aus Vertrauen entsteht, sondern aus Kontrolle.  
  In Agony ist Nähe ein Festhalten, kein Halten.  
  Übertragen heißt das: Kontrolle ersetzt Sicherheit.  
  Wer bestimmt, was wahr ist, wer Opfer ist, wer schuld ist –  
  der fühlt sich kurzfristig stabil.  
  Das sehen wir auch in der beschriebenen Dynamik der Wilkings:  
  Es geht weniger um Klärung als um Deutungshoheit.  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
   Der Schmerz wirkt fast wie ein Teil der Identität. Ist das typisch?   
  &amp;nbsp;  
  Sven:  
  Ja. In Agony wird Leid zur Identität.  
  Ohne Schmerz fehlt das Selbstgefühl.  
  Übertragen auf die Wilkings zeigt sich genau das:  
  Der Opferstatus wird immer wieder neu erzeugt,  
  weil er Struktur gibt.  
  Widersprüche sind dabei kein Problem –  
  sie ermöglichen, je nach Situation Opfer oder Ankläger zu sein.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
   Der Song kommt nie wirklich zu einem Ende. Warum dreht er sich im Kreis?   
  &amp;nbsp;  
  Sven:  
  Weil er keine Entwicklung kennt.  
  Agony ist zirkulär: Vorwurf, Rückzug, Annäherung, erneuter Vorwurf.  
  Keine Auflösung, keine Katharsis.  
  Übertragen heißt das: Auch hier gibt es kein echtes Ziel.  
  Anschuldigung wird relativiert, relativierte Schuld wird neu verpackt –  
  und der Kreislauf beginnt von vorn.  
  Das System lebt von Wiederholung, nicht von Wahrheit.  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
   Und was ist am Ende das Gefährlichste an dieser Dynamik?   
  &amp;nbsp;  
  Sven:  
  Dass Beziehung zur Bühne wird.  
  In Agony ist der andere keine Person mehr,  
  sondern Projektionsfläche.  
  Übertragen auf die Wilkings heißt das:  
  Auch Institutionen, Verfahren und Dritte  
  werden Teil dieser Bühne.  
  Wahrheit wird inszeniert, nicht gesucht.  
  Und genau da wird es gefährlich –  
  weil aus privater Dynamik plötzlich ein öffentliches Problem wird.  
  &amp;nbsp;  
   Dagmar:   
   Also ist Agony mehr als nur ein trauriger Song?   
  &amp;nbsp;  
  Sven:  
  Ja.  
  Es ist kein Trennungssong,  
  sondern ein Diagnose-Song.  
  Er beschreibt, wie Beziehungen kippen,  
  wenn Schmerz zur Währung wird  
  und Konflikt die einzige Form von Stabilität ist.  
  &amp;nbsp;  
 &amp;nbsp; 
  Rechtlicher Hinweis / Bildquellenangabe  
  &amp;nbsp;  
  Sämtliche Urheber- und Nutzungsrechte an den verwendeten Bildern liegen ausschließlich bei Sven Appelt.  
  Die Bilder wurden von Sven Appelt erstellt bzw. basieren auf von ihm angefertigten Originalaufnahmen.  
  &amp;nbsp;  
  Der gestalterische Ansatz, insbesondere die Verwendung eines lebhaften Pinktons, ist eine bewusste künstlerische Entscheidung von Sven Appelt. Diese Farbwahl steht im Zusammenhang mit einer persönlichen Bezugnahme auf Johannes Eisenberg, der als großer Befürworter und Liebhaber dieser Farbe bekannt ist. In diesem Kontext hatte Sven Appelt Johannes Eisenberg bereits vorgeschlagen, für ihn eine Robe in lebhaftem Pink anzufertigen.  
  &amp;nbsp;  
  Die dargestellten vier Charaktere von Zainab Hassan Wilking sind künstlerische Interpretationen und beziehen sich auf Originalfotos, die im Zusammenhang mit Sven Appelt entstanden sind. Die Darstellungen stellen keine Tatsachenbehauptungen dar, sondern eine künstlerische Auseinandersetzung mit realen Bildmotiven.  
  &amp;nbsp;  
  Eine weitergehende Nutzung, Vervielfältigung oder Bearbeitung der Bilder ist ohne ausdrückliche Zustimmung von Sven Appelt nicht gestattet.  
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                    Auf ein Glas Wein    
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  Auf ein Glas Wein ist ein schriftliches Podcast-Format von Sven Appelt.  
  In essayistischen Dialogen spricht Appelt mit engen Freunden über Konflikte, Macht, Projektion, Sprache und die Absurditäten persönlicher wie institutioneller Auseinandersetzungen.  
  &amp;nbsp;  
  Ausgangspunkt sind reale Dokumente – E-Mails, Briefe, Sprachnachrichten – die nicht als Beweise, sondern als Erzählmaterial dienen. Mit schwarzem Humor, Sarkasmus und analytischer Schärfe werden Narrative seziert, Selbstbilder entlarvt und historische Begriffe (wie etwa Stasi, Tschekisten, Loyalität, Staat) in ihrer rhetorischen Funktion hinterfragt.  
  &amp;nbsp;  
  Begleitet von Musik und bewusst ohne therapeutischen Anspruch ist Auf ein Glas Wein kein Versöhnungsformat, sondern ein Gedächtnisraum: für Gespräche, die man eigentlich beenden möchte – aber nicht kann, solange sie Wirkung entfalten.  
  &amp;nbsp;  
    Es beginnt immer gleichbleibend Langweilig...    
  &amp;nbsp;  
  Er heißt Sven.  
  Und das hier ist kein Gespräch, das etwas lösen will.  
  &amp;nbsp;  
  Er sitzt an einem Tisch.  
  Da steht ein Flasche Wein.  
  Manchmal auch zwei.  
  Mehr Rahmen braucht es nicht.  
  &amp;nbsp;  
  Sven lädt Menschen ein, die er kennt.  
  Freunde. Wegbegleiter. Leute, die geblieben sind.  
  Nicht, weil alles leicht war –  
  sondern weil nicht alles leicht war.  
  &amp;nbsp;  
  Sie reden über Dinge, über die man eigentlich nicht mehr reden möchte.  
  Aber muss.  
  Weil sie sonst nicht verschwinden.  
  &amp;nbsp;  
  Es wird ruhig.  
  Es wird unangenehm.  
  Manchmal auch komisch.  
  Meistens gleichzeitig.  
  &amp;nbsp;  
  Das hier ist kein Podcast mit Antworten.  
  Das hier ist ein Ort, an dem Erinnerungen ausgesprochen werden dürfen,  
  ohne dass jemand klatscht oder heilt.  
  &amp;nbsp;  
  Wenn es sich schief anfühlt,  
  ist es wahrscheinlich richtig.  
  &amp;nbsp;  
   Heute ist alles etwas anders, denn heute trifft Sara auf Sven und die Stühle werden getauscht.   
  &amp;nbsp;  
   Der Wein ist offen.   
  &amp;nbsp;  
   Das Gespräch kann beginnen -&amp;nbsp;Auf ein Glas Wein – Folge 3   
  &amp;nbsp;  
   Sara im Gespräch mit Sven Appelt.   
 &amp;nbsp; 
  Sara:  
  „Ich fange mal ganz unromantisch an:  
  Was ist das für ein lächerliches Schreiben?“  
  &amp;nbsp;  
  Sven:  
  Das neueste Werk von Kempgens – voll an ironischen Aussagen, die mehr seiner Fantasie als der Realität entsprechen. Strafverteidiger-Lyrik halt: immer Drama, aber keine Dramaturgie.  
  &amp;nbsp;  
  Sara:  
  Solltest Du ins Gefängnis?  
  Also wirklich – nicht gefühlt, nicht emotional, sondern ganz nüchtern betrachtet:  
  Solltest Du für das, was Du getan hast, dermaßen bestraft werden?  
  &amp;nbsp;  
  Sven:  
  Na ja, Sara, sagen wir es mal so – Du kennst mich.  
  Es ist ja nicht so, dass ich im Supermarkt eine Rolle Drops geklaut habe.  
  &amp;nbsp;  
  Ich habe am 22.02.24 eine erste Aufforderung erhalten, ausgesprochen von Frau Dr. Röpert. Diese Aufforderung habe ich zwar ernst genommen, allerdings habe ich innerhalb von fünf Monaten an Frau Cheab zwei Nachrichten gesendet. Das kostete mich 150,00 €.  
  &amp;nbsp;  
  Im August 2024 habe ich mich dann wieder widersetzt und sechs bis sieben E-Mails geschrieben – an Cheab und Wilking.  
  Das Ganze hat mich, glaube ich, dann noch einmal rund 150,00 € gekostet – glaube ich.  
  &amp;nbsp;  
  Und dann – ich weiß ehrlich gesagt bis heute nicht genau warum – kam Kai Kempgens wieder auf die Idee, das Ganze neu aufzurollen.  
  Vermutlich, weil man davon ausgegangen ist, dass die Sache abgelaufen sei und man jetzt wieder von vorne anfangen könne. Oder weil schlicht seine Honorare so schön hoch sind.  
  &amp;nbsp;  
  Ich habe dann wohl erneut weitere E-Mails geschrieben – an ihn.  
  Andreas Wilking habe ich ehrlich gesagt nie ernst genommen. Kann man auch nicht, sollte man auch nicht und werde ich auch nicht.  
  &amp;nbsp;  
  Und dann wurde es absurd.  
  Herr Kempgens wandte sich erneut an das Gericht und gab dabei Adressen an, an denen ich mich nie aufgehalten habe.  
  Adressen, die faktisch nicht existieren.  
  Er behauptete, ich würde im Privatjet nach Südafrika fliegen und mein Geld vor ihm verstecken.  
  &amp;nbsp;  
  Sara:  
  Stimmt, das hast Du mir sogar gezeigt.  
  Ist der Richter darauf eingegangen?  
  &amp;nbsp;  
  Sven:  
  Auf diese Geschichte aus dem Hause EKSK?  
  Mit Sicherheit nicht!  
  &amp;nbsp;  
  Ich glaube, nachdem Kempgens dem Richter die „Kacke-Geschichte mit dem Schaufenster“ vorgetragen hat, war dieser raus – also der Richter.  
  &amp;nbsp;  
  (Beide lachen.)  
  &amp;nbsp;  
  Bis heute wird behauptet, ich würde irgendwo in Brandenburg leben und mit einem Privatjet von A nach B fliegen.  
  Ich sei reicher als Kempgens und auch noch attraktiver – obwohl das ja sogar stimmt. Charakterlich definitiv.  
  &amp;nbsp;  
  Man muss das einmal aussprechen, um zu merken, wie grotesk das ist.  
  Kempgens redet seine Mandanten um Kopf und Kragen – und wird fürstlich dafür honoriert.  
  &amp;nbsp;  
  Am 28. Mai 2025 kam dann dieser eine Beschluss – oder zwei Beschlüsse.  
  Und um genau diesen einen oder zwei Beschlüsse geht es eigentlich die ganze Zeit.  
  Um nichts anderes.  
  &amp;nbsp;  
  Dieser Beschluss wurde genutzt, um mit mir hausieren zu gehen.  
  Um mich als polizeibekannten Psychopathen darzustellen – das weißt Du ja.  
  Und um sich, als Andreas Wilking, gänzlich selbst als unglaubwürdig zu entlarven.  
  &amp;nbsp;  
  Die spätere Verhandlung im Dezember 2025 resultierte einzig daraus, dass ich wieder mein Eigentum zurückgefordert habe – und das nach der Aussage von Kempgens nicht darf.  
  Kempgens verbietet mir ein Grundgesetz. Und ob er das darf, entscheidet nun ein weiteres Gericht.  
  &amp;nbsp;  
  Mehr habe ich nicht getan.  
  Weder habe ich „Kacke an ihren Laden bemalt“, noch sie eine „Hartgeld-Nutte“ genannt.  
  &amp;nbsp;  
  Ich habe niemanden beleidigt.  
  Niemanden beschimpft.  
  Niemanden bedroht – so das Urteil von Herrn Dr. Ammann.  
  &amp;nbsp;  
  Ich habe ironisch und sarkastisch geschrieben, ja.  
  Ich gehe mit meinen Mails auf die Nerven, ja.  
  Ich habe Kempgens provoziert, bis seine Mandanten sich verraten haben, ja.  
  Ich bin stolz darauf, ja.  
  Ich würde es weiterhin tun? Nein.  
  &amp;nbsp;  
  Denn nun ist so viel geschrieben, bewiesen und bestätigt, dass selbst die Staatsanwaltschaft es nicht mehr übersehen kann – und die können verdammt blind sein.  
  &amp;nbsp;  
  Genau dagegen habe ich mich gewehrt.  
  Mit Gesprächen, Interviews und all den Sprachnachrichten meines persönlichen WhatsApps.  
  &amp;nbsp;  
  Und dann, am 15.01.2026, hat Dr. Ammann zu Recht gesagt:  
  „Herr Appelt, wir müssen hier jetzt endlich ein Ende finden, sonst geht das immer weiter.“  
  &amp;nbsp;  
  Ich habe gesagt:  
  Na gut, dann finden wir jetzt offiziell ein Ende.  
  &amp;nbsp;  
  Sara:  
  Und das sind dann – theoretisch – diese sieben Nächte,  
  während Herr Kempgens ursprünglich 40 Tage wollte.  
  &amp;nbsp;  
  Sven:  
  Also verdammt ja, ich habe die beiden genervt und für meine Kunden gekämpft.  
  Denn die Wilkings haben ja absichtlich mein Eigentum und das meiner Kunden zerstört, gestohlen und sogar teilweise an Dich weitergegeben.  
  Und selbstverständlich würde ich dafür sieben Nächte in einem Gefängnis schlafen.  
  &amp;nbsp;  
  Überlege Dir, welche Stories man danach machen könnte:  
  „Zivilcourage trifft auf EKSK“,  
  „Go for Jony“  
  oder  
  „Eine Nacht für die Wahrheit“.  
  &amp;nbsp;  
  Sara:  
  „Okay.  
  Selbst wenn ein Richter sieben Nächte Gefängnis verhängt –  
  was heißt das eigentlich?  
  Ist das Strafe?  
  Ist das Symbolik?  
  Oder ist das eher so eine Art pädagogischer Zeigefinger mit Handschellen?“  
  &amp;nbsp;  
  Sven:  
  Der Richter hat dem Wunsch nach 40 Tagen selbstverständlich nicht entsprochen – wie auch.  
  Ich bin kein Stalker, kein Narzisst und ich habe keine gestörte Persönlichkeit oder mehrere, wie Zainab Cheab.  
  &amp;nbsp;  
  (Beide lachen.)  
  &amp;nbsp;  
  Sara:  
  Aber das brachte er vor!  
  &amp;nbsp;  
  Sven:  
  Kempgens? Klar.  
  Der ist auch noch Hobbypsychologe – vielleicht, um sich selbst oder seine Mandanten besser zu verstehen.  
  &amp;nbsp;  
  (Beide lachen wieder.)  
  &amp;nbsp;  
  Und auch verständlich, denn durch seine eigenen Mandanten hatte er ja auch keinen Bezug zu anderen, normalen Menschen.  
  &amp;nbsp;  
  Sara:  
  Wie meinst Du das?  
  &amp;nbsp;  
  Sven:  
  Na, er hat doch nur die Wilkings und dann seit 100 Verhandlungstagen diesen BND-Fall mit dem Volksverräter – und wohl keine anderen Mandanten.  
  &amp;nbsp;  
  Denn welcher geistig normale Mandant bezahlt völlig überzogene Honorarstunden und lässt sich dann noch halbherzig verteidigen?  
  Niemand.  
  &amp;nbsp;  
  Sara:  
  „Und dann dieser Kontrast:  
  Ein Richter, der offen sagt:  
  ‚Ich habe einen Fehler gemacht. Ich korrigiere ihn.‘  
  &amp;nbsp;  
  Wie wirkt so ein Satz auf jemanden,  
  der vorher gelernt hat, dass Gerichte selten Fehler eingestehen?  
  Und warum verdient genau das Deinen größten Respekt?“  
  &amp;nbsp;  
  Sven:  
  Dr. Ammann – ein wirklich sehr erfahrener Mann, ehemaliger Strafrichter, heute Familienrichter – hat sich am Ende für sieben Nächte entschieden.  
  Wobei selbst das ja noch unter dem Vorbehalt steht, ob diese Art der Bestrafung überhaupt praktisch anwendbar ist.  
  &amp;nbsp;  
  Sieben Nächte sind keine Resozialisierung.  
  Sieben Nächte sind keine echte Strafe im klassischen Sinn.  
  Sieben Nächte sind Symbolik.  
  &amp;nbsp;  
  Sieben Nächte sagen:  
  „Appelt, Du hast jetzt zum vierten Mal nicht gehört. Viermal haben wir ein Auge zugedrückt – nun müssen wir etwas machen, sonst könnte man uns unterstellen, dass wir Sie mehr mögen als die Wilkings (was wir zwar tun, aber nicht aussprechen dürfen).“  
  &amp;nbsp;  
  Es müsste mehr Richter wie Dr. Ammann geben.  
  Denn Fehler sind keine Schwäche – sie sind Stärke.  
  &amp;nbsp;  
  Wahrheit ist Recht.  
  Recht ist Wahrheit.  
  &amp;nbsp;  
  Das können selbst „Jonys drei Fragezeichen“ nicht abändern – egal, wie sehr sie es versuchen.  
  &amp;nbsp;  
  Und genau deshalb muss man sich fragen:  
  Was sollen solche Strafen eigentlich bringen?  
  &amp;nbsp;  
  Sara:  
  „Lass uns mal kurz grundsätzlich werden:  
  Was soll Bestrafung eigentlich leisten?  
  Abschrecken?  
  Erziehen?  
  Oder einfach nur zeigen, dass jemand gerade Macht ausüben darf?  
  &amp;nbsp;  
  Und ganz ehrlich –  
  hat diese Strafe irgendwem wirklich geholfen?“  
  &amp;nbsp;  
  Sven:  
  Über die Art der Bestrafung haben wir jetzt wirklich genug gesprochen, mein Schatz.  
  Und ehrlich gesagt kann man dieses Thema nur noch sarkastisch ertragen.  
  &amp;nbsp;  
  Denn schau Dir dieses Land an:  
  Du kannst in Deutschland Kinder missbrauchen, Frauen vergewaltigen, schwerste Gewaltverbrechen begehen – das Einzige, was Du brauchst, ist ein Anwalt aus der EKSK-Truppe oder einen anderen Strafverteidiger. Dann bekommst Du eine Bewährungsstrafe, gehst weiter arbeiten, meldest Dich regelmäßig beim Abschnitt 25 und nach zwei Jahren versprichst Du, es nicht noch einmal zu machen.  
  &amp;nbsp;  
  Aber wehe, Du hinterziehst Steuern.  
  Oder – noch schlimmer – Du schreibst E-Mails, um Dein Eigentum zurückzufordern.  
  &amp;nbsp;  
  Dann wird es plötzlich richtig ernst bei den EKSK-Jungs.  
  &amp;nbsp;  
  In Deutschland scheint das Schreiben von E-Mails zur Wahrung des eigenen Eigentums teilweise schwerer zu wiegen als massive Gewaltverbrechen.  
  &amp;nbsp;  
  Ja, das klingt extrem sarkastisch.  
  Aber leider ist es die Realität – und anders kann man es ehrlich gesagt nicht mehr ernst nehmen oder ertragen.  
  &amp;nbsp;  
  Sara:  
  Sven, Du solltest Politiker werden.  
  Denn teilweise redest Du – wie Dein Freund Jens Spahn – mit großen Worten um das eigentliche Problem herum.  
  &amp;nbsp;  
  Also:  
  Siehst Du Dich bestraft?  
  &amp;nbsp;  
  Sven:  
  Sara, klar.  
  Und kommen wir zu meinem Song, den ich mir ausgesucht habe:  
  &amp;nbsp;  
  „Los Angeles, you took care of me  
  I raise my broken glass to your sanctuary.“  
  &amp;nbsp;  
  Ich sehe die Bestrafung eher wie eine Art Ordnungswidrigkeit mit Wiederholung.  
  &amp;nbsp;  
  Denn „Los Angeles ist Berlin“ und das „zerbrochene Glas ist meine Seele“ – und mein Schutzraum: die deutsche Justiz.  
  &amp;nbsp;  
  Denn wenn Du genau hinschaust:  
  &amp;nbsp;  
  „The blackest wine in front of me  
  Drink up, little boy  
  And wash down your tears“  
  &amp;nbsp;  
  Ich bin nicht derjenige,  
  der diesen „schwärzesten Wein“ trinken muss.  
  Ich bin nicht derjenige,  
  der seine Tränen hinunterspült,  
  um irgendwie weiter funktionieren zu können.  
  &amp;nbsp;  
  Ich gehe aus dieser Situation positiv heraus.  
  Ich habe ausgesprochen, was ist.  
  Ich habe nicht geschluckt.  
  Ich habe mich nicht kleinmachen lassen.  
  &amp;nbsp;  
  Derjenige, der am Ende mit sich selbst arbeiten muss,  
  der seine eigene Kränkung sortieren muss,  
  der seine Tränen trocknet,  
  ist und bleibt Andreas Wilking.  
  &amp;nbsp;  
  Es geht nicht mehr um  
  Bestrafung statt Verständnis,  
  sondern um Benennung statt Einschüchterung.  
  &amp;nbsp;  
  Nicht um Autorität ohne Verantwortung,  
  sondern um Haltung ohne Rolle.  
  &amp;nbsp;  
  Nicht um  
  „Schluck es runter“,  
  sondern um  
  „Ich schlucke nichts mehr.“  
  &amp;nbsp;  
  Die sieben Nächte stehen für mich nicht für Strafe.  
  Sie stehen für das Ende einer Eskalationsfantasie.  
  &amp;nbsp;  
  Am Ende haben keine harten Worte gewonnen.  
  Auch keine große Rhetorik.  
  Sondern Klarheit.  
  &amp;nbsp;  
  Und dann bleibt etwas sehr Unangenehmes zurück:  
  Es geht hier nicht um Recht.  
  Es geht nicht um Schutz.  
  Es geht um verletzte Männlichkeit – eines Mannes, dem noch nie ins Gesicht gesagt wurde:  
  „Kempgens, ich habe keinen Respekt vor Ihnen. Nicht einmal im Ansatz.“  
  &amp;nbsp;  
  Es geht um Männer,  
  die ihre Bedeutung nicht über Argumente,  
  nicht über Verantwortung,  
  sondern über Projektionsflächen herstellen.  
  &amp;nbsp;  
  Über die Figur eines Kindes.  
  Über die Tochter Maria.  
  &amp;nbsp;  
  Nicht, weil dieses Kind etwas getan hätte.  
  Sondern weil Erwachsene ihre eigene Ohnmacht  
  dort ablegen,  
  wo sie moralisch unangreifbar scheint.  
  &amp;nbsp;  
  Sara:  
  Sven, ich brauche eine Pause.  
  Das ist hart – hart zu lesen, hart zu schreiben und hart zu verarbeiten.  
  &amp;nbsp;  
  Ich frage mich ja:  
  Wenn ein Strafverteidiger versucht, durch fast schon primitive Aussagen den Antragsteller oder den Angeklagten zu verunsichern –  
  geht es dann noch um Recht?  
  Oder nur noch darum, jemanden emotional aus dem Gleichgewicht zu bringen?  
  &amp;nbsp;  
  Und warum bist Du diesem einen Strafverteidiger so offen respektlos begegnet?  
  &amp;nbsp;  
  Sven:  
  Weil man alles in einem Blick erkennt.  
  Du kennst mich – ich rede mit den Augen.  
  Ich beglückwünsche mit den Augen,  
  ich lobe mit den Augen  
  und ich verachte mit ihnen.  
  &amp;nbsp;  
  Ein Strafverteidiger, der Dir nicht in die Augen sehen kann,  
  hat keine Argumente mehr.  
  Keine Haltung.  
  Keinen inneren Standpunkt.  
  &amp;nbsp;  
  Ich habe das bei Kai Kempgens sehr deutlich erlebt.  
  Kein Augenkontakt.  
  Kein echtes Gegenüber.  
  Nur Narrative.  
  Behauptungen.  
  Ablenkung.  
  &amp;nbsp;  
  Und bei Johannes Eisenberg sehe ich etwas anderes – aber nicht Besseres:  
  eine Überformung durch den eigenen Mythos.  
  Zu viel Geschichte,  
  zu viele Kämpfe,  
  zu wenig Gegenwart.  
  &amp;nbsp;  
  Beide eint,  
  dass sie den Blick meiden,  
  wenn er etwas zurückwerfen könnte,  
  das sie nicht kontrollieren.  
  &amp;nbsp;  
  Wer den Blick senkt,  
  steht nicht über Dir.  
  Er steht unter Druck.  
  &amp;nbsp;  
  Und was dann entsteht,  
  ist kein Respekt.  
  Es ist Mitleid.  
  &amp;nbsp;  
  Ein Mann, der Dir erklärt,  
  Du seist ein Psychopath,  
  der Dir Orte andichtet,  
  Lebensumstände erfindet  
  und an Silvester imaginäre E-Mails verortet,  
  handelt nicht aus Stärke.  
  &amp;nbsp;  
  Er handelt aus Ratlosigkeit.  
  Aus Überforderung.  
  Aus dem Bedürfnis,  
  irgendetwas sagen zu müssen,  
  wenn nichts mehr trägt.  
  &amp;nbsp;  
  Und ja –  
  er hat gespürt,  
  dass ich ihn nicht ernst nehme.  
  &amp;nbsp;  
  Nicht aus Arroganz.  
  Nicht aus Provokation.  
  Sondern aus einem sehr nüchternen Gefühl:  
  Mitleid.  
  &amp;nbsp;  
  Sara:  
  „Magst Du eigentlich Strafverteidiger?“  
  &amp;nbsp;  
  Sven:  
  Nein.  
  Und das ist keine Pose.  
  &amp;nbsp;  
  Ich halte viele Strafverteidiger für ein Symptom eines Systems,  
  das selbst nicht mehr an seine eigene Qualität glaubt.  
  &amp;nbsp;  
  Wir brauchen sie nicht, weil sie so moralisch wären,  
  sondern weil die Justiz überfordert ist  
  und die Staatsanwaltschaften personell wie fachlich ausgedünnt sind.  
  &amp;nbsp;  
  Richter hoffen heute oft darauf,  
  dass Strafverteidiger die gröbsten Fehler der Staatsanwaltschaft abfangen.  
  Nicht aus Respekt,  
  sondern aus Notwendigkeit.  
  &amp;nbsp;  
  Wenn man sich die Zahlen anschaut,  
  sieht man steigende Misserfolge,  
  sinkende Substanz  
  und eine erschreckende Routine im Scheitern.  
  &amp;nbsp;  
  Strafverteidiger sind in diesem Gefüge kein Korrektiv aus Gewissen,  
  sondern aus Geldinteresse.  
  &amp;nbsp;  
  Nur dieses Interesse zwingt das System,  
  seine eigene Inkompetenz sichtbar zu machen.  
  &amp;nbsp;  
  Sara:  
  „Was braucht ein funktionierendes Rechtssystem eigentlich mehr:  
  Paragraphen?  
  Oder Zivilcourage?  
  &amp;nbsp;  
  Also Menschen,  
  die nicht nur anwenden,  
  sondern auch Verantwortung übernehmen –  
  so wie dieser Richter es getan hat?“  
  &amp;nbsp;  
  Sven:  
  Das ist eine sehr schwere Frage.  
  Weil Zivilcourage und Rechtssystem zwar optisch gut nebeneinander stehen,  
  aber inhaltlich kaum im selben Atemzug funktionieren.  
  &amp;nbsp;  
  Denn wie willst Du Dich strikt an ein Rechtssystem halten  
  und gleichzeitig Zivilcourage besitzen?  
  Beides widerspricht sich oft.  
  &amp;nbsp;  
  Nehmen wir einfach zwei Rollen:  
  Herrn Kempgens und mich.  
  &amp;nbsp;  
  Herr Kempgens hat Zivilcourage –  
  allerdings niemals in einem Gerichtssaal.  
  Dort verfolgt er ein rein finanzielles Interesse.  
  &amp;nbsp;  
  Er verdient Geld damit, Strafen zu verteidigen –  
  unabhängig davon,  
  welche Geschichten, Narrative oder Konstruktionen dafür nötig sind.  
  &amp;nbsp;  
  Und ja,  
  das ist sein Beruf.  
  &amp;nbsp;  
  Bestes Beispiel ist sein lächerliches Schreiben von …  
  &amp;nbsp;  
  In diesem Schreiben zeigt er nun deutlich seine Erschöpfung  
  und seine andauernde Ermüdung,  
  die wir alle ertragen mussten.  
  &amp;nbsp;  
  Aber genau dort endet auch jede moralische Fallhöhe.  
  &amp;nbsp;  
  Was mich dabei besonders erschüttert hat,  
  war ein Moment in der Verhandlung,  
  den ich Dir erzählt habe.  
  &amp;nbsp;  
  Er fragte mich sinngemäß,  
  wer angeblich Fotos von mir gemacht haben soll.  
  &amp;nbsp;  
  Ich antwortete:  
  Vielleicht die Kinder von Frau Cheab.  
  &amp;nbsp;  
  Daraufhin lachte er.  
  Belächelte das.  
  &amp;nbsp;  
  Und warf – in einem Tonfall,  
  den ich als verachtend und dumm empfunden habe –  
  eine Bemerkung in den Raum,  
  die sich auf das Thema eines missbrauchten Kindes bezog.  
  &amp;nbsp;  
  Für mich war das ein Punkt,  
  an dem jede Grenze gefallen ist.  
  &amp;nbsp;  
  Nicht, weil es juristisch „unzulässig“ gewesen wäre,  
  sondern weil es menschlich entlarvend war  
  und seine wahre geistige Größe zeigte.  
  &amp;nbsp;  
  Das zeigt für mich nicht nur Abgestumpftheit,  
  sondern eine erschreckende Einfachheit im Denken.  
  Eine Primitivität, die glaubt,  
  mit Provokation ein Argument zu ersetzen –  
  das „Eisenberg-Syndrom“.  
  &amp;nbsp;  
  Man kann mit so etwas vielleicht bei Menschen punkten,  
  die einfache Erklärungen brauchen  
  oder Lautstärke mit Stärke verwechseln –  
  wie Eisenberg, Wilking oder Cheab.  
  &amp;nbsp;  
  Aber sobald jemand zuhört,  
  der differenziert denken kann,  
  der emotional und intellektuell nicht unterlegen ist,  
  bleibt davon nur eines übrig:  
  &amp;nbsp;  
  Leere.  
  Und absolute Dummheit.  
  &amp;nbsp;  
  Mehr nicht.  
  &amp;nbsp;  
  Und ja –  
  das ist hart.  
  Aber manchmal ist Härte einfach nur Klarheit.  
  &amp;nbsp;  
  Sara:  
  Am Ende sagst Du,  
  die wahren Verlierer seien diejenigen,  
  die verloren haben –  
  durch Geld, Zeit, Leben, Glaubwürdigkeit.  
  &amp;nbsp;  
  Ist das ein Urteil über das System  
  oder über einzelne Personen?  
  &amp;nbsp;  
  Sven:  
  Am Ende ist das eigentlich eine ganz einfache Frage.  
  &amp;nbsp;  
  Gewonnen hat hier niemand.  
  Nicht Kai Kempgens.  
  Nicht Johannes Eisenberg.  
  Nicht die Familie Wilking.  
  Und auch nicht ich.  
  &amp;nbsp;  
  Verloren haben alle.  
  Und am meisten  
  ein junges Mädchen.  
  &amp;nbsp;  
  Und wenn ich ehrlich bin,  
  liegt die Verantwortung dafür bei einer einzigen Person:  
  bei Kai Kempgens.  
  &amp;nbsp;  
  Bei seiner Engstirnigkeit.  
  Bei dieser penetranten Ego-Lotion,  
  die er sich offenbar jeden Morgen ins Gesicht schmiert,  
  um sich selbst zu gefallen.  
  &amp;nbsp;  
  Er hat es ja noch einmal ganz offen vor Richter Dr. Ammann gesagt:  
  „Ich werde mit Ihnen nicht sprechen, Appelt.  
  Ich will mit Ihnen nicht sprechen.“  
  &amp;nbsp;  
  Das ist kein juristischer Standpunkt.  
  Das ist keine Strategie.  
  Das ist pure Arroganz.  
  &amp;nbsp;  
  Und genau diese Arroganz  
  hat mich dazu gezwungen, öffentlich zu gehen.  
  &amp;nbsp;  
  Arroganter kann man sich als Rechtsanwalt kaum positionieren.  
  &amp;nbsp;  
  Und genau dieser Satz steht sinnbildlich dafür,  
  warum am Ende niemand etwas gewonnen hat –  
  außer vielleicht die Erkenntnis,  
  dass Ego kein Ersatz für Haltung ist,  
  Kai Elmar Kempgens.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   Abschlussfrage   
  &amp;nbsp;  
  Sara:  
  „Wenn Du heute auf den 15.01.2026 zurückblickst –  
  was würdest Du jemandem sagen,  
  der gerade denkt,  
  er sei diesem System völlig ausgeliefert?  
  &amp;nbsp;  
  Und wenn man diesen Beschluss nüchtern betrachtet:  
  Wem hilft er wirklich?  
  Dem System?  
  Den Beteiligten?  
  Oder am Ende niemandem –  
  außer dem Gefühl,  
  dass jetzt ‚etwas passiert‘ ist?“  
  &amp;nbsp;  
  Sven:  
  Sara, ganz ehrlich –  
  das sind die einzigen Fragen,  
  die mich wirklich freuen.  
  &amp;nbsp;  
  Weil sie nichts mehr mit diesem Fall zu tun haben.  
  Nicht mit mir.  
  Nicht mit dieser Familie.  
  Nicht mit Anwälten, Richtern oder Beschlüssen.  
  &amp;nbsp;  
  Du kannst einem Menschen in einem System,  
  das müde ist,  
  das kaputt ist  
  und sich selbst nur noch verwaltet,  
  keine aufmunternden Phrasen mitgeben.  
  Das wäre gelogen.  
  &amp;nbsp;  
  Unser System hat ein strukturelles Problem.  
  Ein selbstgemachtes.  
  &amp;nbsp;  
  Die Staatsanwaltschaften sind unterbesetzt,  
  fachlich ausgedünnt,  
  die Anforderungen wurden immer weiter abgesenkt.  
  &amp;nbsp;  
  Früher bist Du mit 3,8 durchs Examen gefallen –  
  heute wirst Du Staatsanwalt.  
  &amp;nbsp;  
  Das ist kein Fortschritt.  
  Das ist ein Armutszeugnis.  
  &amp;nbsp;  
  Viele Richter wissen das.  
  Sie sprechen es nur selten aus.  
  &amp;nbsp;  
  Deshalb sage ich niemandem:  
  Vertrau dem System.  
  &amp;nbsp;  
  Ich sage nur:  
  Vertrau Dir selbst.  
  &amp;nbsp;  
  Und halte Dir einen Satz vor Augen,  
  der für mich der einzige Maßstab ist:  
  &amp;nbsp;  
  Wahrheit ist Recht.  
  Recht ist Wahrheit.  
  &amp;nbsp;  
  Ein Strafverteidiger lebt vom Gegenteil.  
  Dort gilt:  
  Lüge ist Werkzeug.  
  Wahrheit ist flexibel.  
  &amp;nbsp;  
  Und das muss so sein –  
  sonst kann er seinen Beruf nicht ausüben.  
  &amp;nbsp;  
  Ich muss mich damit nicht messen.  
  Und ich will es auch nicht.  
  &amp;nbsp;  
  Und was dieses Urteil angeht:  
  Ich glaube nicht, dass es irgendwem hilft.  
  &amp;nbsp;  
  Das weiß auch der Richter.  
  &amp;nbsp;  
  Es musste etwas passieren –  
  nicht, weil es gerecht war,  
  sondern weil Stillstand nicht mehr ging.  
  &amp;nbsp;  
  Sieben Nächte sind keine Strafe.  
  Sie sind eine Geschichte.  
  &amp;nbsp;  
  Und Geschichten haben manchmal mehr Wirkung  
  als Urteile.  
  &amp;nbsp;  
  Wenn ich heute auf den 15.01.2026 schaue,  
  dann sehe ich keinen Sieger.  
  &amp;nbsp;  
  Alle haben verloren:  
  Zeit.  
  Geld.  
  Glaubwürdigkeit.  
  &amp;nbsp;  
  Und am meisten  
  ein junges Mädchen,  
  das all das nie hätte tragen müssen.  
  &amp;nbsp;  
  Und trotzdem –  
  ich glaube,  
  dass genau solche Momente  
  etwas in Bewegung bringen.  
  &amp;nbsp;  
  Ich habe einmal sinngemäß an Wolf Biermann gedacht.  
  Er hat Deutschland nicht als böses Land beschrieben,  
  sondern als ein sattes, träges, müdes Land.  
  &amp;nbsp;  
  Ein Land,  
  das lieber verwaltet als denkt.  
  Lieber erklärt als handelt.  
  &amp;nbsp;  
  Und genau deshalb belächle ich die Gen Z.  
  Und genau deshalb bewundere ich sie.  
  &amp;nbsp;  
  Sie nervt dieses Land.  
  Und das ist gut so.  
  &amp;nbsp;  
  Sie zwingt diese gesättigte, fette Verwaltung,  
  sich endlich zu bewegen.  
  &amp;nbsp;  
  Vielleicht unbeholfen.  
  Vielleicht viel zu spät.  
  Aber immerhin.  
  &amp;nbsp;  
  Wenn dieses Land sich jemals ändern sollte,  
  dann nicht aus Einsicht,  
  sondern aus Erschöpfung.  
  &amp;nbsp;  
  Und wenn jemand heute denkt,  
  er sei diesem System ausgeliefert,  
  dann sage ich nur:  
  &amp;nbsp;  
  Du bist es nicht.  
  &amp;nbsp;  
  Aber Du darfst nicht erwarten,  
  dass das System Dich schützt.  
  &amp;nbsp;  
  Du musst lernen,  
  Dich selbst ernst zu nehmen.  
  &amp;nbsp;  
  Mehr kann –  
  und will –  
  ich dazu nicht sagen.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   Warum „Look Outside“ für mich exakt zu diesem Interview und zum 15.01.2026 passt   
  &amp;nbsp;  
  Dieses Interview war für mich keine Rechtfertigung.  
  Es war auch kein Versuch, irgendetwas zu gewinnen.  
  Es war ein Schritt nach außen.  
  &amp;nbsp;  
  Und genau darum geht es in Look Outside.  
  &amp;nbsp;  
  Dieses Lied fordert keinen Trost ein.  
  Es bittet nicht um Verständnis.  
  Es sagt nicht: Du bist schuld oder Du bist unschuldig.  
  &amp;nbsp;  
  Es sagt:  
  Schau nach draußen.  
  &amp;nbsp;  
  Nicht nach innen,  
  wo Schuld, Scham und Rechtfertigungen endlos kreisen.  
  &amp;nbsp;  
  Sondern nach außen –  
  auf Strukturen, Rollen, Macht und Projektionen.  
  &amp;nbsp;  
  Genau das habe ich getan.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
    Der „schwärzeste Wein“    
  &amp;nbsp;  
  In diesem Song steht der „blackest wine“ für etwas,  
  das man schlucken soll,  
  damit ein System weiterläuft.  
  &amp;nbsp;  
  Für Bitterkeit.  
  Für Zumutung.  
  Für Dinge, die man akzeptieren soll,  
  ohne sie zu hinterfragen.  
  &amp;nbsp;  
  Ich bin nicht derjenige,  
  der diesen Wein getrunken hat.  
  &amp;nbsp;  
  Ich habe nicht geschluckt.  
  Ich habe nicht stillgehalten.  
  Ich habe nicht akzeptiert,  
  dass Widerstand plötzlich als Krankheit gilt.  
  &amp;nbsp;  
  Ich habe ausgesprochen, was ist.  
  Und allein dadurch  
  hat diese Erzählung aufgehört zu funktionieren.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
    „Drink up, little boy“    
  &amp;nbsp;  
  Dieser Satz ist für mich der Kern des Liedes.  
  &amp;nbsp;  
  Er steht für Herablassung.  
  Für das alte Prinzip:  
  Sei still.  
  Füge Dich.  
  Schluck es runter.  
  &amp;nbsp;  
  Genau das ist mir hier nicht passiert.  
  &amp;nbsp;  
  Nicht, weil ich lauter war.  
  Nicht, weil ich aggressiver war.  
  &amp;nbsp;  
  Sondern weil ich klar geblieben bin.  
  &amp;nbsp;  
  Ich habe mich nicht kleinmachen lassen.  
  Ich habe mich nicht in eine Rolle drängen lassen,  
  die andere gebraucht hätten,  
  um sich selbst zu stabilisieren.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
    Sieben Nächte – keine Strafe, sondern ein Ende    
  &amp;nbsp;  
  Die sieben Nächte waren für mich keine Strafe im eigentlichen Sinn.  
  Sie waren Symbolik.  
  &amp;nbsp;  
  Ein formales Ende einer Eskalation,  
  die längst nichts mehr mit Recht zu tun hatte.  
  &amp;nbsp;  
  Nicht:  
  Du bist schuldig.  
  &amp;nbsp;  
  Sondern:  
  Wir müssen das jetzt beenden.  
  &amp;nbsp;  
  Das ist kein Sieg des Systems.  
  Das ist sein Eingeständnis.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
    Was wirklich verhandelt wurde    
  &amp;nbsp;  
  Je länger dieses Verfahren lief,  
  desto klarer wurde mir:  
  &amp;nbsp;  
  Es ging nie wirklich um Recht.  
  Es ging nie um Schutz.  
  Es ging nie um Ordnung.  
  &amp;nbsp;  
  Es ging um verletzte Männlichkeit.  
  Um Menschen,  
  die Autorität brauchen,  
  weil ihnen Argumente fehlen.  
  &amp;nbsp;  
  Es ging –  
  und geht –  
  um das Ego von Kempgens.  
  &amp;nbsp;  
  Look Outside beschreibt genau das:  
  Macht, die sich selbst beruhigt,  
  indem sie andere kleinmacht.  
  &amp;nbsp;  
  Und dieses Interview zeigt,  
  dass diese Strategie scheitert,  
  sobald jemand nicht mehr schluckt,  
  sondern hinschaut.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
    Warum genau dieses Lied    
  &amp;nbsp;  
  Ich habe dieses Lied gewählt,  
  weil es kein Opferlied ist.  
  Kein Hoffnungslied.  
  Kein Protestlied.  
  &amp;nbsp;  
  Es ist ein Entlarvungslied.  
  &amp;nbsp;  
  Es sagt mir nicht:  
  Alles wird gut.  
  &amp;nbsp;  
  Es sagt:  
  Jetzt siehst Du, was hier passiert.  
  &amp;nbsp;  
  Und genau das ist für mich  
  der Kern dieses Interviews  
  und des 15.01.2026.  
  &amp;nbsp;  
  Nicht,  
  dass jemand gewonnen hätte.  
  &amp;nbsp;  
  Sondern,  
  dass eine Erzählung  
  aufgehört hat,  
  zu wirken.  
  &amp;nbsp;  
  Und manchmal  
  ist genau das  
  der einzige  
  wirkliche Ausweg.  
                ]]>
            </content>

                            <updated>2025-12-14T04:54:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">AUF EIN GLAS WEIN ! - Sara </title>
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                <![CDATA[
                
                                            Sven Appelt trifft Freunde: essayistische Gespräche über Johannes Eisenberg, Andreas Wilking, Zainab Cheab und somit über Macht, Projektion, Sprache, Konflikte und Erinnerung – sarkastisch, analytisch, unversöhnlich ehrlich.
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                     Auf ein Glas Wein     
  &amp;nbsp;  
  Intro zur nächsten Folge mit Sara.  
  &amp;nbsp;  
  Ein Tisch.  
  Eine Flasche Wein.  
  Zwei Gläser.  
  &amp;nbsp;  
  Sven trifft Sara.  
  Kein Protokoll.  
  Keine Inszenierung.  
  &amp;nbsp;  
  Auf ein Glas Wein.  
  Und alles, was man sagt, wenn man nichts mehr erklären muss.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  &amp;nbsp;  
     Einleitung – Sara, Gericht, dieser Moment     
  &amp;nbsp;  
  Manchmal verschwinden Texte.  
  Und manchmal tauchen sie genau dort wieder auf, wo sie mehr sagen als jede Erklärung.  
  &amp;nbsp;  
  In dieser Folge von&amp;nbsp;   „Auf ein Glas Wein“   &amp;nbsp;geht es um einen Tag am Amtsgericht Kreuzberg.  
 &amp;nbsp; 
  Um Sprache.  
  Um Tonfall.  
  Und um den Unterschied zwischen Behauptung und Beschluss.  
  &amp;nbsp;  
  Und dann gibt es diesen einen Moment, den Sara mitbringt.  
  Einen ruhigen, beinahe unscheinbaren Moment im Gerichtssaal.  
  &amp;nbsp;  
  Keine große Szene.  
  Keine Worte für die Akte.  
  Nur eine Referendarin der Kanzlei EKSK.  
  Eine Geste dieser Referendarin.&amp;nbsp;  
  Kein Kalkül.  
  &amp;nbsp;  
  „Das war das Berührende“, sagt Sara.  
  „Dass selbst dort Menschlichkeit möglich ist.“  
  &amp;nbsp;  
  Ein Satz, der hängen bleibt.  
  Nicht, weil er entschuldigt.  
  Sondern weil er etwas sichtbar macht.  
  &amp;nbsp;  
  Mir persönlich hat genau dieser Moment viel gezeigt.  
  Diese Referendarin hat mir nicht erklärt, wie Abneigung entsteht –  
  sondern wie Anwaltschaft funktioniert.  
  &amp;nbsp;  
  Zwischen Nähe und Distanz.  
  Zwischen echtem Mitgefühl  
  und einer berechnenden Abneigung,  
  die parallel aufgebaut werden muss, um sich als Anwalt zu schützen.  
  &amp;nbsp;  
  Und genau dort setzt dieses Gespräch an.  
  Nicht laut.  
  Nicht anklagend.  
  Sondern präzise.  
  &amp;nbsp;  
  Auf ein Glas Wein.  
  Einen Tisch.  
  Einen Moment.  
  Und das, was zwischen zwei Sätzen sichtbar wird.  
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
    Sprachnachrichten von  Zainab Hassan Wilking:     
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
  1. Der Verkauf des Studios in der Reichsstrasse 86  
 &amp;nbsp; 
    
 &amp;nbsp; 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2025-12-14T04:50:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Andreas Wilking und sein Diebstahl in der Uhlandstrasse 170.</title>
            <id>https://camusic.de/aktuelles/infos/der-diebstahl-der-wilkings./maris-deckt-auf-auf-ei-glas-wein/andreas-wilking-und-sein-diebstahl-in-der-uhlandstrasse-170.</id>
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                <![CDATA[
                
                                            „Populär wo, populär wie, populär wann – aber Fakt ist, Herr Appelt ist mit seiner Darstellung über Sie bei uns Richtern durchaus populär. Und am Ende stimmte dieser Richter mir zu: Eisenberg, Sie machen Appelt populär.“ — Sven Appelt
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                    Die Wilkings, EKSK – und ein Rechtsstaat im Dauerstress    
   Ein Essay von Sven Appelt   
  &amp;nbsp;  
  Seit Jahren warnt der&amp;nbsp; Deutsche Richterbund &amp;nbsp;davor, dass die Staatsanwaltschaften strukturell überfordert sind. Zuletzt mit der nüchternen Feststellung:  
  &amp;nbsp;  
   « La justice pénale risque plus que jamais de devenir un goulet d’étranglement dans la lutte contre la criminalité. »   
  &amp;nbsp;  
  Während allein 2023 mehr als 5,5 Millionen neue Verfahren bei den Staatsanwaltschaften aufliefen, spricht der Richterbund dabei ausdrücklich nicht von Einzelfehlern, sondern von einem Systemproblem und fordert seit langem  
  &amp;nbsp;  
   « un Patto federale tra Stato e Regioni per lo Stato di diritto »,   
  &amp;nbsp;  
  weil ohne tausende zusätzliche Richter und Staatsanwälte weder rechtsstaatliche Prüfung noch sachgerechte Verfahren gewährleistet seien. Wer diese Warnungen ignoriert, darf sich nicht wundern, wenn Staatsanwaltschaften beginnen, Verantwortung auszulagern, Verfahren reflexartig zu sieben und sich faktisch auf den freien Anwaltsmarkt zu verlassen.  
  &amp;nbsp;  
   « Den tyske dommerforeningen anslår at det trengs rundt 2 000 flere dommere og statsadvokater for å sikre rettsstatens funksjon. »   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  Es gibt Auseinandersetzungen, die man nicht sucht. Sie entstehen, weil man sich weigert, wegzusehen. Der Komplex rund um die Wilkings, den Diebstahl in der Uhlandstraße 170 in 10719 Berlin und das juristische Nachspiel gehört genau dazu. Er ist kein persönlicher Feldzug, sondern ein Lehrstück darüber, wie Narrative mächtiger werden können als Prüfung – und wie ein überbeanspruchtes System beginnt, sich selbst zu entlasten.  
  &amp;nbsp;  
       DER LINK:       
 &amp;nbsp; 
  Ich halte fest, worum es mir geht: meine Sicht, meine Erfahrung, meine Bewertung. Kein Urteil, kein Schuldspruch. Sondern das Protokoll dessen, was übrig bleibt, wenn man lange genug hinschaut.  
  &amp;nbsp;  
    EKSK, Eisenberg, Kempgens – die Macht des Erzählens    
  &amp;nbsp;  
  Im Zentrum steht für mich die Kanzlei EKSK, insbesondere&amp;nbsp;  Johannes Eisenberg  &amp;nbsp;und&amp;nbsp;  Kai-Elmer Kempgens  . Anwälte, die es verstehen, Verfahren kommunikativ zu besetzen. Das ist zunächst legitim – Anwälte agieren im freien Markt. Problematisch wird es dort, wo staatliche Stellen diese Erzählungen nicht mehr kritisch prüfen, sondern sie übernehmen, weil Zeit, Personal und Struktur fehlen.  
  &amp;nbsp;  
  Und genau hier beginnt mein Konflikt nicht mit Anwälten, sondern mit der Justiz.  
    &amp;nbsp;    
    Staatsanwaltschaft am Anschlag    
  &amp;nbsp;  
  Die Realität ist bekannt: zu viele Verfahren, zu wenig Personal, zu wenig Zeit. Das Resultat ist ein System, das siebt, vorsortiert, ablehnt – oft standardisiert, oft defensiv. Nicht zwingend falsch, aber häufig ohne Tiefenschärfe. In dieser Lage übernehmen Anwälte vom freien Markt faktisch Aufgaben, die eigentlich staatlich geprüft und eingeordnet werden müssten. Nicht aus bösem Willen – sondern aus Überforderung.  
  &amp;nbsp;  
  Besonders irritierend ist aus meiner Sicht das Vorgehen der Berliner Staatsanwaltschaft, konkret die Rolle von der Staatsanwältin Frau&amp;nbsp;  Akgüc  . Meine Einschätzung: Hier wurde zu viel Eigenständigkeit abgegeben und zu viel Verantwortung ausgelagert – konkret in die Hände von EKSK, insbesondere Rechtsanwalt Kempgens. Das ist kein Vorwurf einer Absicht, sondern eine Kritik an fehlender Distanz. Aus meiner Sicht hat genau dieses Vorgehen dem eigenen Ansehen geschadet – sichtbar in Akten, Außenwirkung und journalistischer Aufarbeitung.  
  &amp;nbsp;  
    Bürokratie als Ersatz für Verantwortung    
  &amp;nbsp;  
  Ein weiteres Symptom ist die E-Akte. Als Fortschritt angekündigt, als Nachhaltigkeit verkauft – und in der Praxis häufig das Gegenteil. Akten werden weiterhin physisch geführt, kopiert, transportiert, extern eingescannt und parallel digital verwaltet. Mehr Wege, mehr Beteiligte, mehr Bruchstellen. Der ökologische Anspruch wirkt angesichts dieser Logistik absurd; der bürokratische Gewinn bleibt begrenzt, das Risiko steigt.  
  &amp;nbsp;  
    Qualifikation, Anspruch, Realität    
  &amp;nbsp;  
  Hinzu kommt ein strukturelles Problem: abgesenkte Anforderungen, um ein System am Laufen zu halten. Was früher als durchgefallen galt, reicht heute mancherorts für Verantwortung über Existenzen. Das ist kein Angriff auf Einzelne – es ist eine Feststellung über ein System, das Standards senkt, statt Ursachen zu beheben.  
  &amp;nbsp;  
    Öffentlichkeit als Korrektiv    
  &amp;nbsp;  
  In dieser Lage ist Öffentlichkeit kein Tribunal, sondern Korrektiv. Eine wichtige Rolle spielt dabei&amp;nbsp;  Maris Lichtenstein  , die in ihrem Blog Maris Lichtenstein deckt auf – unter anderem in der Reihe Ein Glas Wein: Die Wilkings und ihr Verderben – genau diese Mechanismen dokumentiert. Ihre Haltung mir gegenüber war klar: Zivilcourage verdient journalistische Begleitung. Nicht um zu skandalisieren, sondern um zu protokollieren.  
  &amp;nbsp;  
    Das Zitat    
  &amp;nbsp;  
  Und dann gab es diesen Moment, der das Ganze in wenigen Sätzen zusammenfasste. Johannes Eisenberg beschwerte sich gegenüber zwei Richtern darüber, dass ich angeblich fälschlich behaupte, die Eisenbergs – so nenne ich liebevoll alle vier Anwälte der Kanzlei EKSK – würden mich populär machen. Die Antwort eines hochgebildeten Richters mit Doktortitel war trocken, fast beiläufig:  
  &amp;nbsp;  
    „Populär wo, populär wie, populär wann – aber Fakt ist, Herr Appelt ist mit seiner Darstellung über Sie bei uns Richtern durchaus populär.    
    Und am Ende stimmte dieser Richter mir zu: Eisenberg, Sie machen Appelt populär.“&amp;nbsp;    — Sven Appelt  
  &amp;nbsp;  
  Einige lachten. Andere schmunzelten. Manche verstanden das Problem nicht ganz. Doch im Ergebnis war es eindeutig.  
  &amp;nbsp;  
    Keine Abrechnung. Eine Warnung.    
  &amp;nbsp;  
  Dieses Essay ist keine Abrechnung. Es ist eine Warnung vor einem System, das sich an seine eigene Überforderung gewöhnt hat – und dabei vergisst, dass Unabhängigkeit, Prüfung und Distanz keine Extras sind, sondern der Kern eines Rechtsstaats.  
  &amp;nbsp;  
  Ich werde nicht aufhören, das zu benennen.  
  Nicht aus Trotz.  
  Sondern aus Zivilcourage.  
                ]]>
            </content>

                            <updated>2025-10-01T14:05:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">ANDREAS WILKING - und sein Diebstahl in der Uhlandstrasse 170, 10719 Berlin</title>
            <id>https://camusic.de/aktuelles/infos/der-diebstahl-der-wilkings./maris-deckt-auf-auf-ei-glas-wein/andreas-wilking-und-sein-diebstahl-in-der-uhlandstrasse-170-10719-berlin</id>
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            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Andreas Wilking hat wissentlich am 08.11.2023 das Eigentum der Firma SAR Berlin gestohlen.
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                    Der Link für mehr:    
 &amp;nbsp; 
       DER LINK:       
 &amp;nbsp; 
  Liebe Leserinnen, liebe Leser,  
  was erwartet Sie hier?  
  &amp;nbsp;  
  Diese Unterkategorie existiert nicht aus Neugier.  
  Sie existiert aus Notwendigkeit.  
  &amp;nbsp;  
  Ich habe sie nicht gegründet, weil mir langweilig war.  
  Ich habe sie gegründet, weil es Menschen gibt, deren bloße Existenz ein journalistisches Korrektiv erzwingt.  
  In diesem Fall: Andreas Wilking.  &amp;nbsp;  
 &amp;nbsp; 
        
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
   Was Sie hier lesen werden   
  &amp;nbsp;  
  Hier finden Sie keine Meinungsstücke ohne Grundlage.  
  Keine Gerüchte.  
  Keine anonymen Andeutungen.  
  &amp;nbsp;  
  Was Sie hier erwartet, sind Originale:  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;  
  •&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;Auszüge aus Strafanzeigen – ja, Strafanzeigen.  
  •  &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  &amp;nbsp;  Schriftverkehr zwischen Staatsanwaltschaft und Betroffenen im Umfeld der Wilkings.  
  •  &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  &amp;nbsp;  Briefe und E-Mails der Kanzlei EKSK, insbesondere von Johannes Eisenberg.  
  •  &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  &amp;nbsp;  E-Mails von Zainab Hassan Cheab, verfasst unter fremdem Namen, adressiert an sich selbst – voller  
  Hass, voller Selbstverfluchung, dokumentiert, gesichert, aktenkundig.  
  •  &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  &amp;nbsp;  Fakten. Bilder. Sprachnachrichten.  
  &amp;nbsp;  
  Nicht interpretiert.  
  Nicht ausgeschmückt.  
  Sondern eingeordnet.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
    Zur rechtlichen Klarstellung    
  &amp;nbsp;  
  Am 13.12.2025 hat die Staatsanwaltschaft Berlin offiziell bestätigt und eingewilligt,  
  dass sämtliche Dokumente, die in den Strafverfahren gegen Sven Appelt, Dagmar Karin Brigitte Kalmus sowie weitere Beteiligte eingereicht wurden, journalistisch verwendet werden dürfen.  
  &amp;nbsp;  
  Ebenfalls freigegeben wurden Sprachnachrichten von Zainab Hassan Cheab jetzt nennt sie sich &quot;Zainab Teresa Wilking&quot; zur öffentlichen Berichterstattung.  
  &amp;nbsp;  
  Diese Freigabe erfolgte nach Antragstellung durch Herrn Appelt, über das Amtsgericht Tiergarten, mit dem Ziel, die Öffentlichkeit sachlich und dokumentiert zu informieren.  
  &amp;nbsp;  
  Nicht zu diffamieren.  
  Nicht zu verzerren.  
  Sondern aufzuklären.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
    Warum das alles zulässig ist    
  &amp;nbsp;  
  Weil Meinungsfreiheit nicht endet, wenn sie unbequem wird.  
  &amp;nbsp;  
  Mehrere Versuche, Herrn Appelt mittels Unterlassungsforderungen zum Schweigen zu bringen,  
  unter anderem durch Kai-Elmer Kempkens und Johannes Eisenberg,  
  sind gerichtlich gescheitert.  
  &amp;nbsp;  
  Sinngemäß – und bemerkenswert klar – äußerte ein Richter:  
  &amp;nbsp;  
   „Herr Eisenberg, ehrlich: Wir sollen Herrn Appelt untersagen, seine Meinung über Sie zu äußern? Das geht doch gar nicht.“   
  &amp;nbsp;  
   &quot;Herr Appelt darf – auch satirisch, auch scharf – über   
   Andreas Wilking, Zainab Hassan Wilking, Kai-Elmer Kempgens und Johannes Eisenberg berichten.&quot;   
  &amp;nbsp;  
  Die einzige Grenze ist klar und eindeutig:  
 &amp;nbsp; 
    Keine Unwahrheiten. Keine Lügen.    
  &amp;nbsp;  
  Und genau deshalb wird hier mit Akten gearbeitet – nicht mit Fantasie.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
    Und wer bin ich?    
  &amp;nbsp;  
  Falls Sie sich fragen, an wen Sie sich wenden müssen, wenn Ihnen das hier nicht gefällt:  
  &amp;nbsp;  
  Nicht an mich.  
  &amp;nbsp;  
  Ich bin Reporterin.  
  Mehr nicht.  
  Weniger auch nicht.  
  &amp;nbsp;  
  Ich begleite Sven Appelt seit über zehn Jahren.  
  Durch Verfahren gegen Ex-Partner und sowas wie die Wiliings.  
  Durch Auseinandersetzungen mit Anwälten, deren Ego größer war als ihre Argumente.  
  Und nun durch den Konflikt mit einer der bekanntesten Kanzleien Berlins.  
  &amp;nbsp;  
  Ich war bei Verhandlungen.  
  Ich habe Protokolle gelesen.  
  Ich habe Schweigen gesehen – und Zusammenbrüche.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
    Warum das hier geschieht    
  &amp;nbsp;  
  Weil Herr Appelt sich nicht unterkriegen lässt.  
  Und weil sein Kampf längst nicht mehr nur seiner ist.  
  &amp;nbsp;  
  Der 11.12.2025 war dabei ein Wendepunkt.  
  Ein Tag, der ihm sichtbar den Rücken stärkte –  
  und einen 72-jährigen Mann noch ein Stück kleiner wirken ließ.  
  &amp;nbsp;  
  Zur Klarstellung:  
  Nicht Johannes Eisenberg.  
   Andreas Wilking.   
  &amp;nbsp;  
  Was Sie hier lesen werden, ist unbequem.  
  Aber notwendig.  
  &amp;nbsp;  
  Maris Lichtenstein  
   Maris deckt auf   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
  BERICHT: 13.12.2025  
 &amp;nbsp; 
  Liebe Leser, lasst uns kurz ehrlich sein.  
  &amp;nbsp;  
  Manchmal beginnt Wahrheit nicht mit Akten, sondern mit einer Tasche.  
  &amp;nbsp;  
  Sven Appelt sitzt im Gerichtssaal. Eine Hermès Birkin neben ihm, eine schlichte Hugo-Boss-Hose, ein Ralph-Lauren-Cashmere-Pullover auf der Haut. Und er sagt mit einer Ruhe, die man nicht kaufen kann: „Es tut mir leid, ich habe leider wirklich keinen Cent auf meinem Konto.“  
  &amp;nbsp;  
  Und plötzlich versteht jeder im Raum: Das hier ist keine Lüge, das ist kein Widerspruch, das ist Stil als Haltung in absoluter Perfektion.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
    Etikette ist kein Luxus – sie ist Respekt    
  &amp;nbsp;  
  Du kannst finanziell am Boden sein und trotzdem aufrecht bleiben. Du kannst angegriffen werden und dennoch nicht verwahrlosen – weder innerlich noch äußerlich.  
  &amp;nbsp;  
  Sven setzt Etikette. Nicht, um zu glänzen. Sondern um dem Gericht zu zeigen: Ich respektiere diesen Raum – auch dann, wenn andere ihn missbrauchen.  
  &amp;nbsp;  
  Während andere in viel zu großen Roben verschwinden, die weder Körper noch Charakter tragen können, bleibt er sichtbar.  
  &amp;nbsp;  
  Eine Hugo-Boss-Hose ist kein Statement. Sie ist eine bewusste Entscheidung gegen Effekthascherei, gegen Lautstärke, gegen Überkompensation.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   Der Gerichtssaal als Laufsteg der Wahrheit   
  &amp;nbsp;  
  Ich sitze da und denke – ganz Maris-mäßig: Was verrät Kleidung, wenn Worte kollabieren?  
  &amp;nbsp;  
  Die Antwort ist brutal einfach: Haltung lässt sich nicht leihen.  
  &amp;nbsp;  
  Während Narrative implodieren und Akten sich gegenseitig widersprechen, bleibt Sven konstant. Ruhig. Aufrecht. Anwesend.  
  &amp;nbsp;  
  Die Birkin ist kein Affront. Sie ist ein Symbol: Ich bin mehr als das, was man mir nehmen wollte.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  Und ja – Eisenberg in der Robe  
  &amp;nbsp;  
  Lasst uns fair bleiben.&amp;nbsp;  
  Auch Abwehrtiere verdienen Ehrlichkeit.  
  &amp;nbsp;  
  Johannes Eisenberg in einer Robe wirkt, sogar nicht sehr optisch berauschend aber gleichgestellt zu seinen Kollegen mir Akademischen Titeln.  
  &amp;nbsp;  
  Manche Menschen brauchen diese zweite Haut, um Autorität zu empfinden. Die Robe als Schutzschild. Als Verstärker. Als theatrale Grenze zwischen sich und der Welt.  
  &amp;nbsp;  
  Das ist nicht verwerflich. Es ist nur bezeichnend.  
  &amp;nbsp;  
  Sven braucht keine Robe. Er braucht keine Rolle. Er sitzt da – und ist da.  
  &amp;nbsp;  
  Und vielleicht ist genau das die größte Provokation in diesem Raum.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  Ich frage mich – und Euch gleich mit  
  &amp;nbsp;  
  Was bleibt am Ende? Die große Robe – oder die leise Würde? Die laute Verteidigung – oder die ruhige Präsenz? Die Angst vor Kontrollverlust – oder die Eleganz, ihn auszuhalten?  
  &amp;nbsp;  
  Ich weiß, wo ich sitze. Neben der Birkin. Neben dem Cashmere. Neben einer Hugo-Boss-Hose, die nichts beweisen muss. Neben jemandem, der nichts besitzt – außer Haltung.  
  &amp;nbsp;  
  Und manchmal, verstehe ich Appelt´s: „Das ist alles !“  
  &amp;nbsp;  
  Maris Lichtenstein  
   Maris deckt auf   
 &amp;nbsp; 
  11.12.2025 - Amtsgericht Kreuzberg  
  Richter: Dr. Ammann  
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
  Guten Morgen liebe Leserschaft (das wollte ich immer mal schreiben),  
  &amp;nbsp;  
  dann ist es jetzt offiziell.  
     Maris deckt auf.     
     &amp;nbsp;     
  Nicht juristisch – dafür ist Sven Appelt da.  
  Sondern psychologisch. Präzise. Sezierend. Unbequem.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
    Der erste Fall    
  &amp;nbsp;  
   Andreas Wilking – oder: Die Lust an der Lüge?   
   Eine Kolumne von Maris Lichtenstein   
  &amp;nbsp;  
  Es gibt Menschen, die lügen aus Angst.  
  Und es gibt Menschen, die lügen aus Lust.  
  &amp;nbsp;  
  Andreas Wilking gehört eindeutig zu welcher Kategorie?  
  &amp;nbsp;  
  Was sich in den letzten zwei Jahren vor Berliner Gerichten abgespielt hat, ist kein klassischer Rechtsstreit mehr. Es ist ein psychologisches Schauspiel. Eines, bei dem die Bühne längst nicht mehr ihm gehört – und genau das scheint ihn zu treiben.  
  &amp;nbsp;  
  Am 11.12.2025, im Amtsgericht Kreuzberg, wurde etwas sichtbar, das sich nicht protokollieren lässt, aber jeder im Raum gespürt hat:  
  Respekt ist nichts, was man einklagen kann. Und Wilking besitzt ihn nicht mehr.  
  &amp;nbsp;  
  Der Richter war neutral. Sachlich. Ruhig.  
  Nicht feindlich. Nicht parteiisch.  
  Ein Richter, wie er sein sollte.  
  &amp;nbsp;  
  Und genau das ist für narzisstische Persönlichkeiten unerträglich.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   Die Kränkung als Motor   
  &amp;nbsp;  
  Narzissmus ist kein großes Ego.  
  Narzissmus ist eine fragile Konstruktion, die ständig bestätigt werden muss.  
  &amp;nbsp;  
  Was Wilking in zahllosen Schriftsätzen, Aussagen und Erzählungen produziert, ist kein kohärentes Narrativ mehr – es ist ein permanentes Nachjustieren der eigenen Rolle. Täter, Opfer, Unwissender, Verfolgter, Missverstandener. Je nach Publikum.  
  &amp;nbsp;  
  Dabei fällt ein Muster auf, das psychologisch hochinteressant ist:  
  &amp;nbsp;  
  •&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;Widersprüche werden nicht vermieden, sondern produziert  
  •&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;Übertreibungen ersetzen Fakten  
  •&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;Intime Details Dritter werden instrumentalisiert, ohne Rücksicht auf deren Schutz oder Würde  
  &amp;nbsp;  
  Das ist kein Versehen.  
  Das ist Selbstinszenierung.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   Der Verlust der Autorität   
  &amp;nbsp;  
  Das eigentlich Entscheidende aber ist dies:  
  &amp;nbsp;  
  Wilking wird nicht mehr ernst genommen.  
  &amp;nbsp;  
  Nicht von Richtern.  
  Nicht von Gerichten.  
  Nicht einmal mehr von den eigenen Darstellungen.  
  &amp;nbsp;  
  Wenn Aussagen sich über Jahre hinweg widersprechen, verlieren sie ihr Gewicht. Wenn jede neue Version die vorige negiert, bleibt nichts übrig als Misstrauen.  
  &amp;nbsp;  
  Und genau das war am 11.12. spürbar:  
  Keine Empörung. Keine Aufregung.  
  Nur professionelle Distanz.  
  &amp;nbsp;  
  Für Narzissten ist das die größte Strafe.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   &amp;nbsp;   
   Und dann ist da noch der Sumpf   
  &amp;nbsp;  
  Wilking steht nicht allein.  
  Er bewegt sich in einem Umfeld, das geprägt ist von Verschiebung, Projektion und permanenter Opfererzählung. Eine Dynamik, die nicht zufällig wirkt, sondern sich gegenseitig verstärkt.  
  &amp;nbsp;  
  Wenn Herkunft zur Ausrede wird.  
  Wenn Kritik als Verfolgung umgedeutet wird.  
  Wenn Verantwortung grundsätzlich bei anderen liegt.  
  &amp;nbsp;  
  Dann entsteht kein Schutzraum – sondern ein Sumpf.  
  &amp;nbsp;  
  Und Sümpfe verschlucken am Ende ihre eigenen Erbauer.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   Ausblick   
  &amp;nbsp;  
  Dies ist erst der Anfang.  
  &amp;nbsp;  
  Nicht, weil noch Skandale „enthüllt“ werden müssten.  
  Sondern weil sich hier exemplarisch zeigt, wie Narzissmus Justiz missbraucht, ohne sie kontrollieren zu können.  
  &amp;nbsp;  
  Die Gerichte bleiben ruhig.  
  Die Akten sprechen.  
  Und Menschen wie Wilking reden sich – ganz ohne äußeren Zwang – selbst um Kopf und Kragen.  
  &amp;nbsp;  
  Fortsetzung folgt mit der Mail an Thomas W.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  Maris Lichtenstein  
   Maris deckt auf   
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; &amp;nbsp;  
  Maris fragt – Sven antwortet  
  &amp;nbsp;  
  Fall 1: Andreas Wilking, die Vereinsmail und die große Geste der Eskalation  
   &amp;nbsp;   
   MARIS:   
   Hey Sven, wir arbeiten seit September 2025 an der Aufarbeitung des Falls Wilking für die Staatsanwaltschaft Berlin.   
   Im Zentrum steht diese E-Mail an Vereinsmitglieder – unter anderem an Thomas W. – verbunden mit der Drohung, dem Verein „alles“ zukommen zu lassen.   
   Ich möchte dich um ein kurzes Statement bitten. Wie ordnest du diese Mail ein? Und wie gehst du mit den Vorwürfen um, die darin gegen dich erhoben werden?   
  &amp;nbsp;  
   SVEN:   
   Oh Maris, danke dir. Ich versuche es wirklich kurz. Du weißt ja, „kurz“ ist bei mir immer relativ.   
   &amp;nbsp;   
   Eigentlich ist es sehr traurig, dass man für Frau Akgüc die Arbeit überhaupt übernehmen musste, Du kennst ja die Anklageschrift aus 02/25.   
  &amp;nbsp;  
   MARIS:   
   Ach, Scheiße - stimmt! Existiert die noch so, also in der falschen Fassung?   
  &amp;nbsp;  
   SVEN:   
   Ja, und das ist auch gut so.   
   &amp;nbsp;   
   Zurück zu Deiner Frage, Zunächst: Ein Großteil der Vorwürfe in dieser E-Mail ist nachweislich unwahr. Dazu gehören Behauptungen über angebliche Sachbeschädigungen, angebliche ausgedachte Straftaten, die angeblich die Wilkings begannen hätten und Zuschreibungen, die mir psychische Auffälligkeiten oder polizeiliche Einstufungen unterstellen. Die Polizei hat selbst klargestellt, dass solche Darstellungen nicht der Wahrheit entsprechen.   
   &amp;nbsp;   
   Einige dieser Vorwürfe bewegen sich aus meiner Sicht klar im Bereich der Vortäuschung von Straftaten. Auch das wird rechtlich geprüft.   
   &amp;nbsp;   
   Was mich wirklich trifft ist der „rassistische“ Vorwurf.   
   Gerade jetzt, wo ich in einem Komitee sitze und mit anderen über gelungene „Integration“&amp;nbsp;&amp;nbsp;und einer solchen preiswürdigen Auszeichnung abstimme.   
  &amp;nbsp;  
   Diese Sprachnachricht sagt alles:   
  &amp;nbsp;  
      
  &amp;nbsp;  
   Was tatsächlich zutrifft, ist überschaubar – fast schon enttäuschend wenig:   
   Es existierte ein gerichtlicher Beschluss vom 28. Mai, der mittlerweile abgelaufen ist. Nach dem 27. bzw. 30.06.2025 habe ich mehrere E-Mails ausschließlich an Andreas Wilking geschickt. Inhaltlich ging es um eine Aufforderung zur außergerichtlichen Einigung und um Schadensersatzregulierung. Dazu stehe ich offen.   
   &amp;nbsp;   
   Meines Wissens nach ging nicht eine einzige dieser E-Mails an Frau Wilking, aber das interessiert mich auch nicht.   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   MARIS:   
   Warum diese klare Trennung?   
   &amp;nbsp;   
   SVEN:   
   Ganz einfach: Mein Konflikt betrifft Andreas Wilking. Punkt.   
   &amp;nbsp;   
   Frau Wilking habe ich seit über einem Jahr nicht mehr kontaktiert und auch nicht für relevant gehalten. Nicht aus Ignoranz, sondern aus Konsequenz. Für die sachliche Klärung spielte sie keine Rolle. Nach Aussage von Andreas Wilking, hat sie nicht alle Perlen am Rosenkranz und lügt auf Grund von Eifersucht und Verlustangst, gegenüber Dritte erklärt er starke narzisstische Störungen bei ihr.   
   &amp;nbsp;   
   Ich habe meine Kommunikation bewusst auf Herrn Wilking beschränkt, weil ich ihn als die entscheidende, handlungsrelevante und gefährlichere Person wahrgenommen habe. Entsprechend zielgerichtet und begrenzt war mein Vorgehen.   
   &amp;nbsp;   
   Alle gegenteiligen Behauptungen – ich hätte sie kontaktiert, bedrängt oder in Auseinandersetzungen einbezogen – treffen garantiert nicht zu.   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   MARIS:   
   Und wie bewertest du die Rolle der Kanzlei?   
  &amp;nbsp;  
   SVEN:   
   Sagen wir es so: Mein Eindruck ist nicht, dass es hier jemals ernsthaft um Schlichtung ging. Der Fokus lag sehr früh auf Eskalation, Kosten und juristischer Maximierung.   
   &amp;nbsp;   
   Aber gut – Mieten sind teuer, auch in der Görlitzer Straße 74.   
   Ich kann also nachvollziehen, dass man wirtschaftlich denkt und auch schwierige Mandate annimmt. Das ist nicht verwerflich. Anwälte müssen schließlich auch leben, selbst wenn man das von der optischen Darstellung eines besonderen Anwaltes aus dieser Clique,optisch nicht behaupten kann,   
   &amp;nbsp;   
   Dass man zu einer Anhörung dann einen Referendar schickt, ist ebenfalls kein Skandal. Das passiert.   
   Zumal Richter Dr. Ammann sehr klar gemacht hat, dass an diesem Termin niemand von der Kanzlei hätte erscheinen müssen, weil es ihm ausschließlich um eine sachliche Klärung ging.   
   &amp;nbsp;   
   Das sagt eigentlich alles.   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   MARIS:   
   Ein letzter Satz?   
  &amp;nbsp;  
   SVEN:   
   Ja.   
   Ich lasse die Aussagen der Wilkings für sich sprechen.   
   Die Ergebnisse der Psychologischen Einschätzung habe ich Dir daher auch überlassen.   
   Denn manchmal sagt das, was jemand selbst schrieb, mehr als tausend Worte –   
   selbst wenn sie in wunderschönem italienischem Organza verpackt sind.   
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; Maris Lichtenstein  
   Maris deckt auf   
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 13.12.2025 - Das Interview 
 &amp;nbsp; INTERVIEW – PART 1  
  &amp;nbsp;  
  Analyse der privaten E-Mail von Andreas Wilking an Thomas W.  
  &amp;nbsp;  
  (Fragen: Maris · Antworten: psychologische Einordnung)  
  &amp;nbsp;  
   MARIS:   
   Worum geht es in dieser privaten E-Mail von Andreas Wilking an Thomas W. im Kern?   
  &amp;nbsp;  
   PROF. DR. WENGER:   
   Nicht um Information, sondern um Kontrolle. Die E-Mail setzt sofort einen Rahmen, in dem Rollen verteilt werden: Täter, Opfer, Mitläufer. Es gibt kein Gesprächsangebot, sondern ein Ultimatum. Das Ziel ist soziale Abschreckung, nicht Klärung.   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   MARIS:   
   Warum ist der Ton dieser E-Mail psychologisch relevant?   
  &amp;nbsp;  
   PROF. DR. WENGER:   
   Weil er maximalisiert. Statt konkreter Sachverhalte werden extreme Etiketten verwendet. Das ist typisch für Schreiben, die Macht sichern sollen: Wer so schreibt, versucht, die Deutungshoheit zu übernehmen, bevor Fakten geprüft werden.   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   MARIS:   
   Was sagt die Ansprache von Thomas W. über die Strategie aus?   
  &amp;nbsp;  
   PROF. DR. WENGER:   
   Thomas W. wird instrumentalisiert. Er soll sich positionieren, trennen, Abstand nehmen. Das ist kein Dialog auf Augenhöhe, sondern sozialer Druck über Dritte – ein klassisches Mittel, um Isolation zu erzeugen.   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   MARIS:   
   Ist diese E-Mail eher ein Hilferuf oder eine Drohung?   
  &amp;nbsp;  
   PROF. DR. WENGER:   
   Psychologisch ist sie eine Drohkulisse. Ein Hilferuf sucht Unterstützung durch Offenheit. Dieses Schreiben sucht Gefolgschaft durch Angst vor Konsequenzen.   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   MARIS:   
   Welche Rolle spielt Sven Appelt in dieser E-Mail?   
  &amp;nbsp;  
   PROF. DR. WENGER:   
   Er wird nicht als konkrete Person dargestellt, sondern als abstrakte Gefahr. Das ist wichtig: Wer entpersonalisiert, muss nicht belegen. Es reicht, ein Bild zu erzeugen.   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   MARIS:   
   Wie ordnen Sie diese E-Mail im Gesamtverlauf ein?   
  &amp;nbsp;  
   PROF. DR. WENGER:   
   Als frühes Frame-Setting. Bevor Gerichte prüfen, wird sozial vorgebaut. Täter-Opfer-Rollen werden festgelegt, damit spätere Korrekturen emotional weniger wirken.   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   &amp;nbsp;   
   MARIS:   
   Was ist die zentrale psychologische Schwäche dieser E-Mail?   
  &amp;nbsp;  
   PROF. DR. WENGER:   
   Sie überzieht. Je stärker die Dramatisierung, desto größer das Risiko, dass sie bricht, sobald überprüfbare Fakten ins Spiel kommen.   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   MARIS:   
   Kurzfazit?   
  &amp;nbsp;  
   PROF. DR. WENGER:   
   Diese E-Mail dient der Machtabsicherung, nicht der Wahrheitssuche.   
   Sie will nicht klären – sie will festlegen.   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;Sprachnachrichten von Andreas Wiking und Zainab Teresa Wilking an mich:  
 &amp;nbsp; 
      
 &amp;nbsp; 
  &amp;nbsp;  
  INTERVIEW – TEIL 2  
  &amp;nbsp;  
  Maries im Gespräch mit Prof. Dr. Wenger  
  &amp;nbsp;  
  Psychologische Analyse der Vereins-E-Mail von Andreas Wilking, der Anhörung vom 11.12.2025 und der daraus entstandenen Kommunikationsdynamik  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   MARIES:   
   Frau Prof. Dr. Wenger, wir sprechen jetzt über die E-Mail, die Andreas Wilking vor der Anhörung am 11.12.2025 an Vereinsmitglieder verschickt hat. Ganz grundsätzlich: Was ist diese E-Mail psychologisch betrachtet?   
  &amp;nbsp;  
   PROF. DR. WENGER:   
   Diese E-Mail ist keine Information, sondern eine Vorab-Erzählung.   
   Sie will nicht klären, sondern festlegen, wie die Beteiligten gesehen werden sollen, bevor Fakten geprüft werden.   
   &amp;nbsp;   
   Psychologisch nennt man das Frame-Setting:   
   Die Geschichte wird zuerst erzählt, damit spätere Erkenntnisse nur noch innerhalb dieses Rahmens gelesen werden.   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   MARIES:   
   Die Vorwürfe in der Mail sind extrem: Terror, massive Bedrohung, Existenzvernichtung. Wie wirkt das?   
  &amp;nbsp;  
   PROF. DR. WENGER:   
   Das ist Überwältigungsrhetorik.   
   Viele harte Begriffe in kurzer Abfolge sorgen dafür, dass Leser emotional reagieren, nicht analytisch.   
   &amp;nbsp;   
   Statt: „Was ist passiert?“   
   entsteht: „Das klingt gefährlich.“   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   &amp;nbsp;   
   MARIES:   
   Warum werden Familie und insbesondere ein Kind so stark betont?   
  &amp;nbsp;  
   PROF. DR. WENGER:   
   Das ist der stärkste moralische Hebel.   
   Ein Kind wirkt als Diskussionsstopper.   
   Sobald ein Kind ins Spiel gebracht wird, wird Widerspruch sozial riskant.   
   &amp;nbsp;   
   Psychologisch ist das eine Schutzmauer, hinter der sich jede weitere Eskalation rechtfertigen lässt.   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   &amp;nbsp;   
   MARIES:   
   Dann kam am 11.12.2025 die Anhörung beim Familiengericht mit Richter Dr. Ammann. Was ist dort psychologisch entscheidend passiert?   
  &amp;nbsp;  
   PROF. DR. WENGER:   
   Das Gericht hat die Situation eingehegt.   
   Es wurde festgestellt, dass:   
   &amp;nbsp;   
   &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;die extrem beleidigenden E-Mails nicht von Herrn Appelt stammen,   
   &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;Herr Appelt lediglich fünf bis sieben sachliche E-Mails schrieb,   
   &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;ausschließlich an Andreas Wilking, nicht an dessen Ehefrau,   
   &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;und dass keine konkrete Gefährdungslage vorliegt.   
   &amp;nbsp;   
   Das ist eine klare Realitätskorrektur eines zuvor dramatisierten Narrativs.   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   MARIES:   
   Wie verändert diese gerichtliche Einordnung die Bewertung der vorherigen Vereins-E-Mail?   
  &amp;nbsp;  
   PROF. DR. WENGER:   
   Sie macht deutlich, dass die E-Mail nicht auf Fakten reagiert, sondern ihnen vorgreift.   
   Die Bedrohung lag nicht im Verhalten von Herrn Appelt, sondern in der Möglichkeit, dass das eigene Narrativ überprüft wird.   
   &amp;nbsp;   
   Psychologisch ist das ein präventiver Abwehrmechanismus.   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   MARIES:   
   Ein zentraler Punkt: Die Vorwürfe des Kindesmissbrauchs stammen nicht von Herrn Appelt, sondern aus dem innerfamiliären Kontext. Herr Appelt hat Behörden eingeschaltet, um prüfen zu lassen, nicht um vorzuverurteilen. Wie ordnen Sie das ein?   
  &amp;nbsp;  
   PROF. DR. WENGER:   
   Das ist wichtig, aber auch differenziert zu betrachten.   
   &amp;nbsp;   
   Einerseits:   
   Jemand, der Hinweise auf mögliche Kindeswohlgefährdung ernst nimmt und eine Prüfung anstößt, zeigt Zivilcourage.   
   &amp;nbsp;   
   Andererseits:   
   Psychologisch ist es selten völlig losgelöst von persönlicher Konfliktnähe.   
   Wenn es bereits eine starke Auseinandersetzung gibt, wird Verantwortung schneller als Dringlichkeit erlebt.   
   &amp;nbsp;   
   Beides kann gleichzeitig wahr sein.   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   MARIES:   
   Es gibt aber auch die Frage: War es klug, neben dem Jugendamt auch die Polizei einzuschalten?   
  &amp;nbsp;  
   PROF. DR. WENGER:   
   Das ist eine berechtigte Selbstreflexion.   
   &amp;nbsp;   
   Das Jugendamt wird kulturell eher mit Schutz und Prüfung verbunden.   
   Die Polizei hingegen löst bei vielen Menschen sofort das Gefühl von Kriminalisierung aus – auch dann, wenn sie formal gar nicht beschuldigt sind.   
   &amp;nbsp;   
   Psychologisch kann das dazu führen, dass sich jemand existenziell angegriffen fühlt, obwohl er nicht der Ursprung der Vorwürfe ist.   
   &amp;nbsp;   
   Rückblickend wäre der Weg Jugendamt zuerst, Polizei später vermutlich eskalationsärmer gewesen.   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   MARIES:   
   Gleichzeitig hat Andreas Wilking immer wieder behauptet, die Polizei habe ihn unterstützt oder Maßnahmen veranlasst. Wie bewerten Sie das?   
  &amp;nbsp;  
   PROF. DR. WENGER:   
   Das ist ein klassisches Autoritäts-Framing.   
   Die Polizei wird dargestellt, als hätte sie Entscheidungen getroffen oder abgesegnet – was rechtlich nicht zutrifft.   
   &amp;nbsp;   
   Psychologisch dient das der nachträglichen Legitimation eigenen Handelns.   
   Verantwortung wird auf eine höhere Instanz projiziert.   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   MARIES:   
   In der Vereins-E-Mail wird erneut behauptet, Herr Appelt sei ein „polizeibekannter Psychopath“. Die Polizei hat das dementiert.   
  &amp;nbsp;  
   PROF. DR. WENGER:   
   Das ist Pathologisierung mit Autoritätsanstrich.   
   „Polizeibekannt“ suggeriert Gefahr und staatliche Bewertung – selbst wenn es faktisch leer ist.   
   &amp;nbsp;   
   Wenn solche Zuschreibungen widerlegt werden, entsteht oft noch mehr Eskalation, nicht Rücknahme.   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   MARIES:   
   Viele sprechen von Täter-Opfer-Umkehr. Trifft das zu?   
  &amp;nbsp;  
   PROF. DR. WENGER:   
   Psychologisch ja.   
   Wir sehen eine Machtvertauschung durch Erzählung:   
   Wenn Fakten nicht tragen, soll das Narrativ tragen.   
   &amp;nbsp;   
   Die Opferrolle wird nicht erlebt, sondern aktiv hergestellt und verteidigt.   
  &amp;nbsp;  
   MARIS:   
   Was ist der Charakter dieser Vereins-E-Mail von Andreas Wilking?   
  &amp;nbsp;  
   PROF. DR. WENGER:   
   Sie ist vor allem ein Reputations- und Rollenbrief. Nicht nüchtern informierend, sondern rahmensetzend: Wer ist Täter, wer Opfer, wer „muss“ sich positionieren. Das Schreiben wirkt wie eine vorsorgliche soziale Absicherung, bevor Fakten sauber geprüft werden.   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   MARIS:   
   Sie haben im ersten Teil von „Frame-Setting“ gesprochen. Woran erkennt man das hier?   
  &amp;nbsp;  
   PROF. DR. WENGER:   
   Daran, dass die E-Mail nicht versucht, eine überprüfbare Ereigniskette zu erklären, sondern eine Emotion zu erzeugen: Gefahr, Bedrohung, „wir müssen uns schützen“. Der Text zielt weniger auf Klärung als darauf, die Gruppe in eine Loyalitätsbewegung zu bringen.   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   MARIS:   
   Ein Punkt fällt besonders auf: In der Mail wird offenbar ein sensibles psychisches Thema einer dritten Person (Christian) thematisiert. Was sagt das psychologisch aus?   
  &amp;nbsp;  
   PROF. DR. WENGER:   
   Das ist ein sehr starkes Signal – und hier wird ein Muster sichtbar, das man psychologisch als instrumentalisierten Intimitätsbruch beschreiben kann.   
   &amp;nbsp;   
   Wenn der Absender sich einerseits darüber beklagt, dass ein sensibles Thema nur wenige Personen kannten – und es dann andererseits selbst in einer Rundmail an eine große Gruppe verbreitet –, dann zeigt das:   
   Die Privatsphäre der betroffenen Person hat im Moment der Eskalation keine Priorität.   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   MARIS:   
   Warum ist das ein Hinweis auf narzisstisch gefärbtes Verhalten?   
  &amp;nbsp;  
   PROF. DR. WENGER:   
   Nicht, weil man daraus eine Diagnose machen könnte – das kann man nicht – sondern weil das Kommunikationsmuster typisch ist:   
   &amp;nbsp;   
   •&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;Das Bedürfnis, das eigene Narrativ zu stützen, steht über dem Schutz Dritter.   
   •&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;Private Informationen werden als „Beweisstück“ oder als dramaturgischer Verstärker genutzt.   
   •&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;Der Schaden für eine unbeteiligte Person wird in Kauf genommen, wenn er die eigene Rolle absichert.   
   &amp;nbsp;   
   Das wirkt wie: „Hauptsache, meine Geschichte sitzt – egal, wen es mitzieht.“   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   MARIS:   
   Und dieser Widerspruch: Er beschwert sich, dass es nur zwei Leute wussten – und erzählt es dann über 70?   
  &amp;nbsp;  
   PROF. DR. WENGER:   
   Genau dieser Widerspruch ist psychologisch aufschlussreich.   
   Er deutet darauf hin, dass es nicht um „Schutz“ ging, sondern um Wirkung.   
   &amp;nbsp;   
   Wenn wirklich Schutz das Motiv wäre, würde man sensibel mit solchen Informationen umgehen, nicht sie verbreiten. Dass das Gegenteil passiert, spricht für eine Eskalationskommunikation ohne Empathie-Grenze.   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   MARIS:   
   Was bedeutet das für Christian als betroffene Person?   
  &amp;nbsp;  
   PROF. DR. WENGER:   
   Aus psychologischer Sicht ist das potenziell schwerwiegend. Eine Depression oder ein anderes psychisches Thema ist kein Werkzeug in einem Konfliktbrief. Wenn so etwas ohne Not in einen großen Verteiler geht, kann das als Entblößung erlebt werden.   
   &amp;nbsp;   
   Wenn ich aus der Perspektive von Christian denke: Ja – das wäre ein Punkt, den man nicht einfach schlucken müsste. Mindestens wäre eine klare Grenzziehung oder Richtigstellung nachvollziehbar.   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   MARIS:   
   Was ist die Kernbotschaft dieser Passage in der E-Mail?   
  &amp;nbsp;  
    PROF. DR. WENGER:    
   Dass der Absender bereit ist, Dritte mit hineinzuziehen, wenn es seiner Rollenstabilisierung dient. Das ist sozial riskant: Es zerstört Vertrauen im Umfeld, weil jeder sich fragt: „Bin ich der Nächste, dessen Privates zur Munition wird?“   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   &amp;nbsp;   
   MARIS:   
   Und was hat dann die Anhörung am 11.12.2025 verändert?   
  &amp;nbsp;  
   PROF. DR. WENGER:   
   Sie hat den dramatischen Rahmen eingehegt: Beleidigungs-Mails wurden Appelt nicht zugeordnet, es gab nur wenige sachliche Kontaktmails, und eine konkrete Gefährdungslage wurde nicht bestätigt. Dadurch steht die Vereins-E-Mail rückblickend noch stärker als das da, was sie psychologisch war: eine vorsorgliche Deutungserzählung, die Fakten eher übertönt als abwartet.   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   MARIS:   
   Kurzfazit?   
  &amp;nbsp;  
   PROF. DR. WENGER:   
   Die Vereins-E-Mail wirkt wie Eskalationskommunikation mit hoher Dramatisierung. Besonders kritisch ist der Umgang mit sensiblen Informationen Dritter: Das zeigt eine geringe Rücksicht auf Nebenbeteiligte und ist als Muster sozial zerstörerisch – unabhängig davon, wie der eigentliche Konflikt ausgeht.   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   MARIES (LETZTE FRAGE):   
   Sind das narzisstische Züge – und wenn ja, wie erklären Sie diese?   
  &amp;nbsp;  
   PROF. DR. WENGER:   
   Ja, das gezeigte Muster ist vereinbar mit narzisstischen Zügen – ohne klinische Diagnose.   
   &amp;nbsp;   
   Typisch sind:   
 &amp;nbsp; 
   &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;Opferinszenierung bei gleichzeitiger Machtausübung   
   &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;starke Kränkung bei Kontrollverlust   
   &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;Autoritäten zählen nur, wenn sie nützen   
   &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;Abwertung anderer zur Selbststabilisierung   
   &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;konsequente Täter-Opfer-Umkehr   
   &amp;nbsp;   
   Kurz gesagt:   
   &amp;nbsp;   
   Es geht weniger um Schutz – und mehr darum, die Kontrolle über die Geschichte zu behalten   
  &amp;nbsp;  
   MARIES:   
   Frau Prof. Dr. Wenger, Sie haben gesagt, dass Herr Appelt mit seiner Meldung eher auf Prüfung und Schutz abgezielt habe – also nicht auf Vorverurteilung. Gleichzeitig stellt sich eine Frage: Warum mischt er sich überhaupt ein? Ist das Zivilcourage – oder ist das auch durch die persönliche Konfliktdynamik mit Andreas Wilking beeinflusst? Und wäre es psychologisch nicht klüger gewesen, nur das Jugendamt zu informieren, statt zusätzlich die Polizei einzuschalten, weil sich Andreas sonst noch stärker angegriffen fühlen könnte – obwohl er gar nicht der Ursprung der Vorwürfe ist?   
  &amp;nbsp;  
   PROF. DR. WENGER:   
   Das ist eine sehr wichtige, reife Frage, weil sie beide Ebenen zulässt: Zivilcourage und Eskalationsrisiko.   
   &amp;nbsp;   
   Erstens: Ja – man kann das als Zivilcourage lesen.   
   Wenn jemand Hinweise auf mögliche Kindeswohlgefährdung hört, ist es grundsätzlich nachvollziehbar, dass er nicht wegschaut, sondern eine Prüfung anstößt.   
   &amp;nbsp;   
   Zweitens: Gleichzeitig ist es psychologisch fast nie „rein“ nur Zivilcourage.   
   In realen Konflikten mischen sich Motive: Verantwortung, Wut, Angst, Gerechtigkeitssinn – und auch persönliche Vorgeschichte.   
   Das heißt nicht automatisch, dass die Handlung falsch ist. Es heißt nur: Konfliktnähe verstärkt Dringlichkeit.   
   &amp;nbsp;   
   Drittens: Zur Frage Jugendamt vs. Polizei – da steckt viel psychologische Logik drin.   
   Das Jugendamt ist in solchen Themen für viele Menschen das „passendere“ Erstportal, weil es weniger nach Strafverfolgung und mehr nach Schutzprüfung wirkt.   
   Die Polizei kann – selbst wenn es sachlich richtig gemeint ist – bei Unbeteiligten oder indirekt Betroffenen sofort das Gefühl auslösen:   
   „Ich werde kriminalisiert.“   
   &amp;nbsp;   
   Und das führt zu einem psychologischen Effekt:   
   Jemand, der eigentlich gar nicht „Täter“ ist, kann sich trotzdem existenziell angegriffen fühlen, einfach weil „Polizei“ in unserer Kultur nicht neutral klingt, sondern nach Schuld, Akte, Stigma.   
   &amp;nbsp;   
   Viertens: Der Punkt, dass die ursprünglichen Anschuldigungen aus dem innerfamiliären Kontext stammen und über Jahre im Raum stehen, ohne dass sie sauber geklärt wurden, ist psychologisch hoch toxisch.   
   Solche jahrelangen Vorwurfslagen vergiften Beziehungen, weil niemand mehr weiß, was Realität ist und was Erzählung – und weil das Thema so moralisch absolut ist, dass es kaum „leise“ werden kann.   
   &amp;nbsp;   
   Am Ende würde ich sagen:   
   Die Handlung, eine Prüfung anzustoßen, kann verantwortungsvoll sein – gleichzeitig kann der Kommunikationsweg (Jugendamt zuerst, Polizei später) psychologisch klüger sein, weil er weniger Eskalation auslöst.   
   Und wenn man weiß, dass ein Konflikt ohnehin geladen ist, ist es besonders wichtig, nicht nur das Richtige zu wollen, sondern auch den Weg so zu wählen, dass er möglichst wenig Nebenkriegsschauplätze erzeugt.   
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
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    Die Rechtsprechung stellt hierzu klar, dass Meinungs- und Pressefreiheit Vorrang haben, solange    
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   So hat der Bundesgerichtshof (BGH, Urteil vom 19.06.2007, VI ZR 12/06) entschieden, dass Medien über wahre Tatsachen berichten dürfen, selbst wenn dies für Betroffene nachteilig ist, sofern ein berechtigtes Informationsinteresse der Öffentlichkeit besteht.   
    Auch das Bundesverfassungsgericht betont regelmäßig, dass die Pressefreiheit ein tragendes Element der demokratischen Ordnung ist und nicht durch pauschale Unterlassungsforderungen eingeschränkt werden darf, wenn die Berichterstattung auf Tatsachen beruht und der öffentlichen Meinungsbildung dient.    
    &amp;nbsp;    
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   Sollten einzelne Tatsachenbehauptungen nachweislich fehlerhaft sein, besteht selbstverständlich die Möglichkeit, eine sachliche Korrektur oder Gegendarstellung zu verlangen. Entsprechende Anfragen sind direkt an den Betreiber bzw. die Redaktion dieser Seite zu richten und müssen die konkret beanstandete Passage benennen.   
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                            <updated>2024-10-17T07:00:00+02:00</updated>
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